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Barcelona-Terror: Vermisster Julian (7) unter den Todesopfern

Barcelona-Terror: Vermisster Julian (7) unter den Todesopfern

News Team
20.08.2017, 17:45 Uhr
Beitrag von News Team

+++ Update, 20. August, 17:30 Uhr +++


Die schlimmsten Befürchtungen scheinen traurige Gewissheit zu sein. Der seit dem Terror von Barcelona vermisste Julian (7) ist tot.

Der kleine Junge war von seiner Mutter getrennt worden, als ein Kleinlaster über die Promenade La Rambla raste und dabei zahlreiche Menschen tötete und verletzte.

Julians Mutter wurde bei der Attacke schwer verletzt, der Junge selbst war tagelang nicht auffindbar.

Behörden bestätigen Todesfall

Zunächst berichteten britische Medien, dass der Junge mit der englischen und australischen Staatsbürgerschaft unter den Todesopfern ist. Die spanischen Behörden bestätigten dies mittlerweile, ohne jedoch Julians Namen zu nennen.


Der 7-Jährige war mit seiner Mutter nach Barcelona gereist, um bei einer Hochzeit dabei zu sein. Sein Großvater hatte einen Suchaufruf über Facebook gestartet, doch das Schicksal hatte offenbar kein Erbarmen.

+++ Ursprüngliche Meldung, 20. August, 9 Uhr +++

Auch drei Tage nach der Terrorattacke von Barcelona fehlt von dem 7-jährigen Julian Cadman jede Spur.


Der kleine Junge war wegen einer Hochzeit mit seiner Mutter aus Australien nach Europa gereist. Beim Terrorangriff an den Ramblas, bei dem 13 Menschen starben, wurden Mutter und Sohn getrennt. Mutter Jumarie kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Doch wo ist Julian?

Polizei dementiert Medienberichte

Spanische Medienberichte, wonach der Junge in einem Krankenhaus gefunden wurde, dementierte die Polizei umgehend. Man habe kein vermisstes Kind nach den Terroranschlägen gefunden.

Derweil flog der Vater des Jungen am Samstag von Sydney nach Barcelona, um seiner schwer verletzten Frau im Krankenhaus beizustehen. Die Hoffnungen, Julian lebend zu finden schwinden allerdings.

Zeuge berichtet von leblosem Kind auf der Straße

Laut "Bild" soll ein britischer Urlauber namens Harry Athwal einem rund 7-jährigen Jungen nach der Attacke zu Hilfe geeilt sein, der leblos am Boden lag. Der 44-Jährige wird zitiert:

Er war bewusstlos, seine Beine waren verdreht, aus seinem Kopf kam Blut. Ich strich ihm übers Haar, ich weinte. Er hatte keinen Puls, ich dachte, er ist tot.

Behörden vermuten, Julian gefunden zu haben

Laut "Bild" deuten Alter, das Aussehen des Kindes sowie seine Kleidung daraufhin, dass es sich um Julian handeln könnte. Nach Information des "Telegraph" vermuten die spanischen Behörden, dass es sich bei einer geborgenen Kinderleiche um Julian handeln könnte. Noch gibt es dafür jedoch keine Bestätigung.

Julians Familie hofft weiter auf ein Wunder. So sagte die Großtante des Jungen gegenüber der "Daily Mail":

Wir sind so besorgt. Ich warte auf Nachrichten, hoffe auf gute Neuigkeiten.
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1 Kommentar

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Vielleicht passiert ein kleines Wunder...
und man findet Julian noch lebend
  • 20.08.2017, 13:34 Uhr
  • 0
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