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Er suchte sich wehrlose deutsche Rentner als Opfer aus: Jetzt jagt die Poliz ...

Er suchte sich wehrlose deutsche Rentner als Opfer aus: Jetzt jagt die Polizei diesen Mann!

News Team
23.08.2017, 11:32 Uhr
Beitrag von News Team

Mit zwei Phantombildern fahndet die Polizei Weimar nach einem Betrüger, der Anfang August bei einem älteren Ehepaar erheblichen Schaden anrichtete. Durch die Kombination der Maschen des Enkeltricks und auch der des falschen Polizisten, konnten der Mann und seine Komplizen 23.000 Euro erbeuten. Die Ermittler bitten dringend um Zeugenhinweise.

Das Ehepaar erhielt am Nachmittag des 2. August, einem Mittwoch, gegen 14.00 Uhr einen Anruf auf seinem Festnetz-Telefon. Die Nummer haben die Täter vermutlich im Telefonbuch gefunden. Am Telefon war eine Frau, der es durch geschicktes Nachfragen gelang, sich als die Nichte der Angerufenen auszugeben. Die vermeintliche Nichte bat um 23.000 Euro für eine Eigentumswohnung in Erfurt, für die sie noch am gleichen Tag eine Anzahlung in bar benötigte. Das ältere Ehepaar war zwar misstrauisch, allerdings wollten sie auch einem Familienmitglied helfen.


Wer erkennt den Mann auf den Phantombildern?


Wo ist der Mann noch aufgetreten?

Ab diesem Zeitpunkt agierten die Täter mit der Masche der falschen Polizisten. Der geschädigte Ehemann wollte die Polizei informieren, benutze dazu aber augenscheinlich eine Nummer, die ihm durch die Kriminellen selbst gegeben wurde. Der "Kriminalbeamte" am anderen Ende forderte die Familie am Telefon auf, das Geld zu übergeben. Sie würden damit der Kriminalpolizei helfen, die gerade nach einer Betrügerbande fahnde und somit der Polizei handfeste Beweise liefern.

Noch am selben Abend gegen 21.00 Uhr sollte das Ehepaar, den Angaben des falschen Kriminalisten zufolge, das Geld zurück erhalten. Zuvor hat er sich das Ehepaar sogar noch telefonisch bei seiner tatsächlichen Nichte überzeugt, dass diese Geldforderung über 23.000 Euro nicht von ihr stammte und sie auch keine Eigentumswohnung kaufen will. Insofern war die Forderung des falschen Polizisten am Telefon für sie plausibel und der Beweis, dass es sich um einen Betrug handeln muss und sie die Polizei unterstützen sollten.

Gegen 17.30 Uhr fand die Geldübergabe am vereinbarten Treffpunkt in Weimar, unweit der Wohnung des Ehepaares, statt und der Mann übergab einem Fremden die 23.000 Euro. Als dann, wie vereinbart um 21.00 Uhr, niemand erschien, um das Geld zurück zu geben, rief er die tatsächliche Polizei an und dabei wurde klar, dass er skrupellosen Betrügern aufgesessen war.

Hinweise erbeten an die Polizei Weimar unter Tel. 882-0

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