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Gleich nach Verlegung - Vergewaltiger liegt tot im Gefängnis

Gleich nach Verlegung - Vergewaltiger liegt tot im Gefängnis

News Team
28.08.2017, 13:07 Uhr
Beitrag von News Team

- Gefährlicher Triebtäter Joachim P. (63) tot in Zelle in Berlin Tegel gefunden
- Er starb wenige Tage nach seiner Überstellung in die Sicherheitsverwahrung
- Todesursache noch unklar

Empfindsamere Gemüter sollten an dieser Stelle aufhören weiterzulesen, denn die Verbrechen von Joachim P. (63) sind an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten. Seine Opfer identifizierten den mehrfachen Vergewaltiger an einem Blitz, den er sich auf den Penis hatte tätowieren lassen.

Wie die Berliner Zeitung berichtet, hatte Joachim P. im Dezember 1995 ein Café am See in Mahlow (Teltow-Fläming) überfallen und die Gastronomin Barbara K. (damals 54) 16 Stunden in seiner Gewalt gehalten. Dabei vergewaltigte er die Frau immer wieder. Durch das auffällige Tattoo auf dem Penis konnte Joachim P. eindeutig von ihr identifiziert werden. Für diese Tat kam der Triebtäter acht Jahre in Haft.

Als Joachim P. im Sommer 2005 wieder auf freien Fuß kam, ging er schnurstracks in das Café seines früheren Opfers Barbara K. in Mahlow. Er begrüßte die Wirtin mit einem frechen Lächeln, bestellte sich ein Bier und verschwand plötzlich. In derselben Nacht brannte das Café ab.

Drei Tage später kündigte Joachim P. seinen neuen Job. Dabei gab es Ärger mit seinem Ex-Chef wegen angeblich noch ausstehendem Lohn. Aus Rache brach der Bauhelfer nachts in das Haus seines ehemaligen Arbeitgebers ein und vergewaltigte desse 17-jährige Tochter in ihrem Kinderzimmer. Wieder konnte das Opfer den Täter durch den tätowierten Blitz auf dem Penis identifizieren. Das Gericht verurteilte Joachim P. diesmal zu zwölf Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

Nach Abbüßung seiner Haftstrafe wurde Joachim P. in die Sicherheitsverwahrung überstellt. Bereits wenige Tage später, am 19. August um 12.58 Uhr, wurde er leblos auf dem Boden des Hochsicherheitstraktes gefunden. Ein Justizmitarbeiter erklärte gegenüber der Berliner Zeitung:

Der Insasse wurde erst vor wenigen Tagen in die Teilanstalt für Sicherungsverwahrung verlegt, nachdem er seine Freiheitsstrafe abgesessen hatte. Er wurde in dem Wohnbereich der JVA gefunden.

Inzwischen wurde eine Obduktion angeordnet, um die Todesursache zu klären, wie Sebastian Brux, der Sprecher der Justizverwaltung, sagt:

Eine Obduktion ist angeordnet worden, um die genauen Todesumstände zu klären. Wir gehen nicht von einem Tötungsdelikt aus und haben keine Hinweise auf einen Suizid.

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Video-Fahndung nach Vergewaltigung! Polizei sucht mit Hochdruck nach diesem Mann


1 Kommentar

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Wie auch immer....er wird der Gesellschaft nicht fehlen...
  • 28.08.2017, 14:11 Uhr
  • 1
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