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Polizist (48) tot gefahren - Red-Bull-Erbe flüchtet sich ins Party-Ausland

Polizist (48) tot gefahren - Red-Bull-Erbe flüchtet sich ins Party-Ausland

News Team
03.09.2017, 16:54 Uhr
Beitrag von News Team

Vorayuth Yoovidhya (32) lässt sich von seinem Party-Hofstaat gerne "Boss" nennen und wollte, dass ein unschuldiger Angestellter für die Tat in den Knast geht. Jetzt sucht Interpol nach dem vermeintlichen Polizisten-Killer.

Wie Bild berichtet, gehören der Familie von Vorayuth Yoovidhya nicht nur 51 Prozent des Red-Bull-Konzerns, sondern auch Krankenhäuser, Pharmafirmen und Agrarunternehmen weltweit. Und so konnte der Enkel des Firmengründers bisher ein Leben im Exzess führen. Vorläufiger Tiefpunkt war der 3. September 2012. Angeblich raste Yoovidhya in seinem grauen 660-PS-Ferrari mit 170 Sachen durch das Zentrum der thailändischen Hauptstadt Bangkok, als er plötzlich das weinrote Motorrad des Polizisten Wichian Klanprasert rammte und den Familienvater gut 100 Meter weit mitschleifte. Der Beamte bleibt tot, mit gebrochenem Genick liegen.


Von seiner Leiche führte eine Spur von Kühlerflüssigkeit, die nach dem Unfall aus dem Ferrari lief, zur Villa des Yoovidhya-Clans in Bangkok. Der Versuch, einen Angestellten vorzuschicken, der die Tat auf sich nehmen sollte, scheitert. Der immer noch betrunkene "Boss" wandert in den Knast. Doch die Familienanwälte behaupten, er habe den Alkohol habe erst nach dem Unfall aus Nervosität getrunken. Schließlich gelingt es, den Firmen-Erben für 12 500 Euro Kaution freizukaufen.


Im Privatjet flieht Vorayuth Yoovidhya vor der Strafverfolgung nach London und stürzt sich ins Nachtleben, lässt im Luxus-Hotel „Mandarin Oriental“ in Taiwan die Puppen tanzen, fliegt zum Snowboarden nach Japan, und zeigt sich im Red-Bull-VIP-Zelt bei der Formel 1. Bilder von seinem tollen Leben teilt er auf Instagram und bei Facebook.

Doch jetzt haben die Strafverfolgungsbehörden die Faxen dicke. Nach fünf Jahren hat Interpol in dieser Woche einen internationalen Haftbefehl ausgestellt. Vorayuth Yoovidhya wird jetzt wegen rücksichtsloser Fahrweise mit Todesfolge international gesucht. Bei einer Verurteilung drohen dem Red-Bull-Erben in Thailand bis zu zehn Jahre Gefängnis.

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