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Er bestellte eine Frau übers Internet und brachte sie dann grausam um - Mörd ...

Er bestellte eine Frau übers Internet und brachte sie dann grausam um - Mörder auf freiem Fuß!

News Team
05.09.2017, 14:45 Uhr
Beitrag von News Team

Moderator Rudi Cerne wird am Mittwochabend in der ZDF-Sendung 'Aktenzeichen XY... ungelöst' einen grausamen Fall präsentieren: Im Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde ermordete vergangenes Jahr ein Unbekannter eine Prostituierte. Nach knapp 10 Monaten konnte der Täter noch immer nicht gefunden werden. Jetzt wendet sich die Polizei mit einem Phantombild an die Öffentlichkeit.

Die 33 Jahre alte Liebesdame Romery Altagracia Reyes Rodriguez war am 11. November 2016 in einem kleinen Bordell in der Straße Am Bahnhof in Vorsfelde getötet worden. Die Polizei verspricht für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro.

Die 33-Jährige, die aus der Dominikanischen Republik stammt, war an diesem Freitagnachmittag in der als "Sandy's Freizeittreff" bekannten Bordellwohnung schwer verletzt und gefesselt aufgefunden worden. Sie erlag noch am Tatort den Verletzungen. Kriminalhauptkommissarin Karwath erläutert: "Die Mordkommission geht bisher rund 300 Spuren nach. Wir gehen davon aus, dass sich der Täter am 11. November für einen längeren Zeitraum im Gebäude aufgehalten haben muss."

Wer kennt diesen Mann?


In der Vergangenheit war die spanisch sprechende Getötete in unterschiedlichen Städten Deutschlands als Prostituierte tätig und wechselte ihren Arbeitsort grundsätzlich nach einer Woche. Sie hielt sich seit dem Sonntag zuvor, dem 06. November, in Vorsfelde auf. Vorwiegend inserierte die Liebesdame im Internetportal www.ladies.de unter den Arbeitsnamen Monika, Lorena, Lucia und Natascha.

Die Polizei Wolfsburg wendet sich nun mit konkreten Fragestellungen an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe. Die Ermittler betonen, dass - auch unabhängig von den gestellten Fragen - jede Information für die Aufklärung der Tat von Bedeutung sein kann. Die Polizei erhofft sich insbesondere von Kolleginnen des Opfers, aber auch von Freiern, entsprechende Hinweise, die den Arbeitsalltag und die Routinen des Opfers an sich und in dem Bordell beschreiben.

Besonders interessieren sich die Ermittler für den Anschlussnutzer der Mobilnummer 0152-07878111 oder Personen, denen diese Rufnummer bekannt ist.

Erkenntnisse belegen, dass mit dieser Nummer mehrfach zwischen dem 6. und 11. November das spätere Opfer angerufen wurde. Der angebliche Handybesitzer existiert nicht, daher erhoffen sich die Beamten auch Hinweise zu der inzwischen gesperrten Rufnummer.

Hinweise bitte an die Polizei Wolfsburg unter Telefon 05361-4646-140.

Zudem bieten Polizei Wolfsburg und Staatsanwaltschaft Braunschweig auch die Möglichkeit an, unter www.bkms-system.net/moko-bahnhof mit den Ermittlern anonym direkt in Kontakt zu treten.


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