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Skelett bei Schnitzeljagd gefunden: Es ist eine seit 12 Jahren vermisste vie ...

Skelett bei Schnitzeljagd gefunden: Es ist eine seit 12 Jahren vermisste vierfache Mutter (27)

News Team
07.09.2017, 13:51 Uhr
Beitrag von News Team

+++ Update, 7. September 2017, 13:30 Uhr +++


Am Dienstagabend fanden zwei Männer bei einer elektronischen Schnitzeljagd (Geocaching) in einem Tunnel der alten Reichsautobahn 46 in Gräfendorf eine skelettierte Leiche. Die Überreste sollen laut "Bild" in einer Nische gelegen haben, die mit Bauschaum provisorisch verschlossen war. Davor lag ein blauer Anorak.

Einen solchen hatte die seit 12 Jahren vermisste Brigitte Volkert (27) bei ihrem Verschwinden am frühen Morgen des 23. November 2005 getragen. Die vierfache Mutter hatte damals ihr Haus im nur 10 km entfernten Burgsinn verlassen. Sie hatte weder Geld noch Papiere bei sich. Um 6 Uhr morgens hatte ihr Handy das letzte Signal aus ihrem Heimatort im Landkreis Main-Spessart gesendet.

Polizei geht von Verbrechen aus

Hundertschaften der Polizei mit Spürhunden und Hubschraubern suchten damals nach der Vermissten. Vergeblich. Die Kripo ging von einem Gewaltverbrechen aus, stellte wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts irgendwann das Verfahren ein. Jetzt könnte es wieder aufgenommen werden.

Die Schatzsucher, die die Leiche am Dienstag (5.9.) gefunden hatten, meldeten sich gegen 21:15 Uhr bei der Polizei. Die Auffindesituation des Skeletts könnte darauf hindeuten, "dass die aufgefundene Person gewaltsam zu Tode gekommen ist", so Hauptkommissar Michael Zimmer vom Polizeipräsidium Unterfranken.

Genaueres sollen Rechtsmediziner herausfinden. Die Bergung der Leiche zieht sich allerdings derzeit noch hin. Die Knochen befinden sich ca. 10 Meter weit im Inneren der Röhre. Um keine Spuren zu zerstören muss sehr behutsam vorgegangen werden.


+++ Meldung, 7. September 2017, 9 Uhr +++


Zwei Männer haben beim sogenannten Geocaching, einer elektronischen Schnitzeljagd – ein menschliches Skelett in einem Wald im Landkreis Main-Spessart entdeckt.

Laut "Tag24" waren die beiden Männer am Dienstagabend in einem Wald bei Gräfendorf unterwegs.

In einer Röhre mit ca. einem Meter Durchmesser unterhalb einer nie fertiggestellten Autobahn aus dem Zweiten Weltkrieg machten sie den gruseligen Funden.

Verbrechen kann nicht ausgeschlossen werden

Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft und Polizei könne man aufgrund der Auffindesituation des Skeletts nicht ausschließen, dass die „Person gewaltsam zu Tode gekommen ist“.

Noch ist die Identität des Toten unklar. Die Ermittler prüfen speziell ungeklärte Vermisstenfälle in der Region.
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