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Tragischer Unfall: Frau (47) stirbt beim rückwärts Einparken

Tragischer Unfall: Frau (47) stirbt beim rückwärts Einparken

News Team
09.09.2017, 14:16 Uhr
Beitrag von News Team

Weil er eine Frau beim rückwärts Einparken totgefahren hat, steht ein 55-Jähriger in Hamburg wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung vor Gericht.

Laut "Hamburger Morgenpost" geschah der Unfall bereits am 28. November 2015. Ali B. war auf der Holstenstraße in Richtung Stresemannstraße unterwegs, als er plötzlich am Straßenrand eine freie Parklücke entdeckt. Er setzte zurück, just zum selben Moment, als eine 47-Jährige die Straße überqueren wollte. Die Frau wurde vom Auto erfasst und zu Boden gerissen. Wenig später erlag sie ihren schweren Verletzungen.

Unfallverursacher ist untröstlich

Der Unfallfahrer ließ am ersten Verhandlungstag von seinem Anwalt verlesen:

Mir tut der Unfall so unendlich leid. Ich würde alles dafür tun, wenn ich den Unfalltod von Frau M. rückgängig machen könnte.

Sachverständige und Augenzeugen sollen nun bei der Aufklärung helfen, wie es beim Rückwärtsfahren zu solch einem heftigen Aufprall kommen konnte. Die Anklage geht davon aus, dass Ali B. mindestens 20 km/h schnell war. Der Mann selbst wehrt sich dagegen, fahrlässig gehandelt zu haben.


Ich bin aus meiner Sicht höchst vorsichtig vorgegangen. Jeder sorgsame Fahrzeugführer hätte sich so wie ich verhalten.

Die Familie des Opfers kritisierte indes das Verhalten des 55-Jährigen nach dem tragischen Unfall.

Wir finden es sehr bedauerlich, dass er nicht den Mut hatte, sich bei uns zu entschuldigen

, so der Bruder der Toten.
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