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Krimineller Türke gibt sich als Flüchtling aus - doch ein kleines Detail macht seinen Plan zunichte

News Team
12.09.2017, 11:52 Uhr
Beitrag von News Team

Die Bundespolizei hat am vergangenen Samstag auf der A93 ein verdächtiges Auto gestoppt - darin entdeckten sie einen angeblichen Flüchtling. Ein kleines Detail machte die Ermittler stutzig.

Im Rahmen der Grenzkontrollen überprüften Bundespolizisten bei Kiefersfelden in Bayern die Personalien der Insassen eines Wagens mit österreichischen Kennzeichen. Einer der Mitfahrer wies sich mit einem italienischen Flüchtlingspass und einer italienischen Aufenthaltsgenehmigung aus. Damit wäre eigentlich alles in Ordnung gewesen, wenn nicht der Fahndungscomputer zu einem sehr ähnlich klingenden Namen einen Haftbefehl angezeigt hätte.

Die Beamten entschieden daraufhin, mithilfe der Fingerabdrücke des 38-Jährigen genau zu prüfen, ob es sich um die gesuchte Person mit ähnlichem Namen handelte. Tatsächlich wurde diese Vermutung bestätigt.

Wie sich herausstellte, war der Türke in der Vergangenheit wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vom Landgericht in Detmold zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Als er hiervon einen Teil verbüßt hatte, war er aus dem Strafvollzug entlassen und nach Istanbul abgeschoben worden. Mit seiner Rückkehr wurde die Restfreiheitsstrafe von 952 Tagen fällig. Die Beamten lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt in Bernau ein.

Von wegen tot: 5 Zeichen, dass du wiedergeboren wurdest!

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