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Ermordete Schlossverwalterin (60) – Witwer ermittelt jetzt auf eigene Faust

Ermordete Schlossverwalterin (60) – Witwer ermittelt jetzt auf eigene Faust

News Team
14.09.2017, 11:06 Uhr
Beitrag von News Team

Knapp eine Woche nach dem Fund der getöteten Schlossverwalterin Susanne Fontaine (60) im Berliner Tiergarten hat die Polizei noch immer keine heiße Spur. Laut "Bild" sind kaum Hinweise der Bevölkerung eingegangen.


Für Witwer Klaus Rasch eine fürchterliche Situation. Der 66-Jährige will nicht länger untätig sein und ermittelt jetzt auf eigenen Faus. Der "Bild"-Zeitung sagte der trauernde Gatte:

Ich helfe jetzt bei der Suche nach dem Mörder meiner Frau. Die Polizei sagt mir nichts. Und das kann ich ja auch verstehen.

Susanne kehrte von Abend mit Freundinnen nicht zurück

Rasch hatte seine Frau vermisst gemeldet, nachdem sie nach einem Abend mit Freundinnen im Lokal „Schleusenkrug“ am 5. September nicht mehr nach Hause gekommen war. Der 66-Jährige hing in der ganzen Stadt Suchplakate auf.

Am vergangenen Freitag (8.9.) dann die traurige Gewissheit. Passanten fanden neben einem Bahndamm im Gebüsch unweit des Hardenbergplatzes Susannes Leiche.

Obduktion bestätigt Verdacht auf Gewaltverbrechen

Die Obduktion ergab, dass die Mutter und Großmutter mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen wurde. Weil auch ihre Wertsachen sowie ihr Handy nicht mehr da waren, geht die Polizei von Raubmord aus. Eine Beziehungstat oder ein Sexualverbrechen schließen die Beamten laut "Bild" aus.

Am 5. September gegen 22:20 Uhr wurde das Opfer ein letztes Mal gesehen. Danach verließ sie das Lokal, verabschiedete sich von ihren Freundinnen und machten sich auf den Heimweg. Auf den 500 Metern vom Gasthaus zum Hardenbergplatz muss sie dann auf ihren Mörder getroffen sein.

Wer schaltete Susannes Handy ein?

Zwei Tage nach ihrem Tod schaltete jemand Susannes Handy ein, ihr Ehemann erhielt eine entsprechende Nachricht per SMS. Die Polizei hat den Leichnam der Kunsthistorikerin noch nicht freigegeben.

Rasch zögert noch, ob er seine tote Frau noch einmal sehen will. Der Bild sagte der 66-Jährige:

Ich habe Angst, dass sich dieses Bild meiner toten Susanne ins Gedächtnis einbrennt. Und dass das Bild meiner lieben, lachenden und so lebensbejahenden Ehefrau für immer verzerrt wird.

Die Polizei bittet weiterhin Zeugen um Mithilfe. Die Mordkommission fragt:


• Wer hat die Getötete in der Nacht vom 5. auf den 6. September 2017 gegen 22.20 Uhr im Bereich des Schleusenweges gesehen?
• Wer hat in dem genannten Zeitraum auf dem Verbindungsweg parallel zur Bahntrasse verdächtige Wahrnehmungen oder Personen gesehen und kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 4664-911333 entgegen.
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