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Erneut Verbrechen im Horror-Haus von Höxter: Drogen-Bande lässt Frau große H ...

Erneut Verbrechen im Horror-Haus von Höxter: Drogen-Bande lässt Frau große Hanf-Plantage betreuen

News Team
20.09.2017, 17:07 Uhr
Beitrag von News Team

Derzeit stehen Wilfried W. (46) und seine ehemalige Frau Angelika (48) vor Gericht. Sie misshandelten mehrere Frauen in ihrem Haus in Höxter. Zwei der Opfer kamen ums Leben. Nun hat die Polizei herausgefunden, dass das Haus seit der Verhaftung des Paares erneut für kriminelle Zwecke Verwendung findet.

Die Polizei teilt mit:

In einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Anbaus und Handels von Cannabis fand die Bielefelder Polizei heraus, dass in dem Haus im Saatweg 6 in Bosseborn durch mindestens fünf Personen eine Plantage aufgebaut worden war. Am Mittwochvormittag, 20.09.2017, nahm die Kriminalpolizei mit Unterstützungen von Spezialeinheiten, 12 Personen im Objekt fest.

Die Ermittlungen des Kommissariats für Organisierte Kriminalität hatten ergeben, dass ein 42-jähriger Türke aus den Niederlanden vermutlich der Kopf der Bande ist. Seine rechte Hand scheint ein 43-jähriger Türke aus Krefeld zu sein. Die weiteren drei Bandenmitglieder wurden als Fahrer bzw. Helfer mit unterschiedlichen Aufgaben beauftragt.

So wurde eine weibliche türkisch stämmige Person in dem Haus in Bosseborn untergebracht, damit sie ganztägig die Plantage betreuen konnte. Der schottische 50-jährige Eigentümer des Hauses kümmerte sich um die Versorgung der Frau im Haus und um Umbauten für die Plantage.

Bei dem dritten Mitglied handelt es sich um einen 25-jährigen Deutschen aus dem Raum Höxter. Die übrigen festgenommen weiblichen Personen sind durch die Haupttäter zu der Plantage gebracht worden und dienten als Erntehelferinnen vor Ort. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Täterschaften, dauern zum jetzigen Zeitpunkt an. Die Polizei stellte insgesamt über 1000 Pflanzen sicher.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn wird Haftbefehle wegen des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge für die Bandenmitglieder beantragen.

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