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Keine Entwarnung - Supermarkt-Erpresser nach Verhaftung weiter eine Bedrohun ...

Keine Entwarnung - Supermarkt-Erpresser nach Verhaftung weiter eine Bedrohung!

News Team
30.09.2017, 17:03 Uhr
Beitrag von News Team

Konstanz - Die bundesweite Erpressung verschiedener Handelskonzerne, die am 16. September mit einer E-Mail an mehrere Handelskonzerne und weitere Adressaten, darunter auch die Polizei, begonnen hatte, endete gestern Abend mit der vorläufigen Festnahme eines 53-jährigen Mannes in einer Gemeinde im Landkreis Tübingen.

Die Ermittlungsbehörden kamen im Laufe des gestrigen Tages auf die Spur des dringend Tatverdächtigen, nachdem aufgrund der im Bundesgebiet und im benachbarten Ausland veranlassten Öffentlichkeitsfahndung mehrere konkrete Hinweise auf die Person beim Callcenter des Polizeipräsidiums Konstanz eingegangen waren.

Die konkreten Hinweise aus der Bevölkerung führten zu zielgerichteten Ermittlungs- und Überprüfungsmaßnahmen, die letztlich in der vorläufigen Festnahme des 53-Jährigen durch Spezialkräfte der Polizei des Landes Baden-Württemberg mündeten. Anschließend wurde der Tatverdächtige der Sonderkommission in Friedrichshafen überstellt.

Was Verbraucher jetzt wissen müssen


Leider kann noch keine endgültige Entwarnung geben werden, was das Vorhandensein eventuell weiterer vergifteter Lebensmittel im Handel angeht. Bislang ist nicht sicher bekannt, ob der mutmaßliche Täter nicht doch weitere Produkte vergiftet und in den Handel gebracht hat. Bürgerinnen und Bürger werden daher weiterhin um erhöhte Aufmerksamkeit beim Kauf von Lebensmittelprodukten gebeten.

Bei Verpackungen ist nach wie vor wichtig auf eventuelle Beschädigungen zu achten.

Achten Sie bei Baby-Gläschen etwa auch darauf, ob der Deckel möglicherweise mit einer Spritze durchstochen wurde. Solche Löcher sind auf der Innenseite oft besser zu erkennen, als von außen.

Bis zu 200 Leute gleichzeitig beim Ermitteln


Während der Mann sich bislang ausschweigt, haben die Ermittler in seiner Wohnung Beweismittel aufgefunden und sichergestellt, welche die Staatsanwaltschaft veranlasst haben, beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung gegen den Festgenommenen zu beantragen.

Zu Spitzenzeiten waren in der "Besonderen Aufbauorganisation des Polizeipräsidiums" (BAO Apfel), die eigens zur Bewältigung dieser Erpresser-Lage eingerichtet wurde, weit über 200 Beamtinnen und Beamten eingesetzt. Rund um die Uhr wurde mit einem sehr hohen Aufwand an diesem Fall gearbeitet, um Gefahren für die Verbraucher zu verhindern und den mutmaßlichen Erpresser festzunehmen.

Die Ermittlungsbehörden bedanken sich ausdrücklich für die vielen Hinweise aus der Bevölkerung, ohne deren Mithilfe, dieser rasche Ermittlungserfolg nicht möglich gewesen wäre.

Insgesamt gingen bei der Polizei etwa 1.500 Anrufe und zirka 400 E-Mails ein. In den meisten Fällen handelte es sich um besorgte Bürgerinnen und Bürger, die nachfragten, worauf sie beim Einkauf von Lebensmitteln achten sollen. Allerdings konnten auch rund 300 Hinweise mit unterschiedlicher Qualität entgegengenommen werden, die priorisiert an die Sonderkommission weitergeleitet wurden.

Neben der Hinweisaufnahme beim Polizeipräsidium stand auch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg als Ansprechpartner für die Verbraucher im Umgang mit Lebensmitteln zur Verfügung.

Noch ist viel Ermittlungsarbeit erforderlich, um diesen bedeutsamen Erpressungsfall aufzuarbeiten.

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3 Kommentare

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sehe ich oft in den Regalen, aufgeschraubte Gläser, wo Kunden reingeschaut und probiert haben..diese schrauben diese wieder zu und stellen sie ins Regal zurück. Seit ich es mal zufällig mitbekam, schaue ich mir die Waren noch genauer an.


ich hoffe, sie schnappen diesen Verbrecher bald.
  • 30.09.2017, 19:48 Uhr
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Giftzwerg!!!!!
  • 30.09.2017, 17:41 Uhr
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schlimm ..
  • 30.09.2017, 17:32 Uhr
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