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Er mochte nur seine Tiere: Gift-Erpresser Jochen S. war schon in der Schule  ...

Er mochte nur seine Tiere: Gift-Erpresser Jochen S. war schon in der Schule der Prügelknabe

News Team
01.10.2017, 08:59 Uhr
Beitrag von News Team

Gift-Erpresser Jochen S.hat gestanden. Der 53-Jährige hatte Deutschlands größten Lebensmittel-Ketten gedroht, Gift in Babynahrung zu mischen. Um ein Exempel zu statuieren, hatte Jochen S. bereits fünf Gläschen in einem Supermarkt in Friedrichshafen vergiftet.

Die Polizei nahm den Fall sehr ernst, fahndete europaweit und schlug am Freitagnachmittag nach einer Foto-Fahndung zu. Ein Spezialkommando fasste den Mann im baden-württembergischen Ofterdingen, wie "Bild" berichtete.

Er war gerade beim Gassigehen mit seiner Hündin Gina. Inzwischen hat der Erpresser am Amtsgericht Ravensburg die im Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft genannten strafrechtlichen Vorwürfe eingeräumt. Er gibt seine grauenhafte Tat also zu, ihm droht nun eine lange Haft.

Darüber hinaus gab der 53-Jährige vor dem Haftrichter an, keine weiteren vergifteten Lebensmittel in den Handel gebracht zu haben.

Gegen Erpresser wurde die Untersuchungshaft angeordnet. Er sitzt jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.


Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung von Jochen S. fanden Ermittler eine Flasche mit Ethylenglykol, wie "Bild" weiter schreibt. Mit dem durchsichtigen Frostschutzmittel habe er fünf Gläser mit Baby-Brei versetzt.

Video zeigt Gift-Epresser bei der Tat

Zu Spitzenzeiten waren in der "Besonderen Aufbauorganisation des Polizeipräsidiums" (BAO Apfel), die eigens zur Bewältigung dieser Erpresser-Lage eingerichtet wurde, weit über 200 Beamtinnen und Beamten eingesetzt. Rund um die Uhr wurde mit einem sehr hohen Aufwand an diesem Fall gearbeitet, um Gefahren für die Verbraucher zu verhindern und den mutmaßlichen Erpresser festzunehmen.

Die Ermittlungsbehörden bedanken sich ausdrücklich für die vielen Hinweise aus der Bevölkerung, ohne deren Mithilfe, dieser rasche Ermittlungserfolg nicht möglich gewesen wäre.

Er mochte nur seine Tiere

Nach Informationen der Bild am Sonntag machte sich Jochen S.als Hunde-Trainer selbstständig.

Bei seinen Nachbarn galt er Einzelgänger. „Nur mit seinem Hund und seinen beiden Kaninchen Gin und Tonic hat er sich wirklich gut verstanden“, sagte ein Anwohner zu "Bild am Sonntag". Die Polizei beschreibt den Lebensmittel-Erpresser als „psychisch auffällig“. Er habe bereits Straftaten begangen. Ein ehemaliger Klassenkamerad sagte der "Bild am Sonntag": „Jochen war unbeliebt, in der Schule der Prügelknabe.“

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2 Kommentare

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was er gemacht hat ist nicht zu akzeptieren aber das ihr die blöd zeitung zitiert bzw den artikel übernehmt ist schon ne frechheit denn die bauschen auch gerne auf und dichten auch viel und gerne was dazu. bitte recheriert doch selbst
  • 01.10.2017, 10:29 Uhr
  • 0
Es ist doch scheißegal welche Zeitung zitiert wird, einzig und alleine zählt doch dass der Typ gefasst ist. Wen interessiert es, ob er ein Einzelgänger war oder seine Tiere mochte. Der Verbrecher ist gefasst und basta, da braucht man nicht weiter zu recherchieren - wozu???
  • 01.10.2017, 11:08 Uhr
  • 2
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