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Fall Kim Wall - Polizei findet Kopf von Journalistin auf dem Meeresgrund

Fall Kim Wall - Polizei findet Kopf von Journalistin auf dem Meeresgrund

News Team
08.10.2017, 16:11 Uhr
Beitrag von News Team

Der Fund des Kopfes der vermissten Journalistin Kim Wall könnte Aufschlüsse über ihren rätselhaften Tod im U-Boot geben. Zuvor waren einzelne Leichenteile in mit Metall beschwerten Säcken auf dem Meeresgrund gefunden worden.

Für eine Reportage über den dänischen Konstrukteur und Erfinder Peter Madsen bestieg Kim Wall am Abend des 10. August 2017 dessen selbstgebautes U-Boot UC 3 Nautilus, kehrte danach aber nicht nach Hause zurück. Nach seiner Rettung nach dem Untergang des Schiffes sagte Madsen dem dänischen Fernsehsender TV 2, er habe Wall noch am selben Abend im Hafen von Kopenhagen auf der Halbinsel Refshaleøen abgesetzt. Später gab er an, sie sei durch ein Unglück an Bord umgekommen, als eine Luke auf ihren Kopf gefallen sei. Danach habe er die Leiche in der Köge-Bucht ins Meer geworfen.


Zehn Tage nach Walls Verschwinden wurde am 21. August 2017 an der Insel Amager ein Torso angespült, an dem ein Metallstück befestigt worden war – offenbar, um ihn am Meeresboden zu halten. Am 23. August 2017 bestätigte die Kopenhagener Polizei, dass es sich bei der gefundenen Leiche um Kim Wall handelt. Kopf und Beine, die vom Torso abgetrennt worden waren, sowie Kleidungsstücke und ein Messer wurden nach mehrwöchiger Suche am 6. Oktober 2017 in der Nähe von Kopenhagen auf dem Meeresboden gefunden; sie befanden sich in mit Metallteilen beschwerten Plastiksäcken. Der Schädel wies keine Frakturen oder stumpfe Verletzungen auf.


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