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"Wiederholungsgefahr wahrscheinlich" - Neunfacher Missbrauch des Mädchens durch Freund der Mutter

News Team
10.10.2017, 17:20 Uhr
Beitrag von News Team

Diese Foto-Fahndung schlug gewaltige Wellen und führte binnen Stunden zum Täter. Gezeigt hatte das BKA Fotos eines Mädchen, das missbraucht wurde. Filme davon waren im Darknet gefunden worden.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt nahmen noch in den Abendstunden des 09.10.2017 einen 24-jährigen Beschuldigten aus dem Landkreis Wesermarsch fest.

Er ist des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Herstellung und Verbreitung kinderpornographischer Schriften dringend verdächtig. Dabei handelt es sich um einen Tatverdächtigen aus dem persönlichen Nahbereich des Mädchens.

Sein Opfer, die Mutter und die Großeltern des Opfers hatten sich auf einer Polizeistation gemeldet und den Täter angezeigt, wie "Bild" erfuhr. Er war Lebensgefährte der Mutter.

Ein Jahr lang missbraucht

Der Täter soll das Mädchen, so "Bild" weiter, von Oktober 2016 bis Juli 2017 mehrmals schwer sexuell missbraucht, den Missbrauch gefilmt und die Aufnahmen im Darknet verbreitet haben.

Der Festnahme war eine am 09.10.2017 begonnene Öffentlichkeitsfahndung unter Verwendung von Bildaufnahmen des Opfers vorausgegangen, die das Amtsgericht Gießen auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main angeordnet hatte.

Wiederholungsgefahr sehr wahrscheinlich

Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk (39) von der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main erklärte laut "Bild" die Foto-Fahndung sei ein "ein konventionelles Mittel, (…) was ohne Weiteres auch umgesetzt werden kann.“ Da die Wiederholungsgefahr sehr wahrscheinlich gewesen sei, wurde so entschieden.

Der Vorwurf lautet auf Missbrauch in neun Fällen.

Im Zuge der öffentlichen Fahndung gingen bei dem Bundeskriminalamt zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein. Aufgrund eines der Hinweise konnte anschließend sowohl das kindliche Opfer als auch der Beschuldigte identifiziert werden.


Razzia in der Wohnung des Verdächtigen

Der festgenommene Beschuldigte wird im Laufe des heutigen Tages dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden. Eine Durchsuchung seiner Wohnung führte zur Sicherstellung von Beweismitteln.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt bedanken sich für die große Unterstützung bei der Öffentlichkeitsfahndung.

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