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"Kümmert sich liebevoll" - Darknet-Kinderschänder Christian J. (24) nutzte Vertrauen eiskalt aus

News Team
11.10.2017, 10:44 Uhr
Beitrag von News Team

Dieser Fall lässt ganz Deutschland erschaudern. Ein 24-jähriger Mann hat die Tochter seiner Freundin über Monate hinweg missbraucht. Filme davon stellte er ins Darknet - insgesamt neun Mal lud er die grauenhaften Dokumente seiner fehlgeleiteten Perversionen hoch.

Als deutsche Ermittler Hinweise von ausländischen Fahndern bekommen, entschieden sie schnell zu handeln, um weitere Vergewaltigungen der Vierjährigen zu verhindern: Sie veröffentlichten Fotos des Opfers, binnen zwölf Stunden war der Täter identifiziert. Das Kind erschien mit Mutter und Großeltern auf der Wache. Sie zeigten Christian J. an.

Nach und nach werden Details zum Tatverdächtigen bekannt. Die Beweislast scheint erdrückend. Es wurde umgehend Haftbefehl erlassen.

Wie "Bild" berichtet, ist Christian J. selbst Vater eines einjährigen Kindes, das er zusammen mit der Mutter der des Opfers hat.

Der Küchenmonteur erschlich das Vertrauen seiner Stieftochter und nutzte es dann wohl brutal aus. Der Täter sei vorsichtig und unauffällig vorgegangen, so die Ermittler.

Alte Bekannte beschrieben den Küchenmonteur nach Angaben von "Bild" als „unauffällig“. Er habe schon immer viel Zeit am Computer verbracht. Zusammen mit seiner Lebensgefährten und den Kindern bewohnte er ein Haus im Landkreis Wesermarsch.

Die drei Jahre ältere Frau hatte auf Facebook noch geschwärmt, dass sich ihr Traummann "liebevoll, um sein Kind" kümmere.

Nun zeigt sich, wie grauenvoll es hinter der Heile-Welt-Fassade aussah.

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