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Polizisten beenden Einsatz: Was dann passiert, damit haben sie nicht gerechn ...

Polizisten beenden Einsatz: Was dann passiert, damit haben sie nicht gerechnet!

News Team
12.10.2017, 11:23 Uhr
Beitrag von News Team

Bravo für diese tolle Aktion: Polizisten erledigen zwar "einfach nur" ihren Job. Doch ein Bürger schaut nicht weg und honoriert ihren Einsatz auf seine Weise.

In der Nacht von Sonntag auf Montag versuchte ein Trio einen Kölner (26) zu berauben. Dem Opfer gelang es vor den drei Männern zu flüchten. Noch in Tatortnähe haben Polizisten die Verdächtigten festgenommen. Der 26-Jährige war gegen 0.40 Uhr auf der Straße "Am Weidenpesch" in Köln-Junkersdorf unterwegs.

In Höhe eines Geldinstitutes fiel dem Fußgänger auf, dass drei Männern und ein Hund ihn verfolgten. Eine Person aus der Gruppe fragte den Kölner nach einer Zigarette sowie seinem Handy. Als der 26-Jährige die Herausgabe der Gegenstände verneinte, umzingelte ihn das Trio. Zwei der Räuber hielten den jungen Kölner am Arm fest und forderten seine Wertsachen. In einem günstigen Moment gelang es dem 26-Jährigen sich loszureißen und zu flüchten.

Drohung mit Kampfhund

Der Hundehalter drohte, den Kampfhund auf ihn zu hetzen. Das Raubopfer alarmierte wenige Augenblicke später über den Notruf 110 die Polizei. Kurze Zeit später trafen Zivilbeamte auf die Verdächtigen, die in einem Auto saßen. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Peugeot keine Zulassung mehr hatte. Die an dem Pkw angebrachten Kennzeichen gehörten nicht zu dem Peugeot. Im Fahrzeuginneren lagen drei weitere Kennzeichenschilder, die gestohlen waren. Zudem fanden die Polizisten noch Betäubungsmittel in dem Pkw.

Die Beamten nahmen das Trio (20, 22, 22) vorläufig fest. Einer der beiden 22-Jährigen wartet auf den Termin beim Haftrichter. Der Peugeot wurde durch die Beamten sichergestellt. Die Feuerwehr brachte den Hund in ein Tierheim.

Während der umfangreichen Kontrolle in Köln-Junkersdorf staunten die Beamten nicht schlecht. Ein Anwohner versorgte die Polizisten mit heißem Kaffee sowie einem Snack. Weniger der materielle Wert, als die Wertschätzung des Anwohners erfreute die eingesetzten Beamten und machte den langen Einsatz in der nasskalten Nacht wesentlich erträglicher. Die Polizei Köln dankt in diesem Zusammenhang dem Anwohner für die hervorragende Versorgung der eingesetzten Beamten.
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