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Mann lässt 1 Jahr pausenlos die Wasserhähne fließen und schlägt auf anrücken ...

Mann lässt 1 Jahr pausenlos die Wasserhähne fließen und schlägt auf anrückende Polizisten ein

News Team
14.10.2017, 12:52 Uhr
Beitrag von News Team

Die niedersächsische Polizei wurde zu einem skurrilen Einsatz in einer Wohnung im norddeutschen Salzgitter gerufen. Ein Mann hatte sämtliche Wasserhähne an Waschbecken, Badewanne und Toilette das ganze Jahr über pausenlos laufen lassen. Über sieben Millionen Liter Wasser waren geflossen - Das hatte den Vermieter alarmiert. Die Beamten mussten den polizeibekannten Verschwender laut Medienberichten mit Tränengas bezwingen.

Der Vermieter im niedersächsischen Salzgitter wurde erstmals auf die Verschwendung aufmerksam, als er eine unglaubliche Wasserrechnung erhielt: Ganze 10.800 Euro sollte er zahlen! Als er sich anmachte dies zu überprüfen, erhielt er eine Beschwerde eines anderen Mieters, dass Wasser aus seiner Decke tropfen würde. Hierbei handelte es sich um die Wohnung die sich unter der Wohnung des 31-jährigen Festgenommenen befindet.

Der Mann hatte im vergangenen Jahr rund sieben Millionen Liter Wasser durchlaufen lassen. Laut Statistiken vebraucht der Durschnittsbürger in Salzgitter etwa 44.000 Liter im Jahr.

Am Freitag nahm sich die Polizei der Sache an. Die Beamten hatten erst den Verdacht auf einen Wasserschaden. Schon an der Wohnungstür des Verdächtigen konnten die Polizeibeamten lautstark die Geräusche von fließendem Wasser hören. Der polizeibekannte Bewohner weigerte sich jedoch seine Wohnungstür zu öffnen.

Um eine Gefahr für das Haus abzuwehren, wurde ein Schlüsseldienst angefordert, der die Wohnungstür öffnete. Beim Öffnen der Tür wurden die Beamten jedoch mit Schlägen vom 31-jährigen Bewohner empfangen. Er verletzte einen 32-jährigen Beamten am Arm. Den insgesamt vier eingesetzten Polizeibeamten gelang es nur mit "großen Mühen" und unter Einsatz von Reizgas den Bewohner zu überwältigen. Dieser setzte sich immer wieder zur Wehr, wobei er eine 23-jährige und eine 27-jährige Polizistin sowie einen 31-jährigen Polizisten leicht verletzte.

Schließlich wurde der Mann in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Die Einsatzkräfte stellten in der Wohnung fest, dass die Abflüsse durch den Bewohner verstopft worden waren. Dies hätte katastrophale Folgen für das Gebäude haben können, wäre der Wahnsinn nicht aufgeflogen.

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