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Kinder fanden seine Leiche beim Spielen - Kannte der Junge (13) seinen Mörde ...

Kinder fanden seine Leiche beim Spielen - Kannte der Junge (13) seinen Mörder?

News Team
20.10.2017, 16:19 Uhr
Beitrag von News Team

Am Donnerstag, den 26.03.1998 gegen 16:00 Uhr, wurde der 13-jährige Tristan Brübach in einem Tunnel entlang des Liederbaches von Kindern tot aufgefunden.

Dieser Tunnel befindet sich in der Nähe des Bahnhofes im Frankfurter Stadtteil Höchst und wird von Ortskundigen -meist von Kindern und Jugendlichen- als Abkürzung benutzt.


Der oder die Täter fügten Tristan erhebliche Stich- und Schnittverletzungen zu. Eindeutige Hinweise zum Tatmotiv liegen nicht vor. Auch ist keine abschließende Aussage zu der Frage möglich, ob der oder die Täter im Bereich des Tunnels auf ihr Opfer warteten, ob sie Tristan unter einem Vorwand nach unten lockten, oder ob sie nach Tristan am Tatort eintrafen.


Tristan versuchte, körperliche Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen oder älteren Jugendlichen zu vermeiden, wurde aber dennoch häufig von diesen angegriffen, teilweise sogar beraubt.

Da Tristan schon früh selbständig werden musste, bewegte er sich trotz seiner 13 Jahre ziemlich selbständig in Höchst. Dabei könnte es zu flüchtigen Kontakten zu Personen der sogenannten "Szene" gekommen sein, ohne dass man Tristan deshalb als Angehöriger des kriminellen Milieus bezeichnen könnte.

Er erscheint eher so, dass Tristan seinem Mörder zufällig begegnete.

Allerdings kann auch nicht völlig ausgeschlossen werden, dass Tristan bereits zuvor einmal mit seinem späteren Mörder zusammentraf.

Die Ermittler fragen:

Wer hat am Tattag Beobachtungen gemacht und sich der Polizei noch nicht oder nicht vollständig mitgeteilt?
Wer kannte Tristan oder Personen aus seinem Umfeld?
Wer hat eine bestimmte Person als Täter in Verdacht?
Auffällig könnte zum Beispiel sein, daß jemand sein Verhalten geändert, sich verdächtig geäußert oder ohne erkennbaren Grund sein gewohntes Lebensumfeld verlassen hat (Flucht).
Ein Abschnitt der Tat fand vermutlich im Liederbach statt. Hose und Schuhe des Täters könnten daher zumindest teilweise durchnässt worden sein. Wem ist am Tattag eine Person mit durchnässter und/oder blutbefleckter Kleidung aufgefallen?

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des/der Täter(s) führen, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main eine Belohnung in Höhe von 15.000,- Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt das BKA unter diesem Hinweisformular entgegen, oder unter der Telefonnummer +49 (0)611 55-13101 entgegen.


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