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Frau (20) postet falsche Trauer-Anzeige auf Facebook, um Mord an Freund (29) ...

Frau (20) postet falsche Trauer-Anzeige auf Facebook, um Mord an Freund (29) zu vertuschen

News Team
21.10.2017, 18:30 Uhr
Beitrag von News Team

Als Zoe Warren (20) im vergangenen Jahr eine herzzerreißende Traueranzeige auf Facebook postete, bekam sie Zuspruch und Mitleid von allen Seiten. Die 20-Jährige aus der englischen Grafschaft Durham hatte gerade ihren Freund verloren. Er war ermordet worden.


Ich liebe dich, du warst mein bester Freund und Seeleverwandter

, schrieb Warren in ihrem Post, der vor Rechtschreibfehlern nur so wimmelte. Sie sei dankbar für jede einzelne Sekunde, die sie zusammen hatten.


Heute steht fest: Warren hat ihren Freund, Mark Shaw (29) kaltblütig ermordet. Der 19-jährige Keiran Adey half ihr dabei. Der "Trauerpost" bei Facebook sollte nur dazu dienen, das Verbrechen zu vertuschen. Das ist zum Glück nicht gelungen. Warren und Adey wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft, mindestens 17 Jahre, verteilt.


Mord wegen 16,50 Euro

Warren und Shaw kannten sich aus dem Drogenmilieu. Sie waren erst wenige Tage ein Paar, ehe die 20-Jährige zu ihm zog. Nur kurze Zeit später kam es zu dem fürchterlichen Verbrechen.

Das Paar hatte sich wegen 10 Pfund (rund 11 Euro) gestritten, die der 29-Jährige für Drogen ausgeben hatte. Komplize Adey hatte dem Opfer schon wochenlang mit dem Tod gedroht, weil er ihm 5 Pfund (rund 5,50 Euro) geschuldet haben soll.

Am Tattag knebelten Shaw und Adey ihr Opfer, fesselten es an den Füßen. Sie schlugen und bissen ihn, quälten ihn mit einem Billard-Cue und erstachen ihn schließlich mit einem Messer. Zur Erniedrigung hatten sie Shaw auch noch Jeans und Boxershorts heruntergezogen. Die Obduktion ergab: Das Opfer hatte 86 Verletzungen am ganzen Körper.

Er hat zweifelsohne vor seinem Tod stark gelitten. Und nachdem Sie ihn getötet haben, wurde er am Bett gefesselt zurückgelassen, und Sie haben mit Ihrem Ausgeh-Abend weitergemacht, getrunken und Drogen genommen

, so Richter James Gos.

Das Opfer hätte sich nicht einmal wehren können, weil es nach einer überstandenen Heroin-Überdosis noch sehr schwach gewesen sei.

Beide Täter beschuldigen sich gegenseitig

Reue zeigten beide Täter, die sich gegenseitig beschuldigten, zu keinem Zeitpunkt.
Im Gegenteil.

Warren, die ihrem neuen Freund mit dem Mord geprahlt hatte, schrieb diesem eine Drohbrief aus der Untersuchungshaft, damit er sie nicht verraten solle. Auch Adey hatte gegenüber Nachbarn das Verbrechen gestanden.

Beide Täter waren übrigens polizeibekannt. Warren hatte zuvor bereits 38 Straftaten auf dem Kerbholz, Adey gar 58.

Familie: Empfinden so viel Hass!

Die Familie des Getöteten kann vor allem mit der Art und Weise, wie Shaw starb, nicht umgehen. Seine Mutter sagte vor Gericht:

Wir vermissen Mark so sehr und fühlen, dass er noch da sein sollte. Ich habe niemals irgendjemanden gehasst. Aber gegen Keiran Adey und Zoe Warren empfinde ich so viel Hass. Für das, was sie getan haben und dafür, dass wir den Rest unseres Lebens darunter leiden werden.

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