wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Exhibitionist erschreckt Grundschüler - Es ist bereits der 4. Belästigungsfa ...

Exhibitionist erschreckt Grundschüler - Es ist bereits der 4. Belästigungsfall an Berliner Schulen

News Team
22.10.2017, 12:07 Uhr
Beitrag von News Team

In Berlin geht die Angst um. Immer häufiger werden in den vergangenen Wochen, Kinder auf dem Schulweg von Unbekannten angesprochen oder belästigt. Der krasseste Fall ereignete sich laut Bild bereits am 29. September.

An der "bip Grundschule" in Berlin-Hellersdorf entblößte sich ein dicklicher, untersetzter Mann vor Kindern (7 bis 9 Jahre), während diese in der großen Pause in der Nähe des Zaunes einer angrenzenden Grünanlage spielten.

Der Unbekannte kam mit einem schwarzen Fahrrad und war zwischen 50 und 70 Jahren alt. Er zog seine Hose runter und zeigte den Kindern sein Geschlechtsteil. Dann soll der Mann in den Busch gepinkelt haben. Die Kinder ekelten sich und liefen davon. Ein Mädchen gab an, den Mann dort schon dreimal gesehen zu haben.

Seitdem gibt es an der Grundschule eine erhöhte Polizeipräsenz.

Es gibt schon ein Gefühl der Sicherheit, dass öfter Streifenwagen vorbeifahren

, so Direktorin Claudia Brünner.

Die Eltern wurden schriftlich über den Vorfall informiert. Zudem wurde am Zaun ein Sichtschutz angebracht und die Kinder dürfen in der Nähe des Zaunes nicht mehr spielen.

Drei weitere Belästigungsfälle an Grundschulen

Auch drei weitere Fälle sind der Polizei bekannt:

6. Oktober: Grundschule am Weinmeisterhornweg in Spandau
Ein Fünftklässler wurde an der Bushaltestelle von einem Mann in einem schwarzen PKW angesprochen. Der Unbekannte forderte den Jungen auf, einzusteigen, damit er bei strömendem Regen nicht nass werde. Der Junge lehnte ab, der Unbekannte fuhr weiter.

13. Oktober: Grundschule am Windmühlenberg in Gatow
Ein Schüler wurde an der Kirche von zwei Männern gefragt, wo die Kirche sei. Dem Jungen kam dies sonderbar vor, er rannte davon. Die Kinder werden seitdem vorsorglich von Erwachsenen zum Unterricht und zum Hort begleitet.

19. Oktober: Clemens-Brentano-Grundschule in Lichterfelde
Auf dem Heimweg lauerte ein Unbekannter einem Mädchen auf. Die 6-Jährige rannte weg. An derselben Stelle hatte ein Mann bereits zwei Wochen zuvor versucht, einen Fünftklässler in ein Gespräch zu verwickeln.

Das können Eltern tun, um ihre Kinder zu schützen

1. Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine zur Schule laufen. Begleiten Sie es oder sorgen sie dafür, dass es in Gruppen unterwegs ist.
2. Geben Sie Ihrem Kind eine Trillerpfeife mit. Im Notfall kann es damit Hilfe rufen und auf sich aufmerksam machen.
3. Geben Sie Ihrem Kind ein Handy mit eingeschalteter Ortungsfunktion mit auf den Weg.
4. Schreiben Sie den Namen Ihres Kindes nicht auf sichtbare Stellen. Kinder fassen schneller Vertrauen, wenn Sie von Unbekannten mit Ihrem Vornamen angesprochen werden.


5. Zeigen Sie Ihrem Kind Zufluchtsorte, an denen es sicher ist. Das größte Kinderschutzprojekt in Deutschland im öffentlichen Raum hat die Stiftung Hänsel & Gretel ins Leben gerufen. Bundesweit prangen an ca. 20.000 Geschäften, Restaurants, Supermärkten etc. Notinsel-Symbole. Diese sollen Kindern zeigen, dass sie hier sicher sind.

Mehr Informationen zum Notinsel-Projekt finden sie HIER!
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Kritische Sicherheitslücke bei WLAN – so können Sie sich schützen

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.