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Mann tötet Pizzaboten mit Kehlschnitt, weil er in dessen Auto zu Entbindung  ...

Mann tötet Pizzaboten mit Kehlschnitt, weil er in dessen Auto zu Entbindung fahren will

News Team
24.10.2017, 14:06 Uhr
Beitrag von News Team

Wolfgang K. aus Dessau hat am Tatort in Seyda zugegeben, einem Pizzaboten ein Messer in den Hals gerammt zu haben. Der Mann verblutete, weil seine Halsschlagader durchtrennt wurde.

Nun wird die blutige Attacke vor dem Landgericht verhandelt, wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet. Die Ankläger werfen K. Mord aus Heimtücke und zur Verdeckung einer anderen Straftat vor.

Vor Gericht beschreiben Polizisten den Täter gefasst. „Man könnte fast sagen, er war unbeeindruckt“, zitiert die MZ eine Aussage. Als Wolfgang K. erfuhr, dass sein Opfer tot sei, reagierte er mit den Worten: „Scheiße, dumm gelaufen.“

Es kursieren verschiedene Versionen, weshalb K. den Pizzaboten angriff. K. wollte in jedem Fall in den Besitz dessen Wagens gelangen. Zuerst sagte der Mann aus, mit dem Auto zurück zu seinen Fußballfreunden fahren zu wollen, Mit ihnen hatte er früher am Tag schon gespielt und getrunken.

Nun gibt er an, dass ihm am Tattag im April eingefallen war, dass seine Ex-Freundin sehr bald entbinden werde. Zum Geburtstermin am Folgetag habe er bei der Frau sein wollen, um mit ihr zu reden und bei der Niederkunft dabei zu sein.

Ein einziger Stich mit einem kurzen Küchenmesser genügte, um die Halsschlagader des Opfers zu durchtrennen, wie die MZ schreibt.

K. sagte vor Gericht, er habe den Mann nicht töten, sondern ihn "mit dem Messer nur erschrecken“ wollen, damit der ihm Geld und Autoschlüssel gebe. Ein aufmerksamer Nachbar ermöglichte eine schnelle Festnahme. Er hatte gesehen, wie Blut aus dem Hals des Pizzaboten sprudelte, den er kurz zuvor noch mit K. am Haus gesehen hatte. Der Angeklagte war daraufhin in der Nähe des Tatortes festgenommen worden. Das Küchenmesser hatte er in einen Graben geworfen.

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