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Autofahrer tickt aus, als Leonard reanimiert wird: Jetzt meldet sich der Vat ...

Autofahrer tickt aus, als Leonard reanimiert wird: Jetzt meldet sich der Vater des Jungen zu Wort

News Team
07.11.2017, 09:14 Uhr
Beitrag von News Team

Thomas Funke ist Vater und in großer Sorge um seinen einjährigen Sohn. Leonard kämpft auf der Intensivstation ums Überleben. In einer Kita in Berlin kollabierte der Junge letzte Woche und musste wiederbelebt werden. Was während des Rettungseinsatzes geschah, macht die Menschen in Deutschland sprachlos.

Ein 23-jähriger Autofahrer attackiert die Rettungskräfte, weil der vom Rettungswagen eingeparkt worden war.

Er herrschte die Retter an:


Es ist mir egal, wer hier gerade reanimiert wird. Ich muss zur Arbeit!

Nun meldet sich Leonards Vater auf Facebook zu Wort. Er dankt für die Anteilnahme.

Das ist Leonard, unser Schatz. Ich poste diese Bilder, damit jeder der einen Retter blockiert oder attackiert sieht, dass es immer um Menschleben geht. Etwas, was im Gegensatz zu materiellen Dingen, nicht ersetzbar ist.

Vielen vielen Dank für die Anteilnahme die uns zu Teil wird. Es tut sehr gut zu wissen, dass so viele Leonard gute Besserung wünschen. Leider kann ich nicht allen antworten. Daher möchte ich auf diesem Wege mitteilen, dass wir leider noch nicht wissen, was Leonard hat. Denn bisherige Untersuchungen haben nichts ergeben. Aber es wird versucht ihn morgen endlich aus dem künstlichen Koma zurückzuholen. Bitte drückt weiter die Daumen, dass dies klappt und er uns erkennen wird. Vielen herzlichen Dank im Voraus!

Thomas Funke zeigte den skrupellosen Autofahrer an.

Unsere Meinung:

Die Gesellschaft muss sich einig sein, dass derart egoistisches und brutales Verhalten absolut unakzeptabel ist und extrem hart bestraft werden muss!

62 Kommentare

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Kein Chef würde meckern,wenn man sagt,da wurde ein kleines Kind reanimiert, deshalb bin ich zu spät gekommen.Das behaupte ich jetzt Mal.Ausserdem musste jeder Chef erstmal fragen,warum man zu spät kommt, bevor er meckert.
Hoffentlich wird der kleine schnell wieder gesund
  • 12.11.2017, 19:18 Uhr
  • 0
Selbst wenn der Chef meckern würde, dann könnte man immer noch kerzengerade in den Spiegel schauen und sich denken, was für ein armer Mensch doch der Chef ist. Der Werteverfall und die Respektlosigkeit hat dermaßen zugenommen, dass man Angst haben müsste. Nach wie vor diesem unteren Niveau Paroli bieten, ist die Devise. Nicht mitschwimmen.
  • 13.11.2017, 20:32 Uhr
  • 0
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Wie geht es dem kleinen mann? Bitte um feedback.
  • 09.11.2017, 17:33 Uhr
  • 0
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Das was der Mann gemacht hat kann man schon als Verbrechen bezeichnen ,er hat mutwillig den Tot des Jungen in Kauf genommen ,da fehlen einem die Worte ,sind wir schon so weit das ein Menschenleben nichts mehr wert ist ,der Mann gehört weg gesperrt !

Alles,Alles Gute für den kleinen Kerl und gute Genesungswünsche !

Aber bei unserer Gesetz Sprechung braucht man sich nicht wundern das
der Rowdy ungestraft nach Hause geht und sein Chef ihn noch lobt das er pünktlich zur Arbeit wollte.
  • 08.11.2017, 13:03 Uhr
  • 0
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Unfassbar...

Alles Gute, dem kleinen Leonard...
  • 08.11.2017, 10:35 Uhr
  • 3
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Jeder der Rettungssanitäter mutwillig behindert ,angreift ,oder deren Fahrzeug beschädigt soll auf Lebenszeit den Führerschein abgenommen werden und 6 Jahre Gefängnis bekommen Sollte der Patient dadurch noch sterben soll er Lebenslänglich bekommen.Leute die das sehen und nicht helfen sollen auch für 2 Jahre ins Gefängnis denn da gibt es keine Entschuldigung für .Ich hoffe der Kleine süße Wonneproppen schaft es.
  • 07.11.2017, 22:10 Uhr
  • 4
Warum fordert ihr nicht gleich die Todesstrafe!
  • 09.11.2017, 09:11 Uhr
  • 0
sofort den Führerschein lebenslang einziehen
  • 09.11.2017, 12:22 Uhr
  • 1
20 Jahre Knast in Einzelhaft ohne hofgang
  • 09.11.2017, 12:23 Uhr
  • 1
Für dich ist ein solches Verhalten normal, Wolfgang?
Oder nur "Pipifax"?
Ich finde es unglaublich, würde ihm (wenn ich es könnte) ein reichliches Päckchen Sozialstunden spendieren bei gleichzeitigem Führerscheinentzug.
  • 09.11.2017, 12:59 Uhr
  • 1
Die Rettungsstelle hat keine Anzeige gegen den Typen gemacht(?) , versteh ich nicht. Da bleibt alles allein beim Opfer hängen, die Familie hat jetzt allerdings andere Sorgen
  • 09.11.2017, 16:07 Uhr
  • 1
Ah, lese weiter unten, dass sie ihn doch anzeigen werden, und dem Kleinen geht es wieder besser.
  • 09.11.2017, 16:10 Uhr
  • 0
Das die Rettungsstelle keine Anzeige gemacht hat ist ein Skandal da sieht man daran was ihnen ihre Rettungssanitäter wert sind
  • 09.11.2017, 22:45 Uhr
  • 0
Aida S Sowas darf nicht passieren das Retter angegriffen oder dessen Fahrzeuge mutwillig beschädigt.Sowas muss bestraft werden.Gott sei dank das es dem kleinen wieder was besser geht.
  • 11.11.2017, 23:36 Uhr
  • 0
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Der Kleine muß es schaffen ich wünsche ihm von hier alles gute. Und dem Randalierer soviel an den Hals dass er seines Lebens nicht mehr Glücklich wird.
HAFT OHNE VERSCHONUNG das ist schlimmer wie Mord.
Führerschein weg auf Lebenszeit; Arbeitsplatz weg und alles was er besitzt an Bedürftige verschenken.
  • 07.11.2017, 21:52 Uhr
  • 4
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Von ganzem Herzen wünsche ich dem kleinen Leonard, dass er bald wieder gesund wird. Seinen Eltern wünsche ich die Kraft, dies alles durchzustehen. Was diesen Unmenschen angeht hoffe ich, dass er eine sehr empfindliche Gefängnisstrafe erhält. Dort kann er dann darüber nachdenken, was für ein erbärmliches Wesen er ist.
  • 07.11.2017, 21:50 Uhr
  • 4
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Ich hoffe, dass der Kleine wieder vollkommen gesund wird und wünsche ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft.
Das Verhalten des Autofahrers ist vollkommen unakzeptabel - ich kann es nicht fassen, wie verroht unsere Gesellschaft mittlerweile ist.
Ich hoffe, dass er eine angemessene Strafe dafür bekommt.
  • 07.11.2017, 21:25 Uhr
  • 6
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MANN BEDROHT SANITÄTER
Vater des reanimierten Kinds: "Ein unmenschliches Verhalten"
Ein aggressiver Autofahrer behindert Sanitäter bei der Rettung eines Einjährigen. Dessen Vater erhebt nun schwere Vorwürfe.

06.11.2017, 19:10 Uhr
Erik Baumgärtel
Bei der Reanimierung von Leonard F. wurden die Sanitäter von einem Autofahrer bedroht
Bei der Reanimierung von Leonard F. wurden die Sanitäter von einem Autofahrer bedroht
Foto: privat
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Berlin. Jeden Tag sitzt Thomas F. mit seiner Frau am Krankenbett seines 18 Monate alten Sohnes Leonard. Sie halten die Hand des Kleinen, sind jede Minute bei ihm. Leonard liegt auf der Intensivstation im Virchow-Klinikum, hat die Augen geschlossen. Seit vergangenem Freitag befindet er sich nach einem Atemstillstand im künstlichen Koma, ist an Schläuche und Maschinen angeschlossen.

Dass er noch lebt, hat er auch dem schnellen und professionellen Eingreifen der Kita-Mitarbeiterin und den Rettungskräften zu verdanken. Und das, obwohl deren Einsatz mutwillig behindert wurde.


Autofahrer trat Seitenspiegel ab

Wie berichtet wurden die Sanitäter am Freitagmorgen zu der Kita an der Melanchthonstraße in Moabit alarmiert. Der Grund: Leonard hatte einen plötzlichen Atemstillstand erlitten. Doch als die Rettungskräfte ihm zu Hilfe eilen konnten, fing ein 23-Jähriger vor Ort an, die Rettungskräfte zu beleidigen. Der Mann war von dem abgestellten Rettungswagen etwa eine Stunde lang am Ausparken gehindert worden – er wollte zur Arbeit fahren.

Als er darauf hingewiesen wurde, dass es sich um einen Rettungseinsatz handele, soll er gesagt haben: "Mir doch egal, wer hier gerade reanimiert wird". Zudem soll er den Seitenspiegel des Rettungswagens beschädigt haben. Auch Spuren von Fußtritten seien auf dem Wagen sichtbar gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Als einer der Retter wenig später noch etwas aus dem Fahrzeug holen musste, reagierte der Mann mit Drohungen und stellte sich ihm in den Weg. Eine Anwohnerin rief daraufhin die Polizei.

Vater: "Unmenschlich und asozial"

Vater Thomas F.
Vater Thomas F.
Foto: privat
"Unmenschlich und asozial", bezeichnet Vater Thomas F. dieses Verhalten im Gespräch mit der Berliner Morgenpost am Montag. "So ein Erlebnis wünsche ich meinen schlimmsten Feind nicht. Dass der Rettungseinsatz deines Kindes so schwer behindert wird." Den Mann persönlich getroffen habe er an jenem Tag nicht.

"Von dem Zwischenfall hatte ich erst erfahren, als die Polizei eine entsprechende Meldung auf Facebook veröffentlichte." Dem Störer seine Tat so einfach durchgehen lassen, wollte Leonards Vater trotzdem nicht. "Ich habe mich gefragt, was kann ich noch tun? Also habe ich den Mann angezeigt."

Hohe Dunkelziffer bei Bedrohung von Rettungskräften

Dass ihnen immer wieder Unmut entgegenschlägt und sie auch grob behindert werden, etwa von Gaffern, berichten Einsatzkräfte schon länger. So etwas wie am Freitag erlebe man aber nicht jeden Tag, sagte der Feuerwehrsprecher. Er betonte, gerade Rettungseinsätze bei Kindern seien für die Kollegen "Extremsituationen", die emotional sehr betroffen machten.

Was Behinderungen und Aggressionen durch Dritte betrifft, so gebe es vermutlich eine hohe Dunkelziffer – Vorfälle, die gar nicht erst bekannt werden, weil die Sanitäter bei ihrer täglichen Arbeit keine Zeit für Anzeigen oder Meldungen hätten. Der Eindruck insgesamt: "Es ist rauer geworden", so der Sprecher.

Landesamt prüft einen Führerscheinentzug

Der Mann, der die Rettungskräfte behinderte, hat jetzt wohl eine Strafe zu erwarten. Wie die Polizei auf Morgenpost-Anfrage mitteilte, will das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten nun prüfen, ob ein Führerscheinentzug gegen den Beschuldigten möglich ist. Der Gesetzgeber sieht für die Behinderung und den Angriff auf Rettungskräfte eine in schweren Fällen sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor.

Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung gab es von den Beamten bereits. Hinzu kommt die der Eltern wegen unterlassener Hilfeleistung und fahrlässiger Körperverletzung. Auch die Feuerwehr will sich solch ein Verhalten nicht bieten lassen. Die Rettungskräfte stellten nach Einsatzabschluss Anzeige wegen Beleidigung gegen den 23-Jährigen.

Leonard ist auf dem Weg der Besserung

Gute Nachrichten kamen am Montagnachmittag aus den Virchow-Klinikum: Nach einer Herzkatheteruntersuchung befindet sich Leonard auf dem Weg der Besserung. Woher das diagnostizierte Herzflimmern mit einhergehendem Atemstillstand am Freitag kam, könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, erzählt sein Vater. Leonard sei immer ein gesundes Kind gewesen.

Jetzt, mit etwas Abstand, ist Vater Thomas F. immer noch sauer über das Verhalten des Mannes. "Ich weiß nicht, was ich sagen würde, wenn ich ihn zu Gesicht bekäme. Ich würde wohl fragen, ob es wichtiger ist, pünklich bei der Arbeit zu erscheinen oder ein Menschenleben zu retten? Wäre ich vor Ort gewesen, hätte ich mich zwischen ihn und die Einsatzkräfte gestellt."
  • 07.11.2017, 20:32 Uhr
  • 3
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Hoffentlich greifen die neuen Gesetze - „Lappen“ weg lebenslang!
  • 07.11.2017, 19:46 Uhr
  • 8
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