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Feuerwehrmann Rudi spritzt Gaffer bei Horror-Crash weg: "Ich passe auf, dass keiner filmt"

News Team
10.11.2017, 16:11 Uhr
Beitrag von News Team

Ein schrecklicher Unfall hat sich gestern auf der A3 nahe Aschaffenburg ereignet. Mehrere Lkw krachten ineinander, nachdem ein Kieslaster in einem Baustellenabschnitt umgekippt war. Drei Menschen kamen ums Leben, die Autobahn war den ganzen Tag nicht befahrbar.

Erschreckend war auch, was sich im Umfeld des Unfalls abspielte. Gaffer filmten die Wracks, einige von ihnen hielten sogar mit dem Handy drauf, als die Leichen abtransportiert wurden.

Die Polizei intervenierte und verhängte Bußgelder.

Deutschlandweit bekannt wurde auch der Feuerwehrmann Rudolf Heilmann. Er stand an der Unfallstelle, um eventuell aufkeimende Brände zu ersticken. Doch den Schlauch richtete er nicht nur auf die Wracks.

Ich passe auf, dass nichts brennt. Und ich passe auf, dass keiner filmt.

"Furchtbar" findet Heilmann die Reaktion vieler Vorbeifahrenden.

Fast jeder Dritte filmte.

Für Heilmann ein Unding: Deshalb zögerte er nicht lange und richtete den Wasserstrahl auf alle, die das Handy zückten.

Der Kreisbrandinspektor sagte auf Spiegel Online über die Aktion seines Kollegen: "Die Aktion war in keinster Weise geplant. Es wurden gerade die Leichen geborgen, als Lkw-Fahrer sogar die Scheiben herunterkurbelten, um Videos zu machen. Die Polizei hatte schon die Personalien von Gaffern aufgenommen, aber es ging immer noch weiter. Wir waren alle seit dem frühen Morgen im Einsatz. Da ist einem Kollegen der Kragen geplatzt."

Der Kreisbrandmeister erklärt, dass der Kollege mit seinem Löschwassereinsatz gegen Gaffer seine Kompetenzen überschritt. Für Gaffer sei nun mal die Polizei zuständig.

Wir von wize.life finden die spontane Aktion des Feuerwehrmanns dennoch schwer in Ordnung! Hier hat ein Mann im Einsatz Ideenreichtum und Courage gezeigt, um widerwärtige Gaffer in ihre Grenzen zu weisen. Respekt, Rudi!

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