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Wenn Feuerwehrmann Rudi bestraft wird, weil er Gaffer weg spritzte, zahlt wi ...

Wenn Feuerwehrmann Rudi bestraft wird, weil er Gaffer weg spritzte, zahlt wize.life seine Strafe

News Team
13.11.2017, 17:35 Uhr
Beitrag von News Team

Feuerwehrmann Rudolf Heilmann hat nicht lange überlegt, als er auf der A3 Gaffer sah, die aus ihren Autos filmten. Soeben waren drei Menschen gestorben, und die Vorbeifahrenden hatten nichts besseres zu tun, als das Unfall-Inferno und die Leichen zu filmen. Feuerwehrmann Rudi, der aufpassen sollte, dass kein Brand aufkeimte, richtete seinen Schlauch kurzerhand auf die Gaffer.

Ich passe auf, dass nichts brennt. Und ich passe auf, dass keiner filmt.

Heilmann handelte nicht über-korrekt und vorsichtig, doch er handelte, wie es ihm sein Herz befahl: Kurzentschlossen spritzte er den Gaffern ins Bild!

Bald meldete sich die Polizei und wies ihn in seine Schranken:

Für die Unterbindung und Ahndung bei Verkehrsbehinderungen sind ausschließlich wir zuständig

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr stand als Vorwurf im Raum.

Eine Welle der Solidarität für Rudolf Heilmann brandete auf! Einem Artikel von wize.life unter dem Motto "Ein Herz für Feuerwehrmann Rudi - Der Gaffer-Spritzer darf nicht bestraft werden" schenkten binnen eines halben Tages über 50.000 Menschen ein Like oder ein Herz auf Facebook!

Der Tenor ist klar:

Lasst Rudi in Ruhe, er hat alles richtig gemacht! Bestraft werden müssen die Gaffer

Auch wir von wize.life halten Rudolf Heilmann für einen redlichen Feuerwehrmann, der tat, was er für seine Pflicht hielt: Schaulustige abwehren.

Sollte Rudi Heilmann für seine Aktion bestraft werden, erklärt sich wize.life bereit, die Strafe für den Feuerwehrmann zu übernehmen.

Feuerwehrmann Rudi könnte aber auch ganz ohne Strafe davonkommen.

Das berichtete FOCUS Online am Montagnachmittag. Dem Feuerwehrmann drohe - zumindest derzeit - kein Strafverfahren. Bislang habe keiner der betroffenen Lastwagenfahrer Strafanzeige gestellt, wie bei der Staatsanwaltschaft zu erfahren war.

Außerdem sieht die Behörde aktuell keinen Anlass, ein Verfahren von Amts wegen einzuleiten.

Die Behörde spricht nach Auswertung der Videos von "geringem Spritzdruck", geschlossenen Beifahrerfenstern und "keinem gefährlichen Eingriff" in den Straßenverkehr.

Alles deutet darauf hin, dass gesunder Menschenverstand hier über penible Auslegung von Verordnungen siegt - vielleicht auch, weil sich so viele solidarisch mit dem Feuerwehrmann von der A3 erklärten!

Zeigt ein Herz für Rudi und teilt den Beitrag!

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