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"Menschlich und moralisch nachvollziehbar!" Auch der Staat zeigt jetzt Herz für Gaffer-Spritzer Rudi

News Team
14.11.2017, 09:40 Uhr
Beitrag von News Team

Feuerwehrmann Rudolf Heilmann hat nach einem verheerenden Unfall auf der A3 seinen Schlauch auf vorbeifahrende Gaffer gerichtet. Was ihn massiv störte: Die Schaulustigen filmten die Wracks und den Abtransport der Leichen.

Was Feuerwehrmann Rudi Sympathien in ganz Deutschland bescherte, brachte ihn auch an den Rand einer Bestrafung.


War es ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr?

Die Polizei Unterfranken monierte, dass ausschließlich sie gegen Gaffer vorgehe - und keinesfalls die Feuerwehr.

In den letzten Tagen schenkten Hunderttausende Nutzer von sozialen Netzwerken - auch auf wize.life - Feuerwehrmann Rudi ihr Herz. Der Tenor: Dieser Mann hat alles richtig gemacht, als er spontan gegen die Sensationsgier vorging.

Inzwischen klingt auch die Polizei Unterfranken milder.

Die spontane Aktion des Feuerwehrmanns ist menschlich und moralisch nachvollziehbar.

Obwohl sich Feuerwehr und Polizei einig sind, einig, dass dieses Vorgehen „kein geeignetes Mittel“ in solchen Situationen darstelle, dürfte es zu keine Strafverfolgung kommen.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass bislang keine Strafanzeige eines „Gaffers“ gegen die Feuerwehrleute wegen „gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr“ eingegangen sei.

Weiter heißt es:

Aufgrund der Bildberichte sehen die Ermittler keine "zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer strafbaren Handlung"


Es wird also nicht gegen Feuerwehrmann Rudi ermittelt!

Die Staatsanwaltschaft stellt fest, dass mit geringem Spritzdruck auf Fensterscheiben gezielt wurde. Dadurch sei es nicht zu einer Unfallgefahr gekommen!

Ein versuchter oder vollendeter gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr kann nicht festgestellt werden.

Diese Mitteilung des Staatsanwalts entlastet Feuerwehrmann Rudi


Vielmehr stellt die Staatsanwaltschaft fest, dass die Gaffer mit Strafen zu rechnen haben. "Die jeweiligen Fahrzeugführer sind von der Polizei angehalten und zur Anzeige gebracht worden."

1 Kommentar

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Der Feuerwehrmann hat mein Mitgefühl und ich bin der Meinung,
dass endlich gegen die sogenannten "Gaffer" vorgegangen wird.
  • 14.11.2017, 09:52 Uhr
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