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40-Tonner kracht voll in Wohnhaus: Rettungs-Drama um schwer verletzten Fahre ...

40-Tonner kracht voll in Wohnhaus: Rettungs-Drama um schwer verletzten Fahrer

News Team
28.11.2017, 08:40 Uhr
Beitrag von News Team

Eine extrem anstrengende und aufreibende Nacht liegt hinter den Feuerwehrleuten in Obersinn im Landkreis Main-Spessart. Gegen 1 Uhr waren sie zu einem Verkehrsunfall in ihrem Ort gerufen worden. Doch erst, als sie am Unfallort eintrafen, wurde ihnen das gesamte Ausmaß des Unglücks bewusst.

Lkw bohrt sich in Hausecke


Ein Lkw-Fahrer war am frühen Dienstagmorgen durch Obersinn in Richtung des hessischen Jossa (Main-Kinzig-Kreis) unterwegs gewsen. Aus noch ungeklärter Ursache geriet er dabei zu weit nach links und rammte ein geparktes Auto, welches von der Straße in ein tieferliegendes Gartengrundstück geschleudert wurde. Im Anschluss prallte der Laster mit unvermindertem Tempo gegen eine Hausecke und bohrte sich förmlich in diese hinein.

Extrem komplizierte Rettung

Das Führerhaus wurde hierbei massiv zusammengedrückt und der 41-jährige Fahrer hinter seinem Steuer eingeklemmt. Doch seine Rettung mutierte zu einer Herkulesaufgabe. Denn von der Straßenseite gelang es den Einsatzkräften nicht an den beschädigten Bereich heranzukommen. Da das Führerhaus mit der Front an die Wand gelehnt war, war auch hier kein Zugang von vorne möglich. Nur über mehrere Leitern, die vom deutlich tieferen Nachbargrundstück angelehnt wurden, erreichten die Kameraden den Fahrer. Mühselig mussten sie mittels hydraulischem Gerät sich den Weg freischneiden, sodass sie den im Fußbereich eingeklemmten Mann erst nach über drei Stunden endlich befreien konnten.

Ein Rettungswagen brachte ihn im Anschluss schwer verletzt in ein Krankenhaus. Nach Auskünften der Polizei soll er glücklicherweise keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten haben. Nun gilt es zu prüfen, warum er die Kontrolle über seinen Sattelzug verloren hat.

Risse im Mauerwerk

Ebenfalls noch unklar ist, in welcher Form die Statik des Wohnhauses gefährdet ist. Die Kollision hat die tiefe Risse im Mauerwerk hinterlassen, zudem klafft jetzt ein großes Loch dort, wo der Laster hineingedonnert war. Glücklicherweise stand das Gebäude leer, sodass sich die Einsatzkräfte alleine auf die Befreiung des Eingeklemmten konzentrieren konnten. Der Schaden wird auf eine sechsstellige Summe beziffert. Die Ortsdurchfahrtsstraße blieb über Stunden voll gesperrt.

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