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Groß-Razzia gegen G20-Chaoten - Staat schlägt in 6 Bundesländern zurück!

Groß-Razzia gegen G20-Chaoten - Staat schlägt in 6 Bundesländern zurück!

News Team
05.12.2017, 07:31 Uhr
Beitrag von News Team

Göttingen/Hamburg

Zeit:
a) 05.12.2017, 06:00 Uhr

Ort:
a) mehrere Bundesländer (Hamburg, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen)

Seit 06:00 Uhr durchsuchen Beamte der Soko "Schwarzer Block" Wohnungen in diversen Bundesländern. Die Durchsuchungen erfolgen im Zusammenhang mit den Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs im sogenannten "Rondenbarg-Komplex".


Wie Bild berichtet, richteten sich die Durchsuchungen in Hamburg vor allem gegen den Aktivisten Deniz E. in Stel­lin­gen. Er ist federführend in der Gruppe "Roter Auf­bau Ham­burg" (rund 60 Personen) aktiv, die im Vorfeld des G20-Treffens auch auf YouTube zum Widerstand aufgerufen hatte.

Ergebnis der Razzia vom 18.10.2017


Bereits am 18.10.2017 vollstreckten Beamte der Soko "Schwarzer Block" einen Durchsuchungsbeschluss bei einem 50-jährigen Deutschen, der im Verdacht steht, am 06.07.2017 im Rahmen des Demonstrationsgeschehens "Welcome to hell" Steine und Flaschen auf polizeiliche Einsatzkräfte und deren Fahrzeuge geworfen zu haben.

Am 06.07.2017 kam es im Rahmen der Demonstration "Welcome to hell" zu Stein- und Flaschenwürfen auf polizeiliche Einsatzkräfte und deren Fahrzeuge. Hierbei wurde der 50-Jährige während eines Steinwurfs durch einen Journalisten fotografiert und das Bild durch Printmedien eingenständig veröffentlicht.

Durch bei der Polizei eingegangene Bürgerhinweise und kriminalpolizeiliche Ermittlungen der Soko "Schwarzer Block" konnte der 50-Jährige ermittelt und der Tatverdacht gegen ihn erhärtet werden.

Darüber hinaus wurde ermittelt, dass der Tatverdächtige mit Genehmigung der Waffenbehörde im legalen Besitz von Schusswaffen und Munition ist.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte für die Wohnung des 50-Jährigen in Hitzacker einen Durchsuchungsbeschluss, welcher gestern Morgen vollstreckt wurde. Die Zugangssicherung erfolgte durch Beamte der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Polizei Hamburg (BFE).

Bei der Wohnungsdurchsuchung wurde die mutmaßlich zur Tatzeit getragene Kleidung und ein Mobiltelefon aufgefunden und sichergestellt.

Während der Durchsuchung der Wohnung war ebenfalls ein Mitarbeiter der zuständigen Waffenbehörde des Landkreises Lüchow-Dannenberg zugegen.

Da ein behördliches Prüfverfahren zum Entzug der Waffenbesitzerlaubnis eingeleitet wurde, stellten die Beamten bis zum Abschluss dieser Prüfung 16 Waffen sicher, die sich im legalen Besitz des 50-Jährigen befanden.

Darüber hinaus wurden zwei illegale Waffen sichergestellt.

Bei den legalen Waffen handelt es sich um Folgende:

- zwei scharfe Faustfeuerwaffen
- fünf scharfe Langwaffen
- zwei Perkussionswaffen
- zwei Paintball-Marker
- eine CO-2 Pistole
- drei Luftgewehre
- ein Maschinengewehr
Bei den illegalen Waffen handelt es sich um einen Revolver und ein Luftgewehr.

Der 50-Jährige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, weil keine Haftgründe vorlagen.
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Für uns im Einsatz! Dieses Video ist, was die Retter da draußen verdienen

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