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Vermisster Stefan (35) tot aufgefunden: Seine Leiche trieb 114 km entfernt im Wasser

News Team
01.02.2018, 12:07 Uhr
Beitrag von News Team

+++ Update, 1. Februar 2018 +++

Seit dem 3. Dezember 2017 fehlte von Stefan K. (35) aus Oberhausen jede Spur. Der 35-jährige Mechaniker wollte nach einer Weihnachtsfeier in der Düsseldorfer Altstadt mit der Bahn nach Hause fahren, kam dort aber nie an.

Knapp zwei Monate später steht fest: der junge Mann ist tot. Wie "Der Westen" berichtet, fand die niederländische Polizei seine Leiche am vergangenen Freitag (26.1.) im Rhein treibend bei Nijmegen – 114 Kilometer vom Ort des Verschwindens entfernt.

Die Polizei geht davon aus, dass Stefan K. nach der Weihnachtsfeier in den Rhein gefallen sein muss. Von dort aus 114 km weit zu treiben, sei laut Wasserschutzpolizei Duisburg nichts Ungewöhnliches. Pressesprecher Ramon van der Maat sagte:

"Bei einem Pegelstand von acht Metern hat der Rhein in Duisburg eine Strömungsgeschwindigkeit von acht Kilometern pro Stunde."

Todesursache unklar


Wie Stefan K. zu Tode kam ist derzeit noch unklar. Kollegen des als fröhlich und zuverlässig beschriebenen Mannes hatten nach seinem Verschwinden Hunderte Plakate in Düsseldorf verteilt. Die Polizei hatte mit Hunden und Hubschraubern nach dem 35-Jährigen gesucht. Vergeblich.

Nach Wochen des Hoffens und Bangens haben Angehörige und Freunde jetzt die traurige Gewissheit, dass Stefan K. nicht wieder zurückkehren wird.

+++ Öffentlichkeitsfahndung, 7. Dezember 2017 +++

Nachdem Stefan K. mit seinen Kollegen einen schönen Abend auf der Weihnachtsfeier verbringt, verschwindet er und taucht bis heute nicht auf. Was ist passiert - und wo ist Stefan?

Fröhlich, zuverlässig, ein waschechter Kumpel - so beschreiben seine Kollegen den 35-jährigen Mechaniker Stefan K. aus Oberhausen. Seit einer Weihnachtsfeier in Düsseldorf am 2. Dezember fehlt von ihm jede Spur.

Seine Familie und Freunde machen sich große Sorgen. Denn Stefan ist keiner, der einfach so verschwindet.

Die Kriminalpolizei in Oberhausen und Düsseldorf suchen nun nach Zeugen, die Stefan K. in den frühen Sonntagmorgenstunden in der Düsseldorfer Altstadt oder in der Nähe gesehen haben. Eine letzte Ortung seines Handys erfolgte im Bereich des Hafens (Fringsstraße).

Der Bereich rund um den Düsseldorfer Hafen war bereits am Mittwoch (6.12.) Ziel einer Suchmannschaft der Wasserschutzpolizei. Vom Wasser aus wurden die einzelnen Hafenbecken sowie Ufer- und Böschungsbereiche abgesucht.

Die angrenzenden Grundstücke überflogen am Donnerstag Polizisten der Polizeihubschrauberstaffel auf ihrer Suche nach Hinweisen. Im Folgenden konzentrierten sich die Maßnahmen auf eine leerstehende Papierfabrik an der Fringsstraße. Eine erste Begehung mit speziell ausgebildeten Spürhunden musste am Nachmittag zunächst abgebrochen werden.

Am Freitagmorgen (8.12.) erkundeten Oberhausener und Düsseldorfer Ermittler mit Unterstützung Duisburger Diensthundeführer erneut das alte Fabrikgelände mit seiner dichten Bebauung. Aufgrund der Weitläufigkeit des Areals waren eigens rund 80 Beamtinnen und Beamte der Einsatzhundertschaft angefordert. Sie suchten bis um 11 Uhr die vielen Ecken und Winkel der teilweise einsturzgefährdeten Gebäude ab.

6531 JE Nijmegen auf der Karte anzeigen:
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