wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Horror-Crash auf Landstraße: Was ein Augenzeuge trotz Schock tut, nötigt uns ...

Horror-Crash auf Landstraße: Was ein Augenzeuge trotz Schock tut, nötigt uns Respekt ab!

News Team
12.12.2017, 17:21 Uhr
Beitrag von News Team

Innerhalb von Sekunden kann sich alles ändern. Das merkten auch mehrere Autofahrer am späten Montagnachmittag (11.12.2017) auf der B299 bei Pfeffenhausen im Landkreis Landshut.

Gerade noch floß der Verkehr normal vor sich hin und im nächsten Moment krachte ein Kleintransporter, der von der Landshuter Straße nach links abbiegen wollte in einen Passat. Bedingt durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Wagen in den Gegenverkehr und wurde von einem Opel getroffen. Veith Biber, der den Unfall als Augenzuge miterlebte, beschreibt die Geschehnisse wie folgt: „Es ging rasend schnell. Ich habe das nicht wirklich alles realisieren können.“

Trotzdem zögert er nicht, ebenso wie andere Autofahrer und eilt sofort zu den Unfallfahrzeugen.


Alles läuft wie am Schnürchen, obwohl Biber anfänglich mit einem kleinen Blackout zu kämpfen hat: „Ich wusste gleich gar nicht, welche Notrufnummer ich wählen soll – die 110 oder die 112.“. Glücklicherweise hat diesen Part schon ein anderer Autofahrer übernommen, der ebenfalls als Ersthelfer zur Unglücksstelle eilt.

Während sich Biber um die schwerverletzte Frau in dem Passat kümmert, betreuen andere den leichtverletzen Fahrer des Kleintransporters und die schwerverletzte Frau in dem Opel. „Ich muss sagen, dass ich dabei wirklich nicht nachgedacht habe", erzählt er.

Aber Helfen ist für ihn keine Frage, denn Gaffen, das geht gar nicht.


Wenn ich sehe, dass die Leute gaffen und gar nicht helfen, möglichst noch mit Handys das Ganze fotografieren. Ich kann es nicht nachvollziehen!

Auch die eintreffenden Rettungskräfte sind positiv überrascht. Kreisbrandmeister Fischer berichtet: „Ja, das war eigentlich schon eine Ausnahme, durch das, dass die gleich geholfen haben.“

Die Arbeit der Rettungskräfte und der Ersthelfer läuft Hand in Hand, bis die Profis komplett übernehmen. Jedoch dauert es eine kurze Zeit, bis die Lage an der Einsatzstelle soweit klar ist, denn die Fahrzeuge standen teilweise ein Stück auseinander. Während zwei Verletzte bereits aus ihren Wagen gebracht wurden, sitzt eine schwerverletzte Frau noch im Fahrzeug. Die Feuerwehr greift ein, befreit die Autofahrerin und übergibt sie dem Rettungsdienst. Ein Rettungshubschrauber landet an der Einsatzstelle um eine Schwerverletzte ins Krankenhaus zu bringen, die andere transportiert der Rettungsdienst bodengebunden, ebenso wie den leichtverletzten Unfallverursacher.

Mehr zum Thema

1 Kommentar

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Nun.. Es ist in der tat ein Problem, manche, die KÖNNEN gar nicht "helfen" dieses "Programnm" existiert bei denen nicht.. Weiss nicht wieso, aber irgendwie ist bei denen die empatische "Leitung" irgendwie defekt?
  • 09.01.2018, 20:15 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren