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Mann deponierte Brennsatz vor CDU-Gebäude - dann raste er in SPD-Zentrale!

Mann deponierte Brennsatz vor CDU-Gebäude - dann raste er in SPD-Zentrale!
News Team
25.12.2017, 11:40 Uhr
Beitrag von News Team

Möglicherweise handelt es sich bei den beiden Zwischenfällen in Berlin doch um politisch motivierte Anschläge. Der Mann (58) wollte möglicherweise die Bundesgeschäftsstelle der CDU und das Willy-Brandt-Haus der SPD an Heiligabend abfackeln.

Wie Focus Online berichtet, hatte der Täter, der in der Nacht des 24. Dezembers mit Brandbeschleunigern und mehreren Benzinkanistern an Bord ins Willy-Brandt-Haus gerast war, an Heiligabend einen weiteren Zwischenfall verursacht. So habe der Pförtner der CDU-Bundesgeschäftsstelle im Ortsteil Tiergarten an Heiligabend gegen 22.50 Uhr eine unbekannte Person beobachtet, die einen verdächtigen gegenstand abgestellt habe. Die Polizei habe in der Tasche unter unter anderem Gaskartuschen und Grillanzünder gefunden.



Danach hatte er mit seinem Peugeot die Glas-Fassade des Willy-Brandt-Hauses durchbrochen und im dortigen Foyer gegen eine Betonsäule geprallt. Ermittler fanden in dem havarierten Auto mehrere Bezinkanister und Brandbeschleuniger, so dass davon auszugehen ist, dass der Mann (58) wollte, dass sein Auto im Willy-Brandt-Haus in Kreuzberg in Flammen aufgehen solle. Der Wagen durchbrach zwar die Glasfasade des Gebäudes, doch zündeten die Brennvorrichtungen nicht.

Der Mann, der nach der Kamikaze-Fahrt ins Krankenhaus eingeliefert worden war, hatte angegeben, mit der Tat seinem Leben ein Ende setzen zu wollen. Von einem geplanten Selbstmordanschlag sprechen die Ermittler trotzdem nicht. Möglicherweise sei stattdessen ein persönliches Motiv Auslöser der Taten gewesen.

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