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Eis-Sturm mit Graupelgewittern schlägt voll zu: Autobahnen und Straßen gesperrt - viele Unfälle

Eis-Sturm mit Graupelgewittern schlägt voll zu: Autobahnen und Straßen gespe ...
News Team
17.01.2018, 12:31 Uhr
Beitrag von News Team

Eis-Sturm Friederike hat Deutschland erreicht. Vor allem im Westen ereigneten sich bereits zahlreiche Unfälle auf glatten Straßen. Seinen Höhepunkt mit Orkanböen bis zu einer Stärke von 150 Stundenkilometern wird das kräftige Tief am Donnerstag erreichen.

Der Wetterdienst wart vor Böen bis ORKANSTÄRKE in einem breiten Streifen vom NW und W Deutschlands bis in den östlichen Mittelgebirgsraum!

Für die schraffierten Zonen gilt schon jetzt eine Vorwarnung: Ab Donnerstagfrüh in einem breiten Streifen von NRW und dem südlichen Niedersachsen über Nord- und Mittelhessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und ab Mittag bis nach Sachsen ausgreifend schwere Sturm- und orkanartige Böen, in Verbindung mit kurzen Gewittern Böen bis Orkanstärke.

Schulbus verunglückt

Über etliche Unfälle berichtet die "Rheinische Post": Im Oberbergischen Kreis kam ein Bus auf abschüssiger Strecke bei Schneeglätte von der Fahrbahn ab. Dabei seien der Fahrer und weitere sieben Menschen leicht verletzt worden, unter ihnen auch Schulkinder.

Sieben Verletzte bei Schulbusunfall


Auf der Landstraße 194 bei Euskirchen wurden dem Bericht zufolge sieben Menschen bei einem Unfall mit einem Schulbus leicht verletzt - auch hier sollen Schüler unter den Verletzten sein, hieß es.

Auf der Bundesstraße 265 bei Zülpich erlitt ein Busfahrer schwere Verletzungen, der mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum krachte.

Die A2 musst in Richtung Hannover gesperrt werden, weil ein Lkw quer stand. Gleiches galt für die A44 in Richtung Dortmund.

Im Raum Detmold und bei Duisburg mussten Straßen wegen Schneefall und Hagel gesperrt werden, wie die "Rheinische Post" weiter schreibt.

Die Lage dürfte sich in den nächsten Stunden auch in anderen Teilen Deutschlands zuspitzen.

Der Deutsche Wetterdienst meldet in seinem Warnlagebericht:


In der Nacht zum Donnerstag fallen noch einzelne Schneeregen- oder Graupelschauer, vorübergehend klart der Himmel auch auf. Bei Temperaturen zwischen +3 und -2 Grad gibt es Glätte durch überfrorene Nässe, im Bergland auch durch Neuschnee oder Schneematsch.

In der 2. Nachthälfte kommen im Westen und Südwesten Niederschläge auf, die im Westen und Süden sowie bis Donnerstagmittag auch in den mittleren Gebieten von Schnee in Regen übergehen. Vorübergehend gibt es Schneeglätte. Westlich des Rheins und in Baden frischt bereits in den Frühstunden der Wind kräftig auf und kommt aus Südwest. In Böen wird Sturmstärke erreicht, verbreitet gibt es schwere Sturm- und orkanartige Böen, die bis Mittag das gesamte westliche Bergland und Teile der Mitte erfassen. In exponierten Lagen sind Orkanböen nicht auszuschließen. Aber auch weiter nach Süden hin frischt der Wind auf und es gibt Sturmböen, in höheren Berglagen schwere Sturm- und orkanartige Böen. Vergleichsweise windschwach bleibt es bis dahin nur im Nordosten.
Im Norden kommen kräftige Schneefälle auf; innerhalb weniger Stunden können 5 bis über 10 cm Schnee fallen. Auch in den Hochlagen der nördlichen und zentralen Mittelgebirge sind 10, in Staulagen auch bis 15 cm Neuschnee zu erwarten, bevor dort die Niederschläge vorübergehend in Regen übergehen.

VIDEO: So trifft Eis-Orkan Friederike Deutschland


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Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:


WIND/STURM/ORKAN: Außer im Nordosten verbreitet starke bis stürmische Böen und vereinzelt Sturmböen aus Südwest. An der Nordsee ebenfalls Böen Bft 7. Auf den Bergen Sturm- und schwere Sturmböen, auf exponierten Gipfeln orkanartige Böen.

STURM/ORKAN (Unwetter-Vorabinformation):
Ab Donnerstagfrüh in einem breiten Streifen von NRW und dem südlichen Niedersachsen über Nord- und Mittelhessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und ab Mittag bis nach Sachsen ausgreifend schwere Sturm- und orkanartige Böen, in Verbindung mit kurzen Gewittern Böen bis Orkanstärke.

SCHNEE: Oberhalb von 200 bis 500 m, im Nordosten zum Teil bis ins Tiefland, im Süden ab 800 bis 1000 m Schneefall und Glätte. In den Hochlagen der südlichen Gebirge teilweise 10 bis über 15 cm Neuschnee. In freien Lagen Schneeverwehungen.

GEWITTER:
Einzelne kurze Graupelgewitter mit Böen Bft 8 bis 9. Kurzzeitig Glätte möglich.

GLÄTTE: Streckenweise Glätte durch Schneefall oder überfrierender Nässe.

FROST: Vor allem im Bergland geringer Frost.

In der Nacht zum Donnerstag fallen noch einzelne Schneeregen- oder Graupelschauer, vorübergehend klart der Himmel auch auf. Bei Temperaturen zwischen +3 und -2 Grad gibt es Glätte durch überfrorene Nässe, im Bergland auch durch Neuschnee oder Schneematsch.
In der 2. Nachthälfte kommen im Westen und Südwesten Niederschläge auf, die im Westen und Süden sowie bis Donnerstagmittag auch in den mittleren Gebieten von Schnee in Regen übergehen. Vorübergehend gibt es Schneeglätte. Westlich des Rheins und in Baden frischt bereits in den Frühstunden der Wind kräftig auf und kommt aus Südwest. In Böen wird Sturmstärke erreicht, verbreitet gibt es schwere Sturm- und orkanartige Böen, die bis Mittag das gesamte westliche Bergland und Teile der Mitte erfassen. In exponierten Lagen sind Orkanböen nicht auszuschließen. Aber auch weiter nach Süden hin frischt der Wind auf und es gibt Sturmböen, in höheren Berglagen schwere Sturm- und orkanartige Böen. Vergleichsweise windschwach bleibt es bis dahin nur im Nordosten.
Im Norden kommen kräftige Schneefälle auf; innerhalb weniger Stunden können 5 bis über 10 cm Schnee fallen. Auch in den Hochlagen der nördlichen und zentralen Mittelgebirge sind 10, in Staulagen auch bis 15 cm Neuschnee zu erwarten, bevor dort die Niederschläge vorübergehend in Regen übergehen.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

WIND/STURM/ORKAN: Außer im Nordosten verbreitet starke bis stürmische Böen und vereinzelt Sturmböen aus Südwest. An der Nordsee ebenfalls Böen Bft 7. Auf den Bergen Sturm- und schwere Sturmböen, auf exponierten Gipfeln orkanartige Böen.

SCHNEE: Oberhalb von 200 bis 500 m, im Nordosten zum Teil bis ins Tiefland, im Süden ab 800 bis 1000 m Schneefall und Glätte. In den Hochlagen der südlichen Gebirge teilweise 10 bis über 15 cm Neuschnee. In freien Lagen Schneeverwehungen.

GEWITTER: Einzelne kurze Graupelgewitter mit Böen Bft 8 bis 9. Kurzzeitig Glätte möglich.

GLÄTTE: Streckenweise Glätte durch Schneefall oder überfrierender Nässe.

FROST: Vor allem im Bergland geringer Frost.

1 Kommentar

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Wir haben noch Sonnenschein
  • 17.01.2018, 13:54 Uhr
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