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Mit 100 km/h durch die Stadt! Golf-Fahrer rast voll auf Polizisten zu, die ihn stoppen wollen

Mit 100 km/h durch die Stadt! Golf-Fahrer rast voll auf Polizisten zu, die i ...
News Team
19.01.2018, 16:49 Uhr
Beitrag von News Team

Bei dieser Verfolgungsjagd kam einiges zusammen: Die halsbrecherische Flucht eines 25-jährigen Autofahrers endete fast mit dem Tod von Polizisten. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.

Der Raser floh vermutlich unter Drogeneinfluss vor der Polizei. Er war mit gestohlenen Kennzeichen und ohne Führerschein unterwegs.

Am Donnerstag gegen 20:30 Uhr war einer Polizeistreife ein VW Golf auf dem Landsberger Hauptplatz aufgefallen, dessen Saisonkennzeichen teilweise mit Klebeband abgedeckt waren.

Verräterisch: Die Kennzeichen gehören eigentlich zu einem Mercedes, der als gestohlen gemeldet wurde.

Die Polizei gab dem Fahrer Signale, anzuhalten. Anstatt zu stoppen gab er Gas. Er versuchte durch waghalsige Manöver der bevorstehenden Kontrolle zu entgehen und brachte dabei andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Es entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt quer durch die Landsberger Innenstadt mit Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h.

Über Funk informierte Kollegen stellten sich deutlich sichtbar auf die Fahrbahn und gaben mit Taschenlampen eindeutige Zeichen zum Anhalten. Anstatt diesen Folge zu leisten, gab der Fahrer Gas und fuhr direkt auf die uniformierten Beamten zu. Diese konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Auf der weiteren Flucht - unter anderem durch eine geschlossene Parkplatzschranke - baute der Golf-Fahrer einen Unfall. Der Fahrer, ein 25-jähriger Altenpfleger, blieb unverletzt und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Widerstand bei Festnahme


Schließlich konnte er von Polizeibeamten zu Boden gebracht und nach einigem Widerstand festgenommen werden. Ersten Erkenntnissen zufolge stand der Mann bei seiner Tat unter Drogeneinfluss.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Augsburg führt nun die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Zudem erwarten den Fahrer weitere Strafanzeigen, da er keinen Führerschein besitzt, das Fahrzeug nicht zugelassen war und die Kennzeichen zwei Wochen vorher in einer Weilheimer Tiefgarage entwendet worden waren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg erließ der Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachtes eines versuchten Tötungsdeliktes, Straßenverkehrsgefährdung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.

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