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Sexueller Missbrauch in 429 Fällen: Vater vergewaltigt seine Tochter sieben  ...

Sexueller Missbrauch in 429 Fällen: Vater vergewaltigt seine Tochter sieben Jahre lang

News Team
26.01.2018, 17:14 Uhr
Beitrag von News Team

Lara N. (19) aus Koblenz hat ein Martyrium hinter sich. Seit ihrer Kindheit wurde die 19-Jährige immer wieder von ihrem eigenen Vater sexuell missbraucht. Die Staatsanwaltschaft spricht laut "RTL next" von 429 Fällen, davon 196-mal schwerer sexueller Missbrauch.

Erst als sie mit 14 ihre Periode bekommt und Angst hat, schwanger zu werden, setzt sie sich zur Wehr – nach sieben langen Jahren Leidenszeit. In der Vernehmung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, sagte die heute 19-Jährige:

"Ich habe gedacht, meine Mutter macht das mit meinem Bruder genauso."

Mutter will nichts bemerkt haben


Die junge Frau berichtet, dass die Übergriffe mit den Jahren immer schlimmer wurden. Sie gab zu Protokoll:

"Anfangs anfassen, dann Anal-, später Oral- und schließlich vollendeten Geschlechtsverkehr in allen Varianten. Im Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bad, Küche, Keller, Urlaub."

Die Mutter will von all dem nichts mitbekommen haben. Erst als der Großvater das schlechte Verhältnis seiner Enkelin zum Vater bemerkte und die Mutter damit konfrontierte, fragte diese bei ihrer Tochter nach:

"Ich fragte, hat dir Papa weh getan? Wir beide weinten, sie brach zusammen", sagte die 43-Jährige vor Gericht aus.

Vater gab den Missbrauch sofort zu


Die Mutter konfrontierte Vater Heinrich N. mit den Vorwürfen, er gab umgehend alles zu. Es täte ihm leid.

"Ich versuche bis heute zu begreifen: Was hast du übersehen? Warum hast du nichts bemerkt?", wird die Mutter in "Bild" zitiert.

"Mir war klar, dass ein Mädchen in der heutige Gesellschaft mehr Schutz braucht. Ich hatte sie auf die Gefahren von außen vorbereitet – sie hatte sogar eine Trillerpfeife. Nie hätte ich gedacht, dass die Gefahr von innen kommt."

Lara will ihren Peiniger nie wieder sehen. Als Nebenklägerin fordert sich 100.000 Euro Schmerzensgeld. Um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten, befindet sich die junge Frau in Therapie.

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2 Kommentare

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Einsperren - lebenslänglich, dieses Monster. Die mittlerweile junge Frau hat schließlich auch lebenslänglich...
  • 26.01.2018, 17:29 Uhr
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......es ist wirklich nicht nachvollziehbar das die Mutter nichts mitbekommen haben will.....was geht nur in den Köpfen solcher " Menschen " vor ?? Mit normalen Menschenverstand nicht zu begreifen.....das Kind ist gezeichnet ohne jemals eine Chance gehabt zu haben.....
  • 26.01.2018, 17:28 Uhr
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