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Löst die Polizei durch Zufall den Mord des Hamburger Nachwuchs-Boxers?

Löst die Polizei durch Zufall den Mord des Hamburger Nachwuchs-Boxers?

News Team
26.01.2018, 19:44 Uhr
Beitrag von News Team

Im Sommer 2017 wurde Nachwuchs-Boxer Tunahan K. (22) tot aufgefunden. Ein gutes halbes Jahr später könnte sich der mysteriöse Mord aufklären – durch Zufall.

Die Leiche des 22-Jährigen war damals in der Nähe eines Grundstücks vor den Toren Hamburgs an der A7 gefunden worden. Das 8000 Quadratmeter große Grundstück gehörte laut "Bild" einem verurteilten Killer, der am 23. November 2017 eine Rentnerin (76) bei einem Wohnungseinbruch in Appen (Schleswig-Holstein) getötet haben soll.


Der Einbrecher hatte der Frau mit einem Metallrohr auf den Kopf geschlagen, weil sie ihm nicht sofort das geforderte Geld geben wollte. Die 76-Jährige starb einen Monat später an ihren Verletzungen.

Tunahan K. (22)
Tunahan K. (22)

Vorbestrafter unter Mordverdacht


Am 4. Januar 2018 nahm die Polizei schließlich in Quickborn einen 58-jährigen Mann fest. Frank L. war bereits wegen Drogen- und Gewaltdelikten vorbestraft. Schon 2003 soll er auf einen Bauarbeiter geschossen haben. Der 58-Jährige steht unter dringendem Verdacht, auch die Rentnerin getötet zu haben – offenbar aufgrund von Geldschulden.

Am vergangenen Wochenende nahm sich Frank L. in der JVA Itzehoe jedoch das Leben. Zuvor soll er einem anderen Häftling noch von seinem Grundstück erzählt haben und dass er dort mehrere Verstecke angelegt hätte.

Tunahan K.: Munition zu Mordwaffe sichergestellt


Daraufhin durchkämmten die Ermittler mit Leichen- und Drogenspürhunden sowie Baggern und Presslufthammern das Grundstück des mutmaßlichen Killers – nur wenige Meter entfernt vom Fundort des getöteten Boxers Tunahan K. Polizeisprecherin Merle Neufeld sagte gegenüber "Bild":

"Es gibt Hinweise, dass auf dem Grundstück Beweismittel zu finden sind."

Entdeckt wurde bislang vor allem Munition und zahlreiche Einschusslöcher an einem Wohnwagen - möglicherweise das Resultat von Schießübungen.

Und plötzlich kommt Frank L. auch als möglicher Killer des jungen Boxers in Frage. Denn die gefundene Munition stimmt mit dem Projektil der damaligen Mordwaffe überein.

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