wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Opfer (46) seit 2 Monaten im Koma: Polizei jagt den Kopfschuss-Schützen vom  ...

Opfer (46) seit 2 Monaten im Koma: Polizei jagt den Kopfschuss-Schützen vom Wanderparkplatz

News Team
02.02.2018, 12:25 Uhr
Beitrag von News Team

Seit Ende November liegt ein 46-jähriger Elektriker aus Bergheim nach einem Kopfschuss im Koma. Ein Spaziergänger fand den leblosen Mann am 25. November in seinem schwarzen Golf auf den Wanderparkplatz "Peringsmaar" an der Landstraße 361n. Er schlug die Scheibe ein und alarmierte die Rettung.

Ermittler gehen davon aus, dass das Opfer bereits am 23. November niedergeschossen worden war und zwei Tage lang schwer verletzt in seinem Wagen gelegen hatte.

Fahndungsplakat
Fahndungsplakat

Der 46-Jähriger ist alleinstehend und lebte noch im Haus seiner Eltern.

"Wir haben keine Hinweise auf Familienstreitigkeiten, und der Mann hatte keine Verbindungen in dubiose Kreise"

, so Stefan von Borzyskowski von der Kölner Mordkommission gegenüber der "Kölner Rundschau".

Freunde und Angehörige können sich nicht erklären, warum auf den 46-Jährigen geschossen wurde. Die Polizei vermutet dennoch, dass die Tat aus seinem persönlichen Umfeld heraus geschehen sein muss.

Zeugenaufruf der Polizei


Hinweise auf einen Täter gibt es bislang allerdings nicht. Der Kriminalhautkommissar appelliert an mögliche Zeugen.

"Uns ist wichtig, dass sich jede Person meldet, die eine zunächst anscheinend unwichtige Beobachtung machte oder jemand kennt, der sich sehr ausführlich mit der Tat beschäftigt oder darüber erzählt hat."

Zeugenaussagen seien umso wichtiger, da sich das Opfer zwar nicht mehr in Lebensgefahr befindet, jedoch weiterhin nicht ansprechbar ist.

"Wir erwarten in absehbarer Zeit auch keine Aussage von ihm."

Mysteriöse Schleifspuren im Schotter


Derzeit analysiert das LKA Düsseldorf Munitionshülsen, die am Parkplatz gefunden wurden, auf DNA-Spuren des Täters. Auf den Golf waren zwei Schüsse abgegeben worden, wovon einer den Elektriker traf.

Ebenfalls interessieren sich die Ermittler für mysteriöse Spuren im Schotter, die auch auf dem Luftbild zu erkennen sind. Dabei könnte es sich um Fahr- oder Schleuderübungen handeln.

Tatort - Wanderparkplatz Peringsmaar
Tatort - Wanderparkplatz Peringsmaar

"Wir suchen Personen, die uns sagen können, welche Gruppierungen sich dort immer mal wieder treffen"

, so der Hauptkommissar weiter.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, ist eine Belohnung von insgesamt 6500 Euro ausgelobt worden, davon 5000 Euro von privater Seite und 1500 Euro von der Staatsanwaltschaft.

Die Polizei fragt:

  • Wer hat im Zeitraum zwischen dem Nachmittag des 23. November 2017 (Donnerstag) und dem Morgen des 25. November 2017 (Samstag) verdächtige Beobachtungen auf dem Parkplatz "Peringsmaar" gemacht?
  • Wer kann Personen benennen, die sich mit Blick auf die Tat auffällig verhalten oder verdächtige Angaben gemacht haben?
  • Wer kann Angaben zu Personen oder Gruppierungen machen, die sich regelmäßig auf dem Parkplatz "Peringsmaar" aufhalten?
  • Wer kann Angaben zu der Herkunft der Spuren im Schotterbelag auf dem Parkplatz "Peringsmaar" machen?
  • Wer kann Angaben zur Herkunft zu Einschusslöchern in mehreren Verkehrszeichen auf und im unmittelbaren Umfeld des Parkplatzes "Peringsmaar" machen?

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 ("Mordkommission Scheibe") unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

50181 Bedburg auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen

Videofahndung! Diese Aufnahmen zeigen die RAF-Terroristen bei der "Arbeit"

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren