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Adoptiv-Mutter lässt Natalie (16) qualvoll verhungern - das Jugendamt sah ke ...

Adoptiv-Mutter lässt Natalie (16) qualvoll verhungern - das Jugendamt sah keine Kindeswohlgefährdung

News Team
02.02.2018, 13:48 Uhr
Beitrag von News Team

Nicole Finn (43) aus dem US-Bundesstaat Iowa adoptierte drei Kinder aus dem Waisenhaus, nur um sie einzusperren und zu quälen. Natalie (16), Jaden (15) und Mikayla (14) wurden in ein verdrecktes Zimmer ohne Möbel gesteckt, durften monatelang nicht ins Badezimmer und bekamen fast nichts zu essen.

Für die 16-jährige Natalie endete das Martyrium im Oktober 2016 mit dem Tod. Das Mädchen wog nur noch 38 Kilogramm, als es mit einem Herzinfarkt zusammenbrach und am Boden qualvoll starb.

Natalie Finn (+16)
Natalie Finn (+16)

Ihr völlig abgemagerter Körper war wundgelegen und sie trug eine schmutzige Windel. Schon Tage zuvor hätte Natalie nicht mehr laufen können.

Dreimal lebenslang für Rabenmutter


Die Rabenmutter, die erst nach 15 Minuten den Notarzt alarmierte, wurde von einem Gericht laut "Daily Mail" nun zu dreimal lebenslanger Haft wegen Mordes durch Verhungern und Freiheitsberaubung in drei Fällen verurteilt. Die beiden überlebenden Adoptiv-Kinder darf sie nie wieder sehen.

"Es ist kaum vorstellbar, welches mentale Trauma diese Kinder erlitten haben", sagte Richterin Karen Romano.

Auch Jaden und Mikayla waren bei ihrer Rettung derart abgemagert, dass es Monate dauerte, bis sie sich erholten.

Tochter trank aus der Toilette


Die beiden Teenager sagten bei ihrer Vernehmung Fürchterliches aus. So gab die 14-Jährige an, dass sie aus Durst manchmal sogar aus der Toilette trank.

Anfangs kletterten die Kinder vom Hunger getrieben aus dem Fenster und bettelten bei Nachbarn um essen. Als Finn und ihr damaliger Mann Joe Finn II das bemerkten, vernagelten sie die Fenster.

Jugendamt sah keine Kindeswohlgefährdung


Weil Finn ihre drei Adoptivkinder aus der Schule nahm, wendeten sich Nachbarn und Lehrer mehrfach ans Jugendamt. Die Fürsorge-Mitarbeiter wollten sich bei einem Besuch bei der Familie ein eigenes Bild machen. Doch die Horror-Mutter war darauf vorbereitet und schickte ihre vernachlässigten Kinder rechtzeitig zum Duschen.

Das Jugendamt sah keinen Grund, die Kinder den Eltern zu entziehen. Einer der Mitarbeiter wurde mittlerweile entlassen.

Finns Ex-Mann Joe wohnte zum Zeitpunkt von Natalies Tod zwar nicht mehr mit im Haus, dennoch wird auch ihm aufgrund der Aussagen der Kinder der Prozess gemacht.

Tiere hatten es besser als die Kinder

Die verurteilte Mörderin Nicole hat über ihren Anwalt angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Sie sei nicht sie selbst gewesen und hätte sich mit ihren elterlichen Pflichten überfordert gefühlt.

Die Kraft der 43-Jährigen hatte aber offenbar ausgereicht, um sich um die unzähligen Katzen und Hunde im Haus zu kümmern.

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