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Berliner Polizei ließ islamistischen Gefährder laufen - Eigentlich sollte er abgeschoben werden

Berliner Polizei ließ islamistischen Gefährder laufen - Eigentlich sollte er ...
News Team
07.02.2018, 10:39 Uhr
Beitrag von News Team

Haben die Behörden aus dem Anschlag in der Hauptstadt nichts gelernt? Mitte Dezember 2017 haben laut Informationen des RBB Berliner Zivilbeamte einen tunesischen Dealer an der Warschauer Brücke festgenommen. Exakt an dem Ort, an dem auch der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri Drogen verkauft hatte.

So weit, so gut. Doch es kommt schlimmer. Der Verdächtige, ein Mann namens Fathi Ben Mohamed, wie Amri ebenfalls ein abgelehnter und abgetauchter ehemaliger Asylbewerber mit zahllosen Scheinidentiäten, ist zudem ein islamistischer Gefährder.

Video: Berliner Mauer: Genau solange weg, wie sie da war

Obwohl er auf frischer Tat ertappt worden war, wurde er dem Bericht zufolge wieder laufen gelassen. Dabei wussten die Ermittler offenbar genau, wer da vor ihnen saß. Zumal mit Hilfe der Bundespolizei am Ostbahnhof elektronisch die Fingerabdrücke genommen und in den Datenbanken abgeglichen worden waren. Schon drei Mal hatte sich der Tunesier in den letzten Wochen vor der Abschiebung gedrückt und war untergetaucht.

Polizeigewerkschaft stellt Forderungen

Die Berliner Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP Kerstin Philipp erklärte zu dem Vorfall: „Wir brauchen in Berlin schnellstmöglich Abschiebehaft und Unterbindungsgewahrsam“, so Philipp am Mittwoch. Gefährder zu sein, sei leider kein Haftgrund.

"Bevor wir diesen Vorfall skandalisieren, sollten wir vielleicht erst einmal darüber nachdenken, welche Möglichkeiten der Rechtsstaat und unsere Haftkapazitäten bieten, um islamistische Terroristen und Gewalttäter von der Straße zu holen.“

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