wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Doppelmord vor 40 Jahren - Polizei veröffentlicht jetzt Phantombild

Doppelmord vor 40 Jahren - Polizei veröffentlicht jetzt Phantombild

News Team
05.03.2018, 16:34 Uhr
Beitrag von News Team

Die Staatsanwaltschaft und die Ermittler der EG 163 "Cold Cases" in Hamburg ermitteln nach wie vor in dem Doppelmord an Haluk KOCAL und Michael RIESTERER aus Mümmelmannsberg im Jahr 1981 und veröffentlichen nun ein Phantombild des mutmaßlichen Täters.

Die beiden 8 und 9 Jahre alten Jungen verschwanden am 15.06.1981, nachdem sie sich zum Fahrradfahren und Spielen getroffen hatten. Ein Zeuge hatte die beiden Jungen zuletzt gegen 19:20 Uhr an dem Parkplatz Boberger Dünen/An der Kreisbahn gesehen. Dort begaben sie sich zu einem Mann, der an einem Fahrzeug stand. Eine Zeugin beobachtete ebenfalls in den Abendstunden einen Mann, der sich mit zwei Jungen, bei denen es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Opfer handelte, in der Nähe des Naturschutzgebietes "Die Reit" (Hamburg-Ochsenwerder) an der Reitdeicher Schleuse mit selbst gebauten Angeln aufhielt.

Am 29.07.1981 wurden die Leichen der beiden Opfer im Naturschutzgebiet "Die Reit" gefunden.

Von dem damals beobachteten Mann, der mit den zwei Jungen an der Reitdeicher Schleuse angelte, wurde nun ein Phantombild erstellt. Die Personenbeschreibung stimmt mit der Beschreibung des Mannes vom Parkplatz Boberger Dünen überein.

Diese Person konnte wie folgt beschrieben werden:

- männlich
- ca. 30 Jahre alt
- 180-185 cm groß
- normale Figur
- dunkles Haar im Nacken rund geschnitten.

Es besteht Grund zur Annahme, dass der Täter aus dem Bereich der damaligen Hamburger pädophilen Szene kommt. Daher ermitteln die Staatsanwaltschaft Hamburg und Polizei Hamburg unter anderem auch in diesem Bereich.

Zeugen, die Angaben zu dem Phantombild, das den Tatverdächtigen im Sommer 1981 zeigt, machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei (ggf. auch anonym) unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.


Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, 3000 Euro ausgelobt.

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren