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Olympiasieger wirft Beamten am Münchner Flughafen Rassismus vor - Jetzt reag ...

Olympiasieger wirft Beamten am Münchner Flughafen Rassismus vor - Jetzt reagiert die Bundespolizei

News Team
07.03.2018, 11:02 Uhr
Beitrag von News Team

Die Vorwürfe des Leichtathletik-Stars wiegen schwer. Es sei traurig, in dieser Zeit rassistische Belästigung zu sehen, beklagt Mo Farah am Dienstag auf Instagram nach einem Erlebnis am Münchner Flughafen. Im Wortlaut schrieb er: "Sad to see racial harassment in this day and age. 2018...!!!! #airport #germany."

Dazu hat der 34-jährige Brite, der bei Olympischen Spielen insgesamt vier Gold-Medaillen über 5000 und 10000 Meter einheimste, ein Video gepostet.

Darauf sagt er immer wieder: "Reine Schikane, reine Schikane." Der Brite, der als junger Mann aus Somalia ins Vereinte Königreich eingewandert ist und später sogar von der Queen geadelt wurde, erklärt, was soeben angeblich bei der Sicherheitskontrolle am Münchner Flughafen passiert sei. Von den Sicherheitsmitarbeitern sei er "wie verrückt abgetastet" worden, schildert Farah.

Im Video taucht ein Polizist auf, greift Farah an die Schulter und wiederholt mehrfach: "Geh zum Gate!" Farah erwidert: "Schubs mich nicht. Du brauchst mich nicht schubsen, ich werde auch so zum Gate gehen. Du kannst mich nicht einfach anfassen, hör auf."

Laut BBC äußerte sich ein Sprecher Farahs zu dem Vorfall: "Heute Nachmittag kam es zu einem Zwischenfall auf einem deutschen Flughafen, während Mo in sein Trainingslager in Äthiopien zurückkehrte." Und weiter: "Mo war der Ansicht, dass der Vorfall rassistisch motiviert war und dass er vom Sicherheitspersonal des Flughafens ungerecht behandelt wurde."

Bundespolizei wehrt sich

"Wir weisen die Rassismus-Vorwürfe entschieden zurück", schreibt die Bundespolizei Bayern auf Anfrage eines Bild-Reporters. "Sir Mo Farah war erst mit der regulären Fluggastkontrolle am @MUC_Airport nicht einverstanden. Danach hat er sich nach einem Verstoß gegen Sicherheitsvorgaben einer folgenden polizeilichen Weisung widersetzt."

85356 München-Flughafen auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen

2 Kommentare

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Hier muss man die bayrische Polizei wirklich in Schutz nehmen, ihre schikanen Handlungen beziehen sich nicht nur auf Ausländer, sondern auch auf Einheimische Bürger. Auch Cannabis Patienten werden regelmässig in Bayern schikaniert und sogar ausgelacht!

Polizei dein Freund & Helfer, das war einmal, bayrische Polizisten entwickeln sich zu den Prügelknaben der Nation, schliesslich muss Bayern sauber bleiben, hier werden nur einheimische Drogen wie Alkohol akzeptiert und diese Drogen trinkt man am Liebsten mit Einheimischen. Traurig, aber leider wahr.
  • 07.03.2018, 13:54 Uhr
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Immer gleich die Rassismuskeule schwingen. Was sich Beamte von den vielen angeblich Schutzsuchenden gefallen lassen müssen ist abartig und wird Regierungsseitig schöngespielt! Auch wenn hier ganz offensichtlich das Medaillentragen hier mehr in den Vordergrund gestellt wird, nicht die Alltagssituation in unserem Land und deren Beamten. Zum kotzen dieses Gutmenschengetue
  • 07.03.2018, 13:50 Uhr
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