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Frau (82) um Tausende Euro gebracht - Das ist die Masche der Betrüger

Frau (82) um Tausende Euro gebracht - Das ist die Masche der Betrüger

News Team
28.03.2018, 16:51 Uhr
Beitrag von News Team

Eine 82-jährige Rentnerin aus Tutzing in Oberbayern ist Opfer eines Betrügers geworden. Die Polizei fahndet nach dem Verbrecher und gibt Verhaltenstipps.

Unbekannte Anrufer verwickelten die Seniorin in ein Gespräch und erklärten ihr, ein Einbruch in ihr Haus stünde unmittelbar bevor. Zudem hätten sie den Verdacht, dass die Barschaft der 82-Jährigen aus Falschgeld bestünde. Durch eine geschickte Gesprächsführung gelang es den Tätern, ihr Opfer zur Übergabe von mehreren Tausend Euro an einen Abholer zu bewegen, um die Ersparnisse so zu „schützen“. Erst später hegte die Dame Zweifel und verständigte die Polizei.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise: Wem ist ein etwa 40 Jahre alter, etwa 175 cm großer Mann aufgefallen, der ohne Jacke, bekleidet nur mit einem weißen Oberteil, zwischen 11:30 Uhr und 14:00 Uhr in Tutzing unterwegs war? Hinweise nimmt die Kripo Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141-6120 entgegen.


Weil davon auszugehen ist, dass diese Betrugsmasche von den Tätern fortgesetzt wird, bittet die Polizei die folgenden Verhaltenstipps zu beachten:


Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!

Die Täter nutzen häufig einen technischen Trick, durch den die Notrufnummer 110 im Display angezeigt wird. Beachten Sie: Die Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer 110 an!

Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!

Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Übergabe von Geldbeträgen oder Wertgegenständen ein!

Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110!

Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!

Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!

Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie diese vor dem Vorgehen der Täter!

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