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36 Jahre nach dem Doppelmord an zwei Kindern (8 und 9) - Polizei jagt Killer ...

36 Jahre nach dem Doppelmord an zwei Kindern (8 und 9) - Polizei jagt Killer mit neuen Hinweisen

News Team
02.04.2018, 15:52 Uhr
Beitrag von News Team

Vor mehr als 36 Jahren wurden die beiden Freunde Haluk Kocal (8) und Michael Riesterer (9) ermordet. Der Täter ist bis heute nicht gefasst. Doch jetzt gibt es neue Hinweise, denen die Soko "Cold Cases" gerade nachgeht, so die "Hamburger Morgenpost".

Die beiden Kinderleichen waren am 29. Juli 1982 in den Boberger Dünen gefunden worden, ganz in der Nähe des Naturschutzgebietes "Die Reit". Dort, an der Reitdeicher Schleuse hatte eine Zeugin am Abend des 15. Juni zwei Kinder und einen Mann mit selbst gebauten Angelruten beobachtet. Laut Polizei handelte es sich bei den Kindern um Haluk und Michael.

Haluk Kocal (†8) und Michael Riesterer (†9)
Haluk Kocal (†8) und Michael Riesterer (†9)

Einer anderen Zeugenaussage zufolge wurden bereits zuvor, gegen 19:20 Uhr, zwei Kinder am Parkplatz "An der Kreisbahn" an den Boberger Dünen gesehen. Die Jungen sollen mit einem etwas 30-jährigen Mann (ca. 1,85 m große) an einem Auto gesprochen haben. In beiden Fällen handelte es sich vermutlich um denselben Mann, den mutmaßlichen Mörder.

Der mutmaßliche Kindermörder
Der mutmaßliche Kindermörder

Soko "Cold Cases" rollte ungeklärte Mordfälle auf


Die beiden Schüler waren am Nachmittag des 15. Juni mit ihren Rädern zu den Boberger Dünen gefahren, um dort zu spielen. 44 Tage später wurden beide Kinderleichen geborgen.

Im März dieses Jahres rollte die Soko "Cold Cases" den Fall der getöteten Schüler wieder auf. Insgesamt werden 343 unaufgeklärte Mordfälle im Hamburger Raum unter die Lupe genommen.

Im Zuge dessen fahndete die Polizei mit einem Phantombild nach dem mutmaßlichen Doppelmörder – und bekam diverse neue Hinweise. Jedem einzelnen wird jetzt nachgegangen.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist laut Polizei noch nicht einzuschätzen, ob sich eine neue Spur ergeben hat. Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft 3000 Euro ausgelobt.

Hinweise bitte an die 040/4286-56789

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