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Drogensucht und rechtsradikale Kontakte - Wer war der Amok-Täter Jens R. (†4 ...

Drogensucht und rechtsradikale Kontakte - Wer war der Amok-Täter Jens R. (†48)?

News Team
08.04.2018, 14:34 Uhr
Beitrag von News Team

Am Samstag, den 08.04.2018 tötete Jens R. zwei Passanten und erschoss sich dann selbst. Inzwischen wurden Details darüber bekannt, was für ein Mensch der Amok-Täter war.

Wie die Welt berichtet, wurde Jens R. am 1. Mai 1969 im Sauerland geboren. In seinem Beruf war der Mann gescheitert und rutschte immer weiter in eine Drogenkarriere ab. Laut Medienberichten soll er Handys und Autoradios gestohlen haben, um seine Sucht zu finanzieren.Wie die leitende Oberstaatsanwältin von Münster, Elke Adomeit, am Sonntag gegenüber der HNA bestätigte, wurde bereits 2015 und 2016 wegen Bedrohung, Sachbeschädigung, eine Verkehrsunfallflucht und Betrug gegen Jens R. ermittelt.

Aber auf den ersten Blick haben wir hier keine Anhaltspunkte auf eine stärkere kriminelle Intensität, die wir bei dem Täter feststellen konnten.

Der Mann hatte anscheinen mehrere Meldeadressen. Eine der Wohnungen liegt in der Nähe des Tatorts. In einem früheren Wohnsitz von Jens R. in Pirna (Sachsen) wohnten auch stadtbekannte Rechtsradikale, Mitglieder einer Kameradschaft, weshalb das Gebäude zeitweise polizeilich beobachtet worden war. Außerdem lebte er vorübergehend auch in Heidenau, das wegen fremdenfeindlicher Ausschreitungen in die Schlagzeilen geraten war. In der Wohnung in Münster fanden die Ermittler neben sogenannten Polen-Böllern auch eine Kalaschnikow (AK47), bei der es sich aber um eine Dekorationswaffe handelt. Wie der Tagesspiegel berichtet, schätzen Sicherheitsexperte die Kombination „gewalttätig – Waffennarr – frustriert“ als typische Hinweise, dass der Mann aus Minderwertigkeitsgefühlen einen Hang zum Rechtsextremismus entwickelt haben könnte.

Ob seine Tat einen politischen Hintergrund hat, ist aber unklar. Vor kurzem hatte Jens R. schon einmal versucht sich zu töten. Vor seiner Tat am Samstag soll er einen Abschiedsbrief verfasst und darin „persönlichen Frust“ als Motivation für seine Tat angegeben haben. Es gibt auch Anzeichen, dass es sich bei der Amok-Fahrt um eine Beziehungstat handeln könnte, die als erweiterten Suizid geplant war.

Bilder vom Tatort und der Wohnung des Täters



Direkt nach der Amok-Tat hatte die AfD-Politikerin Beatrix von Storch bei Twitter angedeutet, dass der Täter ein Asyl-Suchender gewesen sein könnte. Für diese unpassende Bemerkung wurde sie in Folge heftig kritisiert.

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1 Kommentar

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Erstaunlich ist doch nur das man plötzlich so viel weis über den Mann. Er aber ungehemmt sein Unwesen treiben konnte. Ach ja und der Osten sprich Sachsen muss ja auch im Spiel sein. Warum nichnoch Putin??
  • 08.04.2018, 15:02 Uhr
  • 0
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