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Nach Todesurteil für Hund - jetzt liegt das Leben von Chico in Euren Händen

Nach Todesurteil für Hund - jetzt liegt das Leben von Chico in Euren Händen

News Team
08.04.2018, 18:00 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem tödlichen Angriff auf seine Besitzer soll Kampfhund Chico (8) eingeschläfert werden. Der Staffordshire Terrier hatte seine Besitzerin (52) und deren Sohn (27) in ihrer Wohnung in Hannover totgebissen. Als sich Feuerwehrleute Zutritt zur Wohnung verschafften, entdeckten sie das Massaker, das der Hund angerichtet hatte.

Obwohl Chico zwei Menschenleben auf dem Gewissen hat, gingen am Sonntag Tierschützer in Hannover auf die Straße. 70 Tierfreunde versammelten sich laut "Bild" vor dem Veterinäramt, um den Hund zu retten. Sie trugen Spruchbänder mit "Free Chico".

Online-Petition soll Chicos Leben retten


Die Demonstranten initiierten zudem eine Petition im Internet. Unter dem Motto "Lasst Chico leben" fordern Tierschützer die Stadt Hannover zum Umdenken auf.

Das Problem bei allen Beiß-Attacken, die immer wieder passieren und zum Glück nur selten tödlich enden, liegt am anderen Ende der Leine. Bei den Haltern

, heißt es in der Petition. Es sei eine Tragödie, dass zwei Menschen sterben mussten, aber der Hund sei offenbar falsch gehalten worden.

Bitte lasst Chico leben! Gebt ihm eine Chance! Er hatte nie ein gutes Hundeleben.

Um 18 Uhr hatten rund 230.000 Menschen die Petition auf der Internetseite www.change.org unterschrieben.

Tierschutzverein will Gnadengesuch einreichen


Die Stadtverwaltung hatte am Freitag nach dem Unglück Chicos Todesurteil gefällt. Der Kampfhund, der aktuell im Tierheim untergebracht ist, soll eingeschläfert werden.

Unterstützung erhalten die Tierfreunde vom Tierschutzverein in Hannover. Der Verein bereitet laut Geschäftsführer Heiko Schwarzfeld ein schriftliches Gnadengesuch vor. Gegenüber "Bild" bestätigte Schwarzfeld zahlreiche Anfragen von Bürgern, die sich um den Killer-Hund kümmern wollen:

Wir erhielten Hunderte Angebote von Leuten, die den Hund nehmen wollen.

Eine davon ist Hundebesitzerin Sandra F. (43). Die dreifache Mutter sagte zu "Bild":

Keiner hat das Recht, das Tier umzubringen. Gebt mir Chico, ich habe ein 2000 Quadratmeter eingezäuntes Grundstück.

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