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Freundlicherweise Päckchen für den Nachbarn angenommen - Das könnte teuer für Sie werden

News Team
16.04.2018, 11:31 Uhr
Beitrag von News Team

Mehr als 15.000 mal haben im letzten Jahr in Berlin Täter unter fremden Namen im Internet Waren bestellt und sich damit Zugang zu teuren Markenartikeln verschafft. Der Schaden für die Opfer liegt oft bei mehreren tausend Euro. Denn sind die Pakete in die Hände der Täter gelangt, haben es die Betroffenen oft schwer, nachzuweisen, dass sie nicht der Besteller der Ware waren. Aber auch, wer die Pakete freundlicherweise für jemand anderen annimmt, könnte am Ende zahlen. Das berichtet das rbb-Verbraucher-Magazin SUPER.MARKT in seiner aktuellen Ausgabe.

Nur ein Drittel der Fälle wird aufgeklärt. Trotzdem sollte man auf keinen Fall für die nicht bestellte Ware zahlen, raten Verbraucherschützer.

Die Täter haben zuvor ausspioniert, ob ein Bewohner über längere Zeit abwesend ist. Dann bestellen sie auf dessen Namen teure Markenartikel. Landet die bestellte Ware beim Nachbarn, weil der Empfänger nicht da ist, geben sich die Täter als Verwandter oder Lebenspartner aus, um so an die Ware zu kommen. Die neue Möglichkeit, den Weg der Pakete online zu verfolgen trägt dazu bei, dass die Tätern sogar den Paketboten bereits an der Tür abfangen können.

VIDEO: So läuft der miese Trick der Paket-Betrüger


Erleichtert wird der sogenannte Warenkreditbetrug dadurch, dass viele Nachbarn Pakete und Päckchen für abwesende Mieter entgegen nehmen. Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg warnt:

Lässt sich der Nachbar die Identität desjenigen, der das Paket abholt, nicht nachweisen, handelt er grob fahrlässig und muss Schadensersatz zahlen.

Während die privaten Opfer nur über eine Anzeige bei der Polizei und viel Papierkrieg nachweisen können, dass sie die Bestellungen nicht ausgelöst haben, zeigen immer weniger Firmen den Diebstahl an. Laut LKA Berlin haben viele Anbieter den Verlust von Waren durch den so genannten Bestellbetrug bereits mit einkalkuliert - also zu Lasten aller Kunden.

Verbrauchermagazin SUPER.MARKT am Montag, 6.4. 2018 um 20.15 Uhr im rbb-Fernsehen

14 Kommentare

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Da man nicht einmal mehr die Namen der Leute im Haus kennt, und sowieso die "Auslaenderdurchmischung" besteht, nehme ich nichts mehr fuer andere an.
  • 17.04.2018, 09:30 Uhr
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Ja wenn ich keinen Persönlich kennt frage ich immer nach dem Ausweis den wer weis das schon so genau ob es Nachbar Kunde oder Betrüger ist.Wenn ich von der Polizei angehalten werde frage ich ja auch nach dem ausweis und Dienststelle könnte ja auch ein Betrüger sein.
  • 16.04.2018, 22:09 Uhr
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Mich nervt es, wenn Videos unaufgefordert anfangen zu spielen. Könnt Ihr das bitte abstellen? Ich möchte nicht extra dafür ein Add-on installieren.
  • 16.04.2018, 21:10 Uhr
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Man sollte wissen für wen man Pakete annimmt. Wie heißt es so schön Holzauge sei wachsam. Im Zweifel nicht annehmen
  • 16.04.2018, 19:20 Uhr
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<"Lässt sich der Nachbar die Identität desjenigen, der das Paket abholt, nicht nachweisen, handelt er grob fahrlässig und muss Schadensersatz zahlen.">

Wer kennt denn seine eigenen Nachbarn nicht????
  • 16.04.2018, 18:08 Uhr
Ich kenne manche so im Stiegenhaus und auf der Strasse, aber ich kenne keine Namen. Das wusste man vor 55-60 Jahren noch, das gibt es nicht mehr.
  • 17.04.2018, 09:34 Uhr
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Daran sieht man mal wieder wie einfach es sich die Behörden machen und die Täter die auf fremden Namen bestellen verschont bleiben..!
  • 16.04.2018, 17:49 Uhr
Die Behörden interessiert nicht, wer wo was bestellt.
Die Firmen wollen verkaufen und liefern an eine existierende Adresse.
Der Paketbote will seine Pakete loswerden und gibt gern mal beim Nachbarn ab. Der Paketbote kennt schnell verdächtige Sendungen und problematische Kunden, das sollte man nicht unterschätzen.
Nehme ich ein Paket für den Nachbarn an, dann händige ich es an Ihn oder seine hier wohnende Familie aus. Niemals würde ich ein Paket, für das ich unterschrieben habe, einem Unbekannten mit "Geschichte" geben.
Im Schadensfall hält sich der Versender an die Person, die das Paket angenommen hat. Wenn ich für ein Paket unterschreibe, und es ohne Quittierung weitergebe, kann ich der Dumme sein.
Bisher vertraue ich aber meinen Nachbarn und es geht unter uns ohne Ausweis und Quittung zu.
Wenn ich einen weniger vertrauenserweckenden Nachbarn hätte, würde ich für Den auch kein Paket gegen Unterschrift annehmen.
Eine Nachnahme würde ich für die Nachbarn auch nur annehmen, wenn die Nachbarn mich vorher darum gebeten haben. Leider ist die Welt heute da gefährlicher geworden.

wize.life-Nutzer
  • 16.04.2018, 19:41 Uhr
dann hast du es nicht verstanden was ich versucht habe damit zu erklären.
  • 16.04.2018, 19:55 Uhr
Doch, aber die Behörden interessiert es nicht, wer wo was bestellt.
Erst wenn ein Schaden entstanden, eine Anzeige vorliegt ermitteln Polizei und Justiz den Verantwortlichen und Beschuldigten.
Leider ist der Verantwortliche manchmal selbst das Opfer und der eigentliche Täter kann durch das Fehlverhalten des Verantwortlichen nicht ermittelt werden.
Deshalb sollte man vorsichtig sein, wem man vertraut und wem man Dinge gibt, für welche man mit seiner Unterschrift "Verantwortung" übernommen hat.
Mit der Unterschrift ist man auch in der Haftung.

wize.life-Nutzer
  • 16.04.2018, 20:32 Uhr
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Ja, blöd, wenn man seine Nachbarn nicht mal kennt.
  • 16.04.2018, 16:07 Uhr
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Meine Nachbarn kenne ich und nehme auch Pakete für meine Nachbarn an.
Meine Nachbarn nehmen auch Pakete für mich an.
Damit hat es bei uns auch noch nie Probleme gegeben.
Es mag Wohnviertel geben, wo Das nicht so ist, aber da wohne ich nicht.

In über 40 Jahren habe ich nur einmal ein verliehenes Verlängerungskabel nicht zurückbekommen, sonst geht hier Alles friedlich und freundschaftlich zu.

Hans Glück
  • 16.04.2018, 16:03 Uhr
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Ich kenne meine Nachbarn alle persönlich.
Für Fremde (unbekannte) würde ich kein Paket annehmen und per Nachnahme erst recht nicht.
  • 16.04.2018, 15:37 Uhr
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ich nehme für Nachbarn nichts an und erwarte dasselbe auch von diesen
  • 16.04.2018, 15:03 Uhr
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