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Bittere Wahrheit: So lässt Deutschland seine Arbeiter in der Rente verarmen

Bittere Wahrheit: So lässt Deutschland seine Arbeiter in der Rente verarmen

Helmut Achatz
24.02.2016, 23:32 Uhr
Beitrag von Helmut Achatz

Deutschland gehört zu den Ländern, in denen das Rentenniveau am niedrigsten ist. Normalverdiener werden künftig zu Sozialhilfeempfängern, weil ihre gesetzliche Rente nicht mehr für ein auskömmliches Leben reicht. Schuld an dieser Entwicklung ist die Agenda 2010, die damals 2003 vom Ex-Kanzler Gerhard Schröder verkündet wurde. Das Rentenniveau sinkt und sinkt und sinkt – mittlerweile sind wir bei einem Niveau (netto vor Steuern – alte Bundesländer) von 47,5 Prozent angekommen. 47,5 Prozent heißt, davon wird noch die Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen. Letztlich bleiben dem Rentner lediglich 43,9 Prozent übrig. Die Standardrente eines abhängig Beschäftigten – sorry für diese Formulierung – liegt dann bei 1301 Euro, wie die deutsche Rentenversicherung errechnet hat. Die Standardrente in den neuen Bundesländern lag 2014 bei 1188 Euro – und dürfte 2015 um die 1200 Euro liegen, also noch hundert Euro unter der „West-Rente“.

653 Euro Rente für 48 Arbeitsjahre


Das ist, wohlgemerkt, eine Durchschnittsrente, denn viele liegen auch deutlich darunter, wie der Fall Hans-Peter Mußmann beweist. Diesen Fall hat seniorbook hier dargestellt.. Einige Nutzer zweifelten die extrem niedrige Rente an.

Zur Klärung: Mußmann ist bei der Bahn beschäftigt und bekommt nach 48 Arbeitsjahren nur 653 Euro gesetzliche Rente, wie der MDR in einem Film berichtet. Mußmann ist ganz erstaunt, dass seine Kollegen, die 1994 und 2003 in Rente gingen, deutlich mehr bekommen – der eine 1417 und der andere 915 Euro. Die "Seniorenhilfe" hat parallel dazu ausgerechnet, dass ein Gärtner beispielsweise, der "45 Jahre gebuckelt hat, lediglich 22,29 Entgeltspunkte" einsammelt. Das mache, bezogen auf sein Arbeitsleben 569 Euro Rente aus. Damit wird der Gärtner zum Fall fürs Amt. "Wozu ist eine Pflicht-Rentenversicherung gut, die nicht mal die Existenz im Alter sicher?", klagt der Verein an. Auskömmliche Renten seien bei Niedrig- oder Mindestlöhnen nicht zu erreichen, so die "Seniorenhilfe". Wer heute nur den Mindestlohn von 8,50 Euro bekommt, kann sich im Alter gleich auf den Gang zum Amt einrichten.

Klar, dass Mußmann verbittert ist. Das ist freilich die grausame Logik der Agenda 2010. Die Rente wird der demografischen Entwicklung angepasst – und zwar so dramatisch, wie es sich die meisten kaum vorstellen können. Mittlerweile gehört Deutschland zu den Ländern, in denen das Rentenniveau am niedrigsten ist – und dabei ist die Steuer noch gar nicht berücksichtigt. In Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und den Niederlanden liegt das Rentenniveau von Geringverdienern deutlich höher.

Das Rentenniveau in Deutschland ist niedriger als anderswo in Europa


Mußmann ist zu Recht verbittert, dass er so wenig bekommt. Aber Kanzler Schröder hat mit Blick auf den demografischen Wandel das Rentenniveau gezielt abgesenkt. Deswegen bekommen seine Kollegen, die 1994 und 2003 in Rente gingen deutlich mehr Ruhestandsgeld. Übrigens, Mußmanns Kollegen werden künftig sogar noch weniger bekommen, denn das Rentenniveau wird 2030 nur noch bei 43 Prozent liegen – noch einmal 4,5 Prozent niedriger als heute.

Wenn es denn nur die Absenkung des Rentenniveaus wäre. Das Sozialgesetzbuch wurde seit 1992 ständig geändert. Kräftig gekürzt wurden beispielsweise die Anrechnung von Schul- und Studienzeiten, wie jeder Akademiker bejaht. Bis 1992 wurden noch 13 Jahre anerkannt, anschließend ging es rapide nach unten und es wurde schrittweise abgesenkt auf sieben und dann drei Jahre. Wer sich in Sicherheit wiegte, musste beim Lesen seiner Rentenauskünfte erschreckt feststellen, dass ab 2009 Schul- und Studienzeiten gar nicht mehr berücksichtigt wurden – einfach gestrichen, also von wegen Vertrauensschutz. Wer beispielsweise vor 1994 in Rente ging, konnte noch mit 60 Jahren ausscheiden, ohne große Kürzung hinnehmen zu müssen. Heute hingegen wird die Rente gekürzt, wer vorzeitig in den Ruhestand geht – 0,3 Prozent pro Monat, den ein Vorruheständler früher in Rente geht. Das Schlimme dabei – in Zukunft wird es nicht besser, sondern schlimmer. Wer künftig in Rente geht, muss mit noch weniger rechnen.

Nur noch Verschlechterungen für Rentner


Ach ja, da kommen ja auch noch die Verschlechterungen bei der Krankenversicherung hinzu. Heute zahlen Rentner beispielsweise bei der Techniker Krankenkasse 8,3 Prozent vom beitragspflichtigen Einkommen, die Arbeitgeber 7,3 Prozent – ein Prozent macht der Zusatzbeitrag aus. Dazu kommt die Pflegeversicherung von 2,35 Prozent (Zuschlag für Kinderlose von 0,25 Prozent). Wer übrigens eine Betriebsrente bezieht, zahlt den vollen Beitragssatz.

Künftig auf staatliche Hilfe angewiesen


Diese Entwicklung führt dazu, dass künftig mehr Rentner – und nicht nur Mußmann – auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Ende 2015 waren es schon 7,55 Millionen Menschen und damit 9,3 Prozent der Bevölkerung, so Statistische Bundesamt. Es werden künftig noch mehr werden, wenn das Rentenniveau noch weiter sinkt. Das heißt, der Staat wird die Mittel für die Grundsicherung aufstocken müssen.

Abschließend noch ein paar Worte zum Thema Rentenniveau. Wie der Staat das Rentenniveau absenkt, ist im Sozialgesetzbuch so festgeschrieben, § 154 Abs. 3 SGB VI. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Sorry, das war sarkastisch gemeint. In diesem Werk steht:

„Die Bundesregierung hat den gesetzgebenden Körperschaften geeignete Maßnahmen vorzuschlagen, wenn

der Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung … bis zum Jahre 2020 20 vom Hundert oder bis zum Jahr 2030 22 vom Hundert überschreitet,
der Verhältniswert aus einer jahresdurchschnittlichen verfügbaren Standardrente und dem verfügbaren Durchschnittsentgelt … bis zum Jahr 2020 46 vom Hundert oder bis zum Jahr 2030 43 vom Hundert unterschreitet; verfügbare Standardrente ist die Regelaltersrente aus der allgemeinen Rentenversicherung mit 45 Entgeltpunkten ohne Berücksichtigung der auf sie entfallenden Steuern, gemindert um den allgemeinen Beitragsanteil sowie den durchschnittlichen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung und den Beitrag zur Pflegeversicherung; verfügbares Durchschnittsentgelt ist das Durchschnittsentgelt ohne Berücksichtigung der darauf entfallenden Steuern, gemindert um den durchschnittlich zu entrichtenden Arbeitnehmersozialbeitrag einschließlich des durchschnittlichen Aufwands zur zusätzlichen Altersvorsorge.“

Für Geringverdiener wird's bitter


Da steht klipp und klar, wohin die Reise geht – in Richtung 43 Prozent. Was das heißt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Selbst, wer mehr als der Durchschnittsbürger verdient, wird sich im Alter gewaltig einschränken müssen. Für Geringverdiener wird’s richtig bitter. Sie werden so viel – oder kaum mehr – wie Sozialhilfeempfänger bekomme. Der Fall Mußmann wird zur Normalität.

Mehr unter vorunruhestand.de

805 Kommentare

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es ist traurig, dass wir eine einen statt leben, wo es nur um diäten erhöhung geht ,,,bedenke dafür ist geld genung vorhanden ,,
für die armen,,, und ich spreche nur von unseren leuten ,,,,die betteln , flaschen sammeln, aus hunger klauen ,,,frauen die mehr als drei jobs haben um ihre familie zu ernähren ,,,auch männer ,,,,wie viele menschen auf der strasse leben weil die wohnungen überteuert sind ,,, es sich aber nicht mehr leisten können weil es an allem fehlt ,,ist eine schande für das reiche deutschland ,,, die politiker,,, sollten sich was schämen ,,der einfache bürger schufftet und schufftet und die denken nur an sich,, bekommen nichts auf die reihe,,,,im namen des volkes ,,fui
das war einmal,,,,und wir, das einfache volk bleiben auf der strecke ,,,
die reiche regierung sollte sich mal mehr um das volk und ihre belange kümmern ,,,,,das kümmert sie einen dreck
hauptsache denen geht super gut ,,,leben wie die made im speck,,,,
  • 13.01.2018, 11:03 Uhr
  • 1
Das ganze System ist marode
  • 13.01.2018, 11:57 Uhr
  • 0
Hauptsache viele Menschen u.a. auch hier klatschen am Bahnhof und gehören gebannt zu wenn die Rautenkönigin mit Hofstab die Leute veräppelt...traurig!
  • gerade eben
  • 0
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Warum schauen eigentlich alle gelassen zu, als ob es uns nicht betrifft. Selbst wenn wir ausreichend Rente bekommen und ganz zufrieden sind, ist es einfach unsozial und menschenunwürdig, wenn Rentner ein karges Leben führen. Es ist unbegreiflich wie Politiker, die gern Volksvertreter sein wollen, nicht bereit sind ein Rentensystem, wie es einige Nachbarstaaten haben , für deutsche Rentner zu übernehmen. Die faulen Ausreden, die sie von sich geben stinken doch zum Himmel.
Hat wirklich keiner der verantwortlichen deutschen Politiker ein wenig sozialen Anstand und menschliches Mitgefühl, dass Menschen nicht auf einen Gnadenhof abgeschoben werden, wie Haus- oder Nutztiere.
  • 06.12.2017, 10:52 Uhr
  • 2
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Wenn es sich nicht öffnen lässt, einfach auf Youtube gehen, Ronald Bernards eingeben und schon findet ihr verschiedene Dokumentationen in denen Ronald über sein Leben als Illuminati berichtet. Er selbst ist dabei ausgestiegen und gibt offen und ehrlich zu welchen Wert der kleine Mensch für die Elite hat. Wir sind NICHTS. Noch weniger als NICHTS. Wir sind die Geldgeber. Schaut euch diese Doku, an ist jedoch nicht unbedingt etwas für Menschen die schwache Nerven haben. Es geht dabei auch um ein Pakt mit dem Teufel der die Menschen abgrundtief hasst und versucht ihre Seele zu stehlen. Könnt ihr euch nicht vorstellen? Wollt ihr nicht glauben? Ich sage euch: Glaubt es und habt keine Zweifel. Schaut euch um auf der Welt und dann wisst ihr was ich meine. Glg
  • 17.11.2017, 12:04 Uhr
  • 0
Guten Tag Kathy,
wir sind für die Parteien nur Wahlvieh, deshalb wollen diese Parlamentarier keine Urwahl, sondern nur eine Repräsentative Demokratie, weil durch Volkentscheide ihre undemokratisches Verhalten über den Haufen geworfen wird. Für die Unternehmen sind wir ein Produktionsmittel, alte Mitarbeiter werden kurz vor ihrem Ruhestand freigestellt, damit die Rente nicht zu hoch ausfällt. Deshalb wotiere ich für ein "Bedingngsloses Grundeinkommen", füralle Menschen die in D gearbeitet und Ihren Wohnsitz hier haben. Weiter eine Bannmeile rund um alle Parlamente für alle Lobbyisten und Besteuerung der Betriebe nach der Summe der Wertschöpfung.
  • 25.11.2017, 11:51 Uhr
  • 1
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https://i.ytimg.com/vi/SoY0bK4agbg/h...UAtsWsLQGGg
Es gibt mehrere Teile. Viel Spaß und gute Nerven. Ich hoffe es lässt sich öffnen.
  • 17.11.2017, 11:55 Uhr
  • 0
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Unser Rente muss total reformiert werden. Zudem sollten wir die Sonderbehandlung der Beamten abschaffen!
Ald Voralge solten die Rentensysteme der Niedreland, Österreich und der Schweiz gelten. Mindestrente nicht unter 1200 € nach 35-40 Arbeitjahren ist ein MUSS!

Dazu ist es natürlich auch nötig den derzeitigen mindestloh anzuheben und zwar auf 14 € für ungelerne Arbeitnehmer und 17 € für ausgebildete Arbeitnehmer!

Wie sagt unser Grundgesetz:
DIE WÜRDE DES MENSCHEN IS UNANTASTBAR.
Grundvoraussetzung dafür, menschenwürdige Renten und Löhe.
Deshalb kann man als Arbeitnehmer derzeit nur "DIE LINKE" wählen!
  • 05.08.2017, 17:11 Uhr
  • 5
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Die Rente war vor vielen Jahren "zweckgebunden". Wenn alles so geblieben wäre, bräuchte auch heute kein Rentner zum Sozialamt laufen. Die Politiker brauchten Geld und haben darauf hin die Gesetze so geändert, dass Sie nach belieben das Geld der Rentner "verpulvern"
konnten. Der Wähler hat sich einfach alles gefallen lassen. Jetzt haben wir das Ergebnis, SPD und grünen sei Dank!
  • 09.06.2017, 12:18 Uhr
  • 7
Ob CDU,SPD,FDP sie sind doch alle gleich!
  • 13.01.2018, 12:04 Uhr
  • 0
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Schuld sind nicht die Politiker! Sch uld sind die Bürger, die die verantwortlichen Politiker gewählt haben (und weiter wählen)! Und Schuld haben die Bürger, weil sie sich nicht für solch existenzielle Themen interessieren und informieren.
  • 12.05.2017, 11:55 Uhr
  • 4
genau so ist es. Jedes Volk bekommt die Regierung, die Sie (gewählt)... verdient hat. Es ist nur schade, dass die "Wähler" nicht schlau werden. Wer etwas verändern will, muß auch etwas anderes wählen!
  • 09.06.2017, 12:10 Uhr
  • 7
also jeder was er verdient hat
  • 15.06.2017, 11:12 Uhr
  • 0
Hallo wize.life-Nutzer
Warum so schnell den Kopf in den Sand stecken?
Ein erster Schritt wäre: Statt zu schreiben "Man kann wählen, was man will - "Ich kann wählen, was ich will".
Wichtig ist doch klar Stellung zu beziehen und keine Verallgemeinerung.
In einem zweiten Schritt kann ich bezogen auf die Aussage von wize.life-Nutzer sehr wohl zwischen Pest und Cholera wählen und den Mut aufbringen nicht die Partei zu wählen, der ich mich verpflichtet fühle, sondern die, die eine Veränderung verspricht.
Erst im dritten Schritt kann ich dann diese Partei beim Wort nehmen.
Gesetzt den Fall dass 50 % der Nichtwähler zur Wahl gehen und wie vorgeschlagen verfahren bin ich mir eines heißen und auf Aufbruch getrimmten Wahlsonntags sicher.
  • 17.09.2017, 10:48 Uhr
  • 1
ich finde auch das die Partei der nicht Wähler viel mit schuld ist, sonst wäre ein Wandel möglich.
  • 05.01.2018, 10:54 Uhr
  • 0
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Wir hätten lieber unsere Beiträge in ein privates System eingezahlt da hätten wir heute eine sehr vernünftige Rentensumme. Im Prinzip bezahlen wir sogar die Sesselpupser die unsere Renten verwalten die in dem Kreislauf weit mehr verdienien als der höchste Einzahler. Bis ins Jahr 2000 war noch alles OK. Meine Schwägerin die psychisch krank ist hat mal 2 Jahre gearbeitet als MTA und erhält 1800€ Rente.
  • 14.04.2017, 11:02 Uhr
  • 4
genau das will die LINKE angehen, von wegen nach der Sesselpupserarbeit mit 55 in Rente und das schon nach kurzer Arbeitszeit, mit hoher Rente, ohne je eingezahlt zu haben. Das gibt's ja wohl nicht!!! Doch, die CDU findets gut. Ich wähle links.
  • 27.06.2017, 11:54 Uhr
  • 1
Es ist aber zu befürchten, dass deine Stimmen weniger Gewicht haben.
  • 17.09.2017, 10:51 Uhr
  • 0
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...aber das ist doch nicht ganz so richtig....es kommt doch immer darauf an, wieviel man in den Jahren verdient hat...wenn jemand nur ein paar Euro verdient kann er auch nicht nach so vielen Jahren erwarten, dass er eine gute Rente bekommt...also man sollte das doch richtig darstellen.
  • 14.04.2017, 10:40 Uhr
  • 1
Richtig dargestellt, wurden die Spitzenverdiener in der Rente halbiert, weil sie, egal wie gut sie verdient haben und wie viel sie eingezahlt haben, nur 1/2 Rentenpunkt pro Jahr mehr gut geschrieben bekommen, als die Durchschnittsverdiener. Wenn das gerecht sein soll!
  • 18.04.2017, 10:55 Uhr
  • 0
Es muss doch berücksichtigt werden, das nicht jeder ein Dr. oder Prof. werden kann. Da hat die Natur für sämtliche Bereiche einer Lebensgemeinschaft gesorgt. Das kann aber nicht im Alter bestraft werden. Frage: wer würde die Toiletten putzen ? Wer würde die Müllentsorgung und die vielen Helfer für alles was Helfer braucht u.s.w. Also, es wird in einer Gemeinschaft alles und jeder benötigt, so sollte auch die Altersversorgung sein. Das nach über 70 Jahren keine der politischen Eliten der SPD, CDU, CSU, FDP. Die Grünen/B90 Die Linken u.s.w. die in diesen vergangenen Jahrzehnten in Regierungsverantwortung gewählt wurden, bis heute dieses Problem nicht gelöst haben, bedeutet nicht, das es keine Lösungen gibt, sondern mit Absicht wurde dieses Problem offen gehalten. Absicht, weil sonst die Wähler, die nun Rentner und Pensionäre sind, keinen Grund hätten die bisherigen Parteien zu wählen. Hier die SPD, z.B. Herr Schulz, spricht wieder mal von GERECHTIGKEIT für alle ? Dieses Wort wird missbraucht, denn Gerechtigkeitsdefizite hat unsere untere Bevölkerungsschicht seit Bestehen dieser BRD und nach Merkel in steigendem Maße. Noch nie war eine Familie in der BRD so finanziell eng gehalten worden wie zur Zeit der GroKo unter Frau Merkel und Herrn Schäuble. Noch nie hat eine Regierung solch hohe Einnahmen an Steuern gehabt, wie diese heutige. Und doch ist sie nicht in der Lage auf den Soli für den Aufbau Ostdeutschlands zu verzichten. Noch nie war eine Regierung so gierig auf den Verdienst des fleißigen Volkes dieser Republik. Es grenzt bereits an Sklaverei.
Die Frage stellt sich, macht die Deutsche Bevölkerung diese Politik weiter, oder fängt sie an darüber nachzudenken, wer eigentlich der Betrüger an der Bevölkerung ist und wer der Betrogener ist. Bei bleibender Entwicklung der Menschen in Deutschland, nach Frau Merkels Vorstellung und gedeckt von Herrn Seehofers CSU, den Linken und den Grünen/B90, steigt der Bedarf an Sozialleistungen in Bereiche, die von den 40 Millionen Erwerbstätigen durch Steuern und Sozialabgaben nicht mehr abgesichert/ abgedeckt werden können.
Das wird Folgen für sämtliche Bezieher aus diesen Einnahmen betreffen. Sei es die Rente, die Pension, die medizinische Krankenversorgung, die Leistungen werden nicht mehr möglich sein. Das werden sämtliche Bürger Deutschlands ertragen müssen. Die Rettung der Welt funktioniert nicht so wie die Politiker es tun, sie ruinieren die bisherigen Errungenschaften der Deutschen Bevölkerung, vernichten damit die Zukunft unserer kommenden Generationen. Das ist leider keine Dummheit der Eliten, das ist klare Absicht, und nur noch durch Abwahl der etablierten Parteien zu verhindern. Deutschland wird geflutet mit Menschen aus fremden Kulturen, die bewusst nicht kompatibel mit unserer Kultur sind. Nur das ermöglicht den Aufbau zu einer Eskalation zwischen den Kulturen, die dann mit Monopolgewalt niedergeschlagen werden kann, und die Sklaverei/Diktatur ist perfekt. (Schäublers Traum: Wir brauchen eine richtige Katastrophe, und die Menschen werden alles tun was wir anordnen. Das ist auch bezogen auf die EU-Staaten. HW: Merkel und Schäuble wollen die Eurokrise gar nicht lösen, sie sehen das Chaos nicht als Problem, sondern als Notwendigkeit, das muss man sich mal vorstellen.
Orginalton Schäuble: "Wir können eine politische Union nur durch eine Krise erreichen." Das hat er tatsächlich gegenüber der New York Times gesagt.

Das heisst auf Deutsch, die Bundesregierung will die ganze Eurozone so in die Scheisse reiten und so eine Krise produzieren, bis alle Mitgliedsländer freiwillig ihre Souveränität aufgeben und laut nach der Fiskal- und Politunion schreien. Genau das will Merkel und Schäuble als Ziel erreichen und genau das werden sie am 9. Dezember beim Treffen der EU-Staatsführung vorschlagen. Sie wollen eine Änderung des EU-Vertrages durchsetzen, um eine zentrale Finanzregierung für die Eurozone zu etablieren.

Schäuble sagte weiter gegenüber der New York Times: "Was wir mit der Fiskalunion bezwecken, ist ein kurzfristiger Schritt für die Währung. Längerfristig benötigen wir die politische Union."

Aha, das ist ihr Ziel, die Auflösung der einzelnen Länder in einen Superstaat, der von Brüssel aus regiert wird. Merkel hat ja auch schon gesagt, Deutschland wäre bereit seine Souveränität aufzugeben, damit Brüssel die Finanz- und Wirtschaftspolitik für die Eurozone diktieren kann.

Was die Bundesregierung von den Pleiteländern fordert, massive Sparmassnahmen und die sogenannte Haushaltsdisziplin, führt doch ganz klar noch weiter in die Krise. Damit wird nicht nur das verfügbare Einkommen der Bürger reduziert und die Wirtschaft geschwächt, sondern die Konjuktur der ganzen EU geht in die Knie. Die Steuereinnahmen gehen dadurch zurück und die Länder können erstrecht nicht die Schulden bedienen. Entweder sind Merkel und Schäuble völlig inkompetent, wenn sie diese Konsequenzen nicht kapieren, oder sie wollen es absichtlich so. Ich tippe auf das zweite.

Hier weite
  • 26.06.2017, 12:12 Uhr
  • 2
Genauso - in allen Punkten - sehe ich das auch. Die Politiker folgen einer Vorgabe, die einer fordert, der im Hintergrund seine Fäden zieht - und das schon lange. Alle sind nur Puppen die uns für das dumm gehaltene Volk halten, das sowieso nicht versteht, was gut ist für die Eliten. Irgendwann ist es zu spät für alles. Die Wahl wird wieder - wie immer - so verlaufen, dass sich nichts ändern kann. Den Jungen ist alles egal und die Alten glauben sowieso, das alles nicht mehr erleben zu müssen, was draus entsteht. Dabei wird das schneller eskalieren, als man sich das heute denken kann. Die Invasoren stehen ja schon in den Startlöchern und warten nur auf das Signal. Vor vielen Jahren haben das schon einige, absolut nicht aggressive, Islamisten vorausgesagt. Bisher ist alles so gekommen, wie es von denen geplant war. Wir sterben aus und sie nehmen die frei gewordenen Plätze ein. Ganz ohne Gewalt, anfangs. Später, wenn die Scharia unser Gesetz ersetzt, kann man sowieso nichts mehr retten...
  • 26.06.2017, 12:37 Uhr
  • 1
Joachim, hätte dir gern noch paar mehr lesenswert gegeben - geht aber nicht. so gehts auch.
  • 27.06.2017, 12:00 Uhr
  • 0
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Das Foto wurde in Griechenland aufgenommen während der Finanzkrise vor einigen Jahren, nicht in Deutschland.
  • 22.03.2017, 10:58 Uhr
  • 0
kann in Deutschland auch passieren
  • 22.03.2017, 12:11 Uhr
  • 0
Ja, auch hier gibt es viele arme Rentner
  • 22.03.2017, 17:05 Uhr
  • 0
Das ist ja die Frage ab wann man arm ist. Was braucht man zum täglichen Leben? Problem kann Wohnung sein.
  • 22.03.2017, 22:31 Uhr
  • 1
Ich denke, das ist individuell je nach Lebenssituation. Für mich ist arm, wenn man am Sozialhilfesatz lebt.
  • 23.03.2017, 15:33 Uhr
  • 0
wenn ich als Rentnerin Wohngeld beantragen muss und auch erhalte, gehöre ich nicht zur Elite - glaubs. Kenne so viele Rentner, die ohne Witwenrente, oder Partner nicht auskämen. Auch wer schon länger Rente bezieht und noch mit 60 in Rente ist dem geht's besser, als denen, die mit 63, oder später in Rente gehen. Ungerechter geht's wohl kaum. Länger arbeiten - weniger Rente.
  • 27.06.2017, 12:05 Uhr
  • 0
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