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Sparern geht's ans Geld: Erste Bank erhebt Negativzinsen aufs Girokonto

Sparern geht's ans Geld: Erste Bank erhebt Negativzinsen aufs Girokonto

News Team
11.08.2016, 11:45 Uhr
Beitrag von News Team

Früher gab's Zinsen für Sparer. Jetzt ist das Gegenteil der Fall. Sollte das Beispiel der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee Schule machen, müssen sich tausende Sparer wohl bald damit abfinden, einen Strafzins für ihr Guthaben abzutreten.

Das Kreditinstitut bestätigte, dass ab September für Einlagen von über 100.000 Euro auf Giro- oder Tagesgeld-Konten ein „Verwahr-Entgelt“ von 0,4 Prozent erhoben werde. „Wir haben alle Großanleger gezielt angeschrieben und ihnen empfohlen, sich Gedanken zu machen“, sagte Vorstandsmitglied Josef Paul. Wenn man keine Anreize schaffe, etwas zu verändern, verändere sich auch nichts, sagte er.

Bislang galten Strafzinsen, wie es sie für Firmenkunden und institutionelle Anleger seit knapp zwei Jahren schon gibt, bei Privatkunden bisher als Tabu - obgleich die Banken selbst 0,4 Prozent bezahlen müssen, wenn sie überschüssige Einlagen über Nacht bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken.

Der Strafzins der Raiffeisenbank am Tegernsee in Oberbayern zeigt bereits Wirkung: „Ein Teil der Kunden, die wir informiert haben, hat sich für alternative Anlagen entschieden, andere haben ihr Geld zu anderen Banken verlagert", erklärte Vorstand Paul.

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96 Kommentare

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habe heute Post von der Postbank bekommen. Onlinebanking ab 1.11. 1,90€, Sonderleistungen kosten extra
  • 24.08.2016, 17:33 Uhr
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Es ist verkehrte Welt. Einer Bank vertraut man seine . . . Finanzen an und die Verleiht es anderen zu . . . Zinsen. Damit man es einlagert, da muss man noch was zahlen !!!
  • 13.08.2016, 19:39 Uhr
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Was ist daran falsch? Wenn ich meine Möbel bei einer Spedition einlagere, dann muss ich auch dafür bezahlen.
Da die Banken für die Einlagerung von Geld bei der EZB zahlen muss, sollte sie folgerichtig ihre Kunden damit belasten. Die können ja ihr Geld woanders anlegen.
Wo ist das Problem?
  • 12.08.2016, 18:25 Uhr
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Wovon sollen denn unsere armen Banken auch leben. Die EZB hat die Zinsen gesenkt und dann sollen auch noch die Banken für ihr zocken mit Verlust auf dem Weltmarkt zur Kasse geboten werden.
Ob der Staat mit Steuer-Milliarden unter die Arme greift oder die Banken es gleich vom Sparer nehmen, nimmt sich nicht viel. In beiden Fällen werden die Arbeitnehmer zur Kasse gebeten.
  • 12.08.2016, 11:03 Uhr
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Wer belässt schon ein Guthaben von über 100.000,-- € auf seinem Girokonto? Gruss Eva. Dennoch ist es natürlich eine Schweinerei!
  • 12.08.2016, 09:54 Uhr
  • 2
Wer so viel auf der "hohen Kante" hat, hat es bestimmt nicht in Deutschland.
  • 12.08.2016, 10:59 Uhr
  • 1
Kann man so nicht sagen, es gibt halt ältere Semester, die haben es schon immer auf der Bank liegen gehabt. Für schlechte Zeiten eben und dann vergessen, sich darum zu kümmern. Der Gründe gibt es viele. Aber richtig ist auch , dass es vielle schon anders wo untergebracht haben. Gut diese Sorge haben heute die wenigsten. Wohin mit der ganzen Kohle, da würde mir schon noch was einfallen.
  • 12.08.2016, 14:32 Uhr
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Die Banken arbeiten doch mit dem "verwahrten " Geld und verdienen daran. Dafür gab es die Zinsen als Anreiz das Geld bei ihnen zu horten. So etwas wie Strafzinsen gab es noch nie. Die sind eine neue Idee zum reicher werden. Wer sein vieles Geld nicht in der Schublade aufheben will, muss das eben geschehen lassen.
  • 12.08.2016, 19:11 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Ich gehöre auch zu den Ehrlichen, die ihr Ersparnisse nicht verstecken. Gut ich habe auch nicht so viel, dass ich diese Negativzinsen fürchten müsste.
  • 13.08.2016, 10:22 Uhr
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Es geht ja offenbar ausschliesslich um hohe Guthaben, die auf Girokonten verbleiben und auf Tagesgeldkonten, nicht auf Sparguthaben! Gruss Eva.
  • 13.08.2016, 10:39 Uhr
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wize.life-Nutzer Was ist ein hohes Guthaben ?
Meine Frau und ich haben viele Jahre fürs Alter vorgesorgt und bis zum Schluss durchgehalten. Es war noch in einer Zeit, in der es gute Zinsen gab. Jetzt im Rentenalter ist das Guthaben auf dem Konto. Bei der Volksbank müsste ich jetzt Strafzinsen. So wird Vorsorge heute belohnt.
  • 13.08.2016, 16:55 Uhr
  • 1
Im Fernsehen hiess es, dass die entsprechende Volksbank am Tegernsee für Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten ab einer Höhe von 100.000,--€ Zinsen verlangt. Gruss Eva.
  • 13.08.2016, 18:53 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Das ist schon richtig.. Die Volksbank hat es ab 100.000 € geprobt. Wenn das funktioniert, machen es die anderen Banken nach, ggf. auch schon mit geringeren Summen.
Wir haben doch nur die Wahl
- Wir behalten unsere Ersparnisse und es wird gering verzinst und von der Inflation aufgefressen oder
- wir verborgen das Geld (Versicherung, Fonds, Beteiligungen etc.) und es auch immer weniger und ist vielleicht ganz weg (Insolvenz), d.h. dann es nur jemand anders.
Nur der Staat un die "Geldverwalter" verdienen immer.
  • 14.08.2016, 09:55 Uhr
  • 1
Hallo, Peter, nun mal nicht zu pessimistisch! Gruss Eva.
  • 14.08.2016, 10:10 Uhr
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Ich habe keine Bange, denn soviel Geld besitze ich nicht dass ich Negativ-Zinsen bezahlen müsste
  • 25.08.2016, 11:17 Uhr
  • 0
Ich auch nicht. Nur wenn ich plötzlich viel gewinnen würde, müsste ich mir Sorgen machen. Aber selbst dann hätte ich es schnell verteilt.
  • 25.08.2016, 12:19 Uhr
  • 0
Hey, Eleonore, aber bloss nicht auf dem Girokonto lassen!
  • 25.08.2016, 18:39 Uhr
  • 0
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Hallo
Es began so in den 50gerJahren wir bekamen das Geld 1 oder 2 mal im Monat entweder Abschlag und Restzahlung oder Monatslohn
dann wurde uns klar gemach,t es sei sicherer wenn das Geld auf ein Bank Konto Überwiesen würde wir brauchten uns nur bei ihrgend einer Bank ein Konto eirichten, und das war es dann. Dann gab es Scheckhefte die wir dann fast überal einlösen könnten, da gab es noch keine Geldautomaten, wir mußten immer in die Bank rein, und jetzt können wir nicht mehr raus. Wir sollen ja nur noch mit Karte Bezahlen dürfen und das wuste der Bankpresident und deshalb hat er die Zinsen auf nul gebacht.
Da mit wir die Banken wie für alles andere immer Bezahlen müßen da mit sich der Finansmenister Freud um nichts aus seiner Finanzkasse das Bezahlen braucht. Das er ja für Griechenland und co. so wie jetzt die Flüchtlinge benötigt und immer mit den spruch wir schaffen das. Aus diesen grund müßen auch die Kankenkassen Beiträge erhöht werden nur wir haben nichts da von, wir haben es ja, wie wir immer darauf hingewiesen werden warum nicht auch jetzt nicht die Bank Konten sterker Belasten,ihrgend wie muß ja das Geld unter die Leute kommen sonnst könnten wir ja zu Reich werden und dann eventuel Reicher sind wie unsere Polittiker.
Und so etwas könnten sie ja nicht mehr verantworten
aus diesen grund müßen wir für alles einverstanden sein, aus diesen grund werden wir auch nicht gefragt, weil sie genau wissen was da bei raus kommt beste beispiel England.
  • 11.08.2016, 22:58 Uhr
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Der Räuber kommt nicht in der Bank sondern sitzt in der Bank.
Last eure Kredite über prüfen op sie aus den Kapital der der Bank selber herstammen oder aus Staahtsanleien
  • 11.08.2016, 20:48 Uhr
  • 5
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Parkt euer Geld schnell anderswo und ausgeben macht auch Spaß. Urlaub mit dem Schatz.
  • 11.08.2016, 20:42 Uhr
  • 6
Leute hebt euer GELD ab .Banken die es nicht brauchen muss man nicht damit belasten. Sie sollen in ihrem eigenem Saft schmoren
  • 12.08.2016, 01:18 Uhr
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Es scheint, dass die meisten der Teilnehmer an dieser Diskussion die Negativzinsen nicht so richtig ernst. Verständlich, denn die die Negativzinzen allein sind sicherlich nicht bedrohlich. Aber man vergißt sehr gerne, dass es sich dabei lediglich um nebensächliche Symptome einer sehr viel gefährlicheren Entwicklung handelt.
Im Einverständnis mit der EU und der Regierung Deutschlands betreibt die Europäische Zentralbank eine Finanzpolitik (es würde zu weit führen, hier im Detail darauf einzugehen) , die zu ständig sinkenden Zinsen, wie den Negativzinsen und damit zu einer ständig sinkenden Altersversorgung für zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern führt. Dies betrifft alle Bürgerinnen und Bürger, die eine zusätzliche Altersversorgung zu der staatlichen Rente durch Geldeinzahlungen in angeblich sichere Institutionen, wie Lebensversicherungen, Pensionskassen und dergleichen erzielen wollten.
Jeder Sparer weiß zwischenzeitlich, dass seine mühsam ersparten Groschen keine Erträge mehr bringen. Die Auswirkungen auf zukünftige Renten ist jedoch nur Wenigen bewußt. Hier ein Beispiel: Der BVV, der Versicherungsverein des Bankgewerbes, gemessen am verwalteten Vermögen, Deutschlands größte Pensionskasse mit Kapitalanlagen von etwa 25,8 Milliarden Euro, hat die Rentenfaktoren für zukünftige Beiträge erheblich reduziert. Die aus den Beiträgen resultierenden Rentenzahlungen werden um 24% (!) geringer ausfallen. Sofern die Beitragszahler diese Lücke ausgleichen wollen, müssten diese einen um rund 31,6% (!) höheren Beitrag entrichten.
Ähnliche Auswirkungen hat die Finanzpolitik von EU, EZB und Regierung bei allen nichtstaatlichen Versorgungseinrichtungen. Viele Bürgerinnen und Bürger müssen sich also darauf einstellen, dass ihre Altersverssorgungen sehr viel geringer ausfallen als vorhergesehen. Aber das scheint niemanden zu stören. Niemand protestiert gegen eine Finanzpolitik, die ausschließlich zu Lasten der kleinen Leute geht und die lediglich die Profite von Großunternehmen und Konzernen fördert. Alle wählen weiter die Parteien, die dieser Entwicklung tatenlos zusehen weil man diese Parteien ja schon immer gewählt hat. Deutschland scheint das Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten zu sein.
  • 11.08.2016, 20:16 Uhr
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Es gibt schon welche die hinter den Vorhang sehen, nur leider ist der Deutsche ein Gewohnheitstier und schläft auch gern . Sonst würde man sich schon längst informieren. Ja auch das war schon immer so, die besten, denen wir diese Situation zu verdanken haben. Also ich hab keinen gefunden der aufgestanden ist und NEIN gesagt hat Weder Rot noch Grün noch Christlich ? verdienen in meinen Augen einen anderen Namen noch sont wer. Alle haben abgenickt und freuen sich auf die schönen Diäten.
  • 12.08.2016, 14:49 Uhr
  • 1
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Wir leben im Zeitalter des direkten oder indirekten Radikalkapitalismus.
Davon, daß die Banken sich für das Verwalten von Spareinlagen bezahlen lassen wollen, ist schon lange die Rede. Die Sparer werden so lange halbwegs stillhalten, als nur die größeren Sparbeträge (über E 100.000) belastet werden. Geht es an die kleinen Sparkonten, dann wird man so schnell gar nicht den wachsenden Bedarf an Sparstrümpfen decken können - und die Polizei wird ziemlich viel Arbeit bekommen.
Aus jenen Bänkern, die sich einstund durchaus zu Recht als die "Elite der Kaufleute" verstanden, sind "moderne Raubritter" geworden (eher miese Halunken), skrupellose Geldbeitreiber, die es -gleich dem "Vater" Staat- zugleich mit vollen Händen wieder ausgeben. Die Deutsche Bank erweist sich gerade insoweit als ein "leuchtendes" Beispiel. Um nicht um ihre sehr hoch bezahlten Jobs zittern zu müssen, sorgen die Vorstände, daß Geld herein kommt und die Aktionäre, trotz aller "Geschäftemacherei" ihre Tantiemen bekommen. Dann ist doch alles in Ordnung.
Wer erinnert sich noch, als die Mißhelligkeiten mit den Banken begannen ? Damals in den fünfziger Jahren, als die Lohnkonten eingeführt wurden ? Als die Berater in den Instituten das Lügen und Verschleiern lernten, um den kleinen Leuten mittels Kreditgeschäft das Geld aus der Tasche zu ziehen ? Wer erinnert sich noch, als die Banken plötzlich expandierten, gar nicht nah genug an ihre mehr oder weniger Zwangs-Kunden heran kommen konnten ? als die ersten Zins-Kürzungen vorgenommen wurden, aber die Kreditzinsen in die Höhe schnellten, einndeutig zu Lasten der mit unerhörten Versprechungen angelokten Sparer ? Wer erinnert sich noch an die schmutzigen Geldgeschäfte, die uns in die Europäische Geldmisere geführt haben, wo alle bezahlten, ausgenommen die Banken ? Und wer erinnert sich noch, daß im Einzelnen die Staaten (allen voran die BRD) und oben drüber die EZB das große Sagen hat ? Und das alles man bloß, damit die europäische Schweinerei weiter gehen kann - wie gehabt. Die Devise:
"Wer will noch mal, wer hat noch nicht"
Immer schön daran denken: Die Kühe werden gemolken, das ist kein Vergleich mit den Sparern, die nämlich werden wieder und immer wieder
um ihre sauer ersparten Groschen betrogen und erpreßt. Und die Politiker mit Hilfe der staatlichen Bankenaufsicht fungieren als lobbygewohnte Dirigenten.
Direkter und indirekt wirkender Radikalkapitalismus.
  • 11.08.2016, 19:36 Uhr
  • 8
Deutlicher konnte man es nun wirklich nicht kommentieren. Vielen Dank für die klaren Worte !!
  • 12.08.2016, 14:51 Uhr
  • 0
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