wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Um uns zur Anpassung zu zwingen: Sigmar Gabriel will, dass die Energiekosten ...

Um uns zur Anpassung zu zwingen: Sigmar Gabriel will, dass die Energiekosten nie wieder fallen

News Team
15.08.2016, 16:48 Uhr
Beitrag von News Team

Haushalte und Autofahrer sollen künftig dauerhaft hohe Energiepreise zahlen: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wirbt für Effizienz beim Energieverbrauch - Unteranderem soll ein „Mechanismus für die Anpassung an Schwankungen der Rohstoffpreise für Energieträger“ eingeführt werden. Das heißt: Die Politiker wollen die "Flexi-Steuer".

Bei beispielsweise sinkendem Benzinpreis sollen künftig automatisch die Spritsteuern erhöht werden, um die Kosten konstant zu halten. Verbraucher könnten somit nicht mehr von Billig-Sprit profitieren. Die Idee dieser "Flexi-Steuer" wurde kürzlich in dem Buch "Grünbuch Energieeffizienz" von Politikern ins Gespräch gebracht - Das Vorwort des Buches stammt von Sigmar Gabriel persönlich.

Dieser Schritt sei einer von vielen, die nötig seien um die Energiewende bis 2050 zu schaffen - Es sollte keine Anreize für einen höheren Energieverbrauch geben. „Energie, die wir einsparen, müssen wir nicht erzeugen, speichern, transportieren und bezahlen.“

Bei dem Vorhaben ginge es nicht nur um die Regulierung des Spritpreises. Auch Heizöl oder Erdgas würden von der Steuer erfasst werden. Zwar gibt es noch keinen Gesetzesentwurf zu der "Flexi-Steuer", dennoch könnte sie zu einem der großen Wahlkampfthemen werden.

Umwelt und Wirtschaft profitieren von hohem Ölpreis

Steigende Ölpreise sind bei Verbraucher nicht gern gesehen, dennoch hätte gerade Deutschland von steigenden Preisen bisher profitiert. Laut dem "Handelsblatt" wüchse in Zeiten hoher Ölpreise Deutschlands Wirtschaft "überproportional". Beispielsweise würden viele Verbraucher aus dem Ausland vermehrt sparsame Autos kaufen – hier hätten besonders deutsche Hersteller "die Nase vorn".

Auch Umweltexperten sehen in zu niedrigen Spritpreisen ein Risiko. Das Umweltbundesamt etwa ist schon seit längerem der Meinung, dass der Benzinpreis aus ökologischen Gründen hoch sein muss.

Dieser Mann riskiert sein eigenes Leben, um Hunde aus Tötungsfabriken zu retten

Initialize ads
Mehr zum Thema

107 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Sonja Bissbort
Sehr interessant zu lesen, wie Sigmar Gabriel als SPD-Politiker Triple-Einkommen für sich erzeugt - hier wäre also ein guter Hebel, um Steuern zum Allgemeinwohl zu gewinnen: http://www.focus.de/politik/deutschl...922240.html
noch drastischer und unschöner für den neu gekürten Außenminister:
https://gehaltsreporter.de/promi_geh...abriel.html
  • 03.02.2017, 10:41 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Die Regierung benötigt Geld, deshalb die weit her gebrachte Flexi-Steuer. Die Reichen und viele Rentner verlassen das Land, weil sie die Nase gestrichen voll haben. Das sind keine Politiker, sondern Hassardeure. Wie soll ein normaler Mensch vor solchen volksverachtenden Berufsganoven noch Respekt haben? Herr Gabriel wissen Sie überhaupt für was das "S" in Ihrem Parteikürzel steht? Immer die Menschen mit den geringsten Einkommen und Hauseigentümer werden von dieser Regierung geschröpft. Wann begreifen die Wähler das eigentlich einmal?
  • 16.08.2016, 21:14 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ob das Vorhaben von Herrn Gabriel funktioniert? Man müsste den
Hebel wo anders ansetzen und nicht bei den "untersten" Verbrauchern!
  • 16.08.2016, 20:13 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Herr Martinkovics, sie haben recht mit Ihren Ausführungen, dieser Parteivorsitzende bringt seine Partei noch auf das Niveau der FDP unter 5 %. Denkt alle an die nächste Wahl, keine Groko-Partei wählen, vielleicht wachen dann noch einige anständige SPD-ler auf und werfen diese verantwortungslosen, raffsüchtigen Politiker aus ihren Reihen. Diese Herrschaften wissen schon lange nicht mehr was das "S" bedeutet.
  • 16.08.2016, 17:55 Uhr
  • 2
Ich hoffe inständig, das diese überflüssige Partei eines Tages die 5% nicht mehr schaffen.
  • 18.08.2016, 17:05 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Und wieder ein (a)sozialer Angriff der SPD gegen die Arbeiterklasse.
Danke, Herr Gabriel.Steckt euch das S sonstwo hin, das ist nämlich Hohn am Bürger.
  • 16.08.2016, 16:17 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
das ist ja ein ganz Lieber!!!!
  • 16.08.2016, 12:39 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Und wer wird wieder ausgenommen : die Konzerne der Wirtschaft! Sie bekommen ihre Energie zum Schleuderpreis und verbrauchen doch am meisten! Der Bevölkerung, ganz besonders dem abhängig arbeitenden Pendler, den Familien und den Menschen, die an der Armutsgrenze leben, werden so die letzten Euros auch noch gezogen.
  • 16.08.2016, 11:32 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ja herr Gabriel möchte einfach nicht mehr gewählt werden, zu diesem Zweck sammelt er jetzt kräftig seine Minuspunkte um als Vizekanzler mit der Kanzlerin in den hart umkämpften Ruhestand vor 70 zu gehen..
Frau Fornoff, es geht doch, wir haben viele Möglichkeiten genügend Energie zu bekommen, wenn alle Hemmnisse ausgeräumt werden, Wir haben ausreichend Sonnenenergie, Wind und Wasser, diese Elemente werden heute nicht genügend durch verschiedene Hemmnisse nicht genutzt. Es gibt Wind-Kleinturbinen die 4 - X KW liefern, es gibt auch im Schwarzwald Wasserläufe die ungenutzt den Berg abwärts fließen und Wasserkarftwerke verhindert werden - muß muß nur wollen!
  • 15.08.2016, 21:32 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Energie ist nicht unendlich auf unserem Planeten vorhanden, deshalb müssen wir sparsam damit umgehen. Das geht halt leider nur über den Preis, da viele nicht einsehen, dass die Resourcen begrenzt sind.
  • 15.08.2016, 21:25 Uhr
  • 1
Das ist nicht richtig. Wind, Sonne, Wasser sind da und müssten nur genutzt werden. Aber dann ging diesen Herrschaften ja etwas von ihrem Profit verloren, da sie ja doch in den Aufsichtsräten dieser Unternehmen sitzen und sich dort ihre goldene Nase verdienen
  • 15.08.2016, 22:20 Uhr
  • 4
Dorothea, dies wird zum Teil ja schon gemacht. Und auch da gibt es Aufsichtsräte.
  • 15.08.2016, 22:25 Uhr
  • 0
Das wird aber viel zu wenig gemacht. Ist ist wie mit so vielem. Man schreit, das rauchen ungesund ist und glaubt, das Bildchen auf den Schachteln abschrecken. Verbieten tut man es nicht, weil man ja an der Tabaksteuer tüchtig verdient. Das Gleiche gilt für Alkohol oder auch für Spielsucht. Ich streite nicht ab, das all das gefährlich ist und ich brauche keines dieser Sachen, aber wenn man sooo laut schreit, dann sollte man es konsequent verbieten. Anstelle dessen verbietet man Rauchern z.B. das Rauchen in Gaststätten und Kneipen. Das ist für mich immer und immer wieder eine ja aber Geschichte.
  • 15.08.2016, 22:40 Uhr
  • 2
Andererseits wollen wir doch freie und mündige Bürger sein.
  • 15.08.2016, 22:46 Uhr
  • 0
Sind wir das denn noch?
  • 15.08.2016, 22:47 Uhr
  • 2
Nun ja, zumindest können wir entscheiden ob wir rauchen oder nicht.
  • 15.08.2016, 22:48 Uhr
  • 0
richtig darum rauche ich nicht, aber ich bin eine tolerante Nichtraucherin, denn ich habe selbst geraucht
  • 15.08.2016, 22:50 Uhr
  • 0
Ich habe auch geraucht und mag es heute nicht mehr riechen.
  • 15.08.2016, 22:53 Uhr
  • 0
Das muss man ja auch nicht, man muss sich ja nicht da aufhalten wo Raucher sind. Wenn Raucher in Kneipen nicht rauchen dürfen, dann sollten Nichtraucher auch so tolerant sein und den Rauchern den Biergarten überlassen.
  • 15.08.2016, 22:56 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ob Energiekosten oder andere politischen Themen: wer diese Riege in Berlin und die sie repäsentierenden Parteien noch ernst nimmt ist selbst Schuld.
  • 15.08.2016, 21:24 Uhr
  • 1
das sehe ich genauso. es wird sehr schnell zu Veränderungen kommen, da freie Energie mit riesen Schritten sich zur Realität entwickelt.
  • 15.08.2016, 21:38 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.