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Die Reichen werden immer reicher, die Armen ärmer - stimmt nicht

Die Reichen werden immer reicher, die Armen ärmer - stimmt nicht

News Team
09.09.2016, 08:31 Uhr
Beitrag von News Team

Die Reichen in Deutschland werden immer reicher, die Armen verlieren den Anschluss: Diese weitläufige Wahrnehmung hat wenig mit der wirtschaftlichen Realität zu tun, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einem Faktencheck. Denn die Ungleichheit der Einkommen und Vermögen hat in den vergangenen zehn Jahren nicht zugenommen – die Lohnungleichheit sinkt sogar.

Nach Jahren der Lohnzurückhaltung steigen die realen Bruttolöhne in Deutschland zuletzt wieder stark an. Besonders erfreulich: Mit einem Zuwachs von 6,6 Prozent haben die Bruttoerwerbseinkommen der unteren zehn Prozent der Vollzeitbeschäftigten im Zeitraum 2009 bis 2013 am stärksten zugelegt. Die reichsten zehn Prozent konnten ihre Einkommen im selben Zeitraum nur um 2,8 Prozent steigern. Insgesamt haben die Löhne seit 2012 real stärker zugelegt als die Arbeitsproduktivität. Eine Entwicklung, die auch Probleme mit sich bringen kann: „Die steigenden Kosten für die Unternehmen können die wirtschaftliche Dynamik dämpfen“, sagt IW-Direktor Michael Hüther.

Die Nettoeinkommen der Gesamtbevölkerung – also die Summe aller Erwerbs- und Kapitaleinkommen nach staatlichen Abgaben und zuzüglich Renten und Sozialtransfers – sind nahezu so gleich beziehungsweise ungleich verteilt wie 2005. Damit liegt Deutschland im Europavergleich im besseren Mittelfeld. Anders als vielfach vermutet, hat auch die Vermögensungleichheit in Deutschland zuletzt nicht weiter zugenommen.

Maßgeblich dazu beigetragen hat die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt. Seit 2006 erhöht sich der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse an der erwerbsfähigen Bevölkerung immer weiter. Mit 46,5 Prozent lag er im vergangenen Jahr auf dem höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Der Anteil der befristet Beschäftigten liegt bei rund 10 Prozent und ist seit Jahren rückläufig.

„Politik und Gesellschaft sollten die positiven Seiten der wirtschaftlichen Entwicklung wahrnehmen und nicht alles schwarz malen“, sagt Hüther. Insgesamt geht es den Deutschen inzwischen besser als noch vor zehn Jahren. „Dazu haben nicht zuletzt erfolgreiche Reformen wie die Agenda 2010 beigetragen.“

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46 Kommentare

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Der Bericht ist von der Überschrift bis zum letzten Satz Lobbyarbeit von der dümmsten Sorte.
Alle Zahlen sind falsch damit man dieses Fazit ziehen kann:
"Insgesamt geht es den Deutschen inzwischen besser als noch vor zehn Jahren."
Dümmer geht es nimmer.
  • 09.09.2016, 13:34 Uhr
  • 2
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Mit Prozehntzahlen kann man vieles verwischen. deshalb ein Beispiel:
2,8% von 2.000.000 € ergibt 56.000 € 2,8% von 2.000 € ergibt 56,00 € wie gesagt es in ein gewaltiger Unterschied, wenn man denkt, daß die Grundlebensmittel für den Arbeitnehmer genau so teuer sind, wie die des Unternehmersohnes. Alles nur eine Betrachtung aus verschiedenen Perpesktiven. Aber mit 2.000.000 € im Rücken läßt sich besser jammern.
  • 09.09.2016, 13:29 Uhr
  • 1
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Jetzt werden die Kinder wieder ausgegraben.

Wer die Bilder in den medien gesehen hat, wei das es meist junge kräftige Männer waren. Die bei Ihrer "Flucht" recht wenig Rücksicht auf die Alten, Frauen und Kinder nahmen.
  • 09.09.2016, 13:26 Uhr
  • 1
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Diese Doku sollte man sich mal in aller Ruhe anschauen, damit viele mal erfahren, was WIRKLICH hier in Deutschland Armut ist!!!
Und das sind sehr viele Menschen die hier mit all ihren Kräften Deutschland zu dem gemacht haben, wie es eben bis vor ein paar Jahren war.
Dass es abwärts geht, kann man seit einigen Jahren beobachten.Dank der niedrigen Gehälter, Dank des Mindestlohnes (sind unsere Politiker noch stolz drauf)!! Das ist brutto., was bleibt da übrig?!
Ist doch kein Wunder, daß viele wütend sind, was hier in Deutschland die Flüchtlinge zur Verfügung gestellt bekommen
Hier der Film (wen es interessiert) vieles erfährt man durch diese Doku, was unsere Politik vor uns verheimlicht
  • 09.09.2016, 13:16 Uhr
  • 1
  • 09.09.2016, 13:47 Uhr
  • 1
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Ich war vorgestern bei der Preisverleihung der Alfred Toepfer Stiftung in Hamburg. Jedes Jahr verleihen sie Hamburgern oder einer Institution, die sich um Menschen verdient gemacht hat, den Max-Brauer-Preis. Diesmal ging der Preis an den „Mitternachtsbus – unterwegs für Obdachlose“ der Diakonie Hamburg. Dieser Preis ging an die Richtigen, an viele ehrenamtliche Helfer, an Menschen, die den Ärmsten der Armen Verpflegung und oftmals ein gutes Wort mit auf den Weg geben. Viele dieser Ärmsten leben schon seit Jahren auf der Platte, ihre einzige Hoffnung ist eben dieser Bus. Sie halten sich oftmals nicht mal für arm, sie halten sich für Menschen die ein anderes Leben wählten, sei es aus einer gescheiterten Ehe, aus Widerwärtigkeiten ihnen gegenüber, dass sie diesen Weg wählen mussten, sie sind ein Teil unserer Gesellschaft geworden. Sie sind Deutsche, sind aus europäischen Ländern, sind gestrauchelt und dort aufgefangen worden, wo schon viele auf sie warten, auf der Straße. Das ist eine der Schattenseiten unserer Republik. Die andere ist, Familien mit kleinem Einkommen, Kinder und bekommen keinen Fuß auf den anderen gesetzt, weil sie zu wenig haben. Sie betteln nicht, sie stellen sich nicht an den Mitternachtsbus, sie leben bescheiden und sind dennoch froh, eine gute Arbeit zu haben und einigermaßen über die Runden zu kommen. Da wird dann eben die kleine Wohnung umfunktioniert, die beiden Kinder bekommen ihr eigenes Zimmer und die Eltern schlafen im Wohnzimmer, weil der Wohnraum knapp und für sie nicht bezahlt ist, habe die Wohnung dann vier geräumige Zimmer. Und da spricht auf der Preisverleihung der Landespastor von bezahlbarem Wohnraum für alle, auch für die Flüchtlinge...das ist ein grober Fehler unseren deutschen Bürgern gegenüber. Für uns Deutsche sollte bezahlbarer Wohnraum in großer Menge gebaut werden, nicht für welche, die sich hier in ein gemachtes Bett setzen. Wo sie herkommen, lebten sie in Lehmhüten und jetzt ist ihnen nicht mal eine normale Unterkunft gut genug. Riesige Siedlungen werden für sie aus dem Boden gestampft und wir Deutschen sehen zu, wie die sich hier einnisten. Gar wird noch aus diesem Grund und Boden ordentlich Kapital geschlagen, denn irgendwem gehört schließlich alles, was damit zusammenhängt. Das sind dann die Reichen, die sich brüsten etwas für die Allgemeinheit zu tun, im Grunde tun sie nichts, was uns Deutschen und damit den Ärmsten der Armen nützen kann...
  • 09.09.2016, 12:43 Uhr
  • 7
Marlene: 100%ige Zustimmung.Ich kenne eine Familie, die mit ihren drei Kindern in einer 3Zimmerwohnung (65Quadratmeter) wohnt, weil sie sich eine größere Wohung hier im Rhein Main Gebiet nicht leisten können.
Ich kenne eine Familie, die ihr Auto abgeschafft haben, weili sie sich das nicht mehr erlauben können, dieser Familienvater fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln(was weiter nicht schlimm ist) muß aber dennoch nach Ankunft am Arbeitsort eine 3/4 Stunde bis zu Arbeiststelle laufen, da bis dorthin kein Bus fährt.
Ich kenne>>>>>> da könnte ich noch mehr schreiben..aber dies alles wird seit lange Zeit angezweifelt von Menschen, denen es NOCH gut geht
Man könnte doch den Deutschen Familien die neuen Wohnungen anbieten und die Flüchtlinge erst mal die alten Wohnungen zumuten!! Das wäre mehr als gerecht
  • 09.09.2016, 13:00 Uhr
  • 1
Dieses Herrendenken......die Flüchtlinge lebten in Lehmhütten. Ja klar
  • 09.09.2016, 13:02 Uhr
  • 1
Ich war in Afghanistan, ich kann dir Fotos von deren Behausungen senden, du hast ja keine Ahnung, wie es in der deren Welt zugeht...sie sind es nicht anders gewohnt - bisher - aber jetzt, Versprechungen auf ein angenehmes Dasein und scheele Blicke auf uns, denen es angeblich so gut geht, die haben sie hierhergelockt, jetzt halten sie die Hände auf und drücken uns, uns Deutschen die ihr sauer verdiente Geld für deren neue Wohnungen hergeben, einfach an die Wand. Angeblich sollen deren neue Wohnungen nach 15 Jahren an den sozialen Wohnungsbau übergehen, ich denke, darin wird keiner, und sei er auch noch so arm und auf eine neue Wohnung angewiesen, einziehen...
  • 09.09.2016, 17:00 Uhr
  • 2
schönes WE für Dich Marlene
  • 09.09.2016, 17:06 Uhr
  • 1
Danke, dir einen schönen Sonntag. .m
  • 11.09.2016, 15:38 Uhr
  • 0
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wer das noch nicht mitbekommen hat, dass der Mittelstand ganz schön strampeln muss, um das, was diese sich erabeitet haben, auch halten zu können... lebt sicher auf dem Mond.
  • 09.09.2016, 12:30 Uhr
  • 7
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So verarscht man Menschen.
  • 09.09.2016, 12:30 Uhr
  • 8
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sorry, selten habe ich so einen undurchdachten artikel gelesen
da werden mal wieder birnen und äpfel miteinander verglichen
eine ganz einfache rechnung:
wenn ich monatlich 1000€ netto verdiene - und habe den phänomenalen sprung von 6,6% mehr in der tasche, habe ich gerade mal 66€ mehr -
als reicher, der ca 20.000€ verdient, habe ich bei dem GERINGEN anstieg von nur 2,8% immer noch 560€ mehr als vorher
das nenne ich lügerei in die eigene tasche
so werden reale zahlen zum verschleiern der realität benutzt
  • 09.09.2016, 11:56 Uhr
  • 11
Richtig.
Man muss mit absoluten Zahlen rechnen, alles andere ist Blendwerk.

Und Sätze wie "Der Anteil der befristet Beschäftigten liegt bei rund 10 Prozent und ist seit Jahren rückläufig." bedeuten nichts anderes als dass Schröder den Arbeitern/Angestellten zuerst die Scheine genommen hatte und diese nun - ganz langsam versteht sich - Pennys wieder zurückbekommen.
  • 09.09.2016, 12:13 Uhr
  • 2
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Darum sollte sich unser ach so netter Staat mal kümmern !
  • 09.09.2016, 11:51 Uhr
  • 2
Weil sie den Bürgern immer etwas von Demokratie einbleuen will, aber das scheint eher für die Nichtdeutschen zu gelten
  • 09.09.2016, 11:58 Uhr
  • 2
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Merkel wochenlang wieder im Auftrag der Wirtschaft und Industriekonzerne auf Asienreise!
Solange die Politik sich nicht mal von diesen Institutionen spaltet wird sich auch nie was an der tatsache ändern das sich die Schere immer weiter öffnet.
  • 09.09.2016, 11:48 Uhr
  • 2
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