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Bundesgerichtsurteil für Bausparen

21.02.2017, 20:57 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

https://web.de/magazine/geld-karrier...il-32180794

schade, dass ich das als Userin hier einfügen muss..., dies ist ein Urteil - ein Grundsatzurteil, das Millionen von Bausparern angeht......
so seid Ihr denn, das Team? Aber danke, dass Ihr mich nicht rauswerft, sondern mir den Vorrang lasst.....
schönen Abend noch.....

13 Kommentare

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das Urteil war vorhersehbar ... schon vergessen?
Bewertungsreserven in Milliardenhöhe Tausende enttäuschte Kunden: Lebensversicherer kürzen Ausschüttungen
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/versich...420566.html
eigentlich lautet der Grunsatz im Rechtsverkehr pacta sunt servanda ... aber dies gilt offenbar nicht für Versicherungen ...
wenn die Zinsen steigen, dann werden die Verträge nicht angepasst, sinken die Zinsen und droht den armen Versicherern ein Verlust, dann dürfen sie sich von diesen Verträgen trennen ...
d.h. das Risiko trägt nie der Versicherer, sondern nur die Versicherten ...
  • 23.02.2017, 14:19 Uhr
  • 1
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Es war abzusehen, daß das BGH so und nicht anderas sein Urteil fällt. Denn alles andere wäre Contraproduktiv gewesen. Bausparvertrag bedeutet sparen um bauen zu können.
  • 22.02.2017, 21:50 Uhr
  • 0
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Wenn ich bei einer Bank einen Kredit vorzeitig ablöse muß ich eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Das macht auch Sinn denn der Gewinn der Bank wird durch meine Kündigung geschmälert.
Warum muß eine Bank keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen wenn sie den Kredit vorzeitig ablöst ?
Ein Sparvertrag ist nichts anderes ein Kredit den ich der Bank gewähre.
Auch mein Gewinn der vertraglich vereinbart wurde wird geschmälert.
  • 22.02.2017, 01:12 Uhr
  • 2
Die Idee mit der quasi umgekehrten Vorfälligkeitsentschädigung in Anlehnung an die vorzeitige Abwicklung von Kreditverträgen finde ich sehr gut. So wie es jetzt scheint bleibt mal wieder n "geschmäckle" der Banken-Abzocke mit offizieller Unterstützung ...
  • 23.02.2017, 13:18 Uhr
  • 1
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Das BGH Urteil hat Klarheit geschafft.

Dadurch, dass nunmehr die Zinsen bei Nichtanspruchnahme des Darlehns nicht mehr gezahlt werden müssen, kommen Häuslebauer viel früher in den Genuß der Zuteilung des Baudarlehns, dem eigentlichen Sinn dieses Darlehns-..
  • 21.02.2017, 21:08 Uhr
  • 0
Das Urteil ist nicht gerecht, denn ich habe einen Altvertrag und zwar meinen 6. Vorher kam die Bausparkasse in den Genuss meines Geldes, teilweise hohe Zinsen. Um dabei zu bleiben wurden Verträge geschlossen, die 3 % Bonus zusätzlich brachten wenn man das Darlehen nicht ablöste. Das ist ein ganz schwarzer Tag für die Bausparkassen, denn so jemand wie ich wird im Falle der Kündigung nicht nochmal so einen Vertrag schließen. Mein Geld verliert auch nicht an Wert wenn es auf der Bank ist. Es verliert nur dann wenn ich in Dinge investiere die an Wert verloren haben. Wenn ich jetzt dann mein Geld so investiere dass ich wierum woanders was spare, dann verliert es nicht. Das ist ein Trugschluss, den man Menschen weismachen möchte damit sie nicht mehr sparen. Und gestern abend die Reporterin hat auch Stuss erzählt, denn es kommen nicht mehr immer mehr Verträge dazu, denn die werden seit Jahren nicht mehr angeboten. Hier geht es nur um die "alten".
  • 22.02.2017, 07:32 Uhr
  • 2
Gerecht ist immer das, was das Recht dazu sagt oder was im Recht verankert ist. Kommt es zu Streitigkeiten, entscheidet nur die Rechtsprechung. Ist einmal die letzte Instanz erreicht und hat diese geurteilt, erwächst alles unanfechtbar zur Rechtskraft.

Daher haben Bausparer keine Chance mehr , sich gegen die Kündigung eines alten Bausparvertrags mit hohen Zinsen zu wehren.

"Einen solchen Vertrag über mehr als zehn Jahre als reine Sparanlage laufen zu lassen, widerspreche dem Sinn und Zweck des Bausparens, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe.

Das Ansparen sei dazu gedacht, Anspruch auf ein Darlehen zu erlangen. Dieser Zweck sei mit Erlangen der Zuteilungsreife erreicht."

Ob jemand das im Einzelfall akzeptiert oder nicht, weil es für ihn ungünstig ist, ist nunmehr rechtens entschieden...
  • 23.02.2017, 18:33 Uhr
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Das ist mir schon klar, trotzdem den sparern gegenüber ungerecht.
  • 23.02.2017, 19:53 Uhr
  • 0
Die Vorinstanzen haben ja auch anders entschieden - nun geht nichts mehr...
  • 23.02.2017, 19:56 Uhr
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Leider.
  • 23.02.2017, 20:07 Uhr
  • 0
Ist übrigens täglicher Alltag bei Gericht, dass Vorinstanzen aufgehoben werden und mancher Richter sich in der Tischkante festbeißt.

Das Wissensmonopol liegt halt immer eine Etage höher...
  • 23.02.2017, 20:09 Uhr
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Ich kann nicht klagen hätte meinen Vertrag sowieso bald verwenden müssen für renovieren und Heizung. die ist jetzt quasi verdient.
  • 23.02.2017, 20:33 Uhr
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da hab ich doch die Bausparkasse in den letzten Jahr so übers "Ohr gehauen" - hab sie abgezockt..., lach.., hab ich doch nen alten Bausparvertrag, der mir noch immer 5 % Zinsen bringt.., eigentlich hatt ich ihn ja mal abgeschlossen, um ein günstiges Darlehen zu kriegen (bin ja ein Fuchs) - und jetzt hab ich über 10 Jahre kein Darlehen gebraucht und nur fette Zinsen kassiert..... - warum kann mir diese böse Bausparkasse kündigen?
Die Bausparkasse hat erfüllt und ich fühl mich wohl..... - warum kündigen die mir?

Zum Glück gibt es noch immer Recht bei der Rechtsprechung. Gut so. Das Urteil ist nur gerecht.
  • 21.02.2017, 21:04 Uhr
  • 1
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