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Angriff auf die Privatsphäre: Mit diesen Tricks versuchen IWF und EU das Bar ...

Angriff auf die Privatsphäre: Mit diesen Tricks versuchen IWF und EU das Bargeld abzuschaffen!

News Team
21.04.2017, 08:32 Uhr
Beitrag von News Team

"Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, für die Verwendung legaler Zahlungsmittel nicht unter Kriminalitätsverdacht gestellt zu werden", erklärt Prof. Joachim Starbatty, Mitglied des EU-Parlaments und Erstunterzeichner der Initiative www.stop-bargeldverbot.de. "Dennoch geschieht genau dies, wenn nationale und internationale Institutionen Bargeld ständig mit organisierter Kriminalität und Geldwäsche in Verbindung bringen." Dabei ist dies nicht nur faktisch falsch, denn Bargeld spielt in diesem Bereich schon lange nur mehr eine untergeordnete Rolle. Es verschleiert auch, dass Bargeld ein ganz wesentliches Element der Freiheit ist - und ganz offiziell das einzige gesetzliche Zahlungsmittel.

Tatsächlich wird die Abschaffung des Bargelds massiv und weltweit propagiert. Jüngst veröffentlichte beispielsweise der Internationale Währungsfonds unter dem Titel "The Macroecomonics of De-Cashing" ein Arbeitspapier über die angeblichen Vorteile einer bargeldlosen Gesellschaft und den besten Weg dorthin. "Betrachtet man dieses Arbeitspapier", merkt Prof. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa, Präsident des Ludwig von Mises Instituts und ebenfalls Erstunterzeichner der Initiative, an, "dann muss man feststellen, dass sich das Papier nicht wie eine objektive Analyse, sondern in weiten Teilen wie eine Handlungsanweisung für die Regierungen liest."

Bargeld aber ist einer der wenigen Horte der Freiheit. Es bewahrt den Bürgern einen letzten Rest ihrer informationellen Selbstbestimmung. Darüber hinaus ist es, gerade für weniger Wohlhabende, ein effektiver Schutz gegen die Enteignungspolitik der Zentralbanken. Negativzinsen lassen sich mit Bargeld einfach und wirkungsvoll vermeiden. "Bargeld schützt also nicht nur vor dem Informationshunger des Staates, sondern auch vor dem unbedingten Wunsch der Zentralbanken, die Zinsen nach Gutdünken ins Negative manipulieren zu können. Deshalb wird das Bargeld so sehr bekämpft", stellt Polleit fest.

EU will Bargeldverkehr einschränken

Auch die EU will den Bargeldverkehr stärker einschränken. So lässt eine Online-Bürgerbefragung zur Abschaffung des Bargelds, insbesondere die Art der dort formulierten Fragen, erahnen, dass die Abschaffung des 500-Euro-Scheins nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Kontrolle und vor allem Einschränkung des Bargeldverkehrs war. Bereits jetzt bestehen in der Mehrzahl der Euromitgliedsstaaten Barzahlungsobergrenzen oder Meldepflichten ab einer bestimmten Höhe der Barzahlung. "Die Angriffe auf das Bargeld, ganz gleich, ob sie aus Washington, aus Brüssel oder sonst woher kommen, sind tatsächlich nichts anderes als massive Angriffe auf die Freiheit", konstatiert Starbatty abschließend.

Mit diesen Schritten soll das Bargeld nach und nach abgeschafft werden

7 Kommentare

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Hallo Digger,
Du vergißt, daß dieser Angriff auf unser Bargeld für alle EU-Staaten Gültigkeit hat. Es gibt nur zwei Länder in Europa die wirklich unabhängig sind, das ist das Fürstentum Lichtenstein und Norwegen die keine Schulden haben. Alle anderen europäischen Staaten haben Schulden wie die Kuhtreiber. Von wegen reiches Deutschland, verarmt wie eine Kirchenmaus, durch falsche Politik und Großmannssucht. Der Versuch das Bargeld den Bürgern vorzuenthalten ist ein Versuch eines der im GG festgeschriebenen Artikels, den der Freiheit, weg zu bringen. In meinen Augen will die IWF eine internationale Diktatur, die Menschen bevormunden, was sie tun und zu lassen haben. Die vollkommene Kontrolle über das Handeln der Menschen. Das ist ein Verbrechen!
  • 21.04.2017, 20:47 Uhr
  • 0
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Der Bürger wird zur rechtlosen Sklavenmarionette degradiert, die Kosten für Bargeldabhebung ist ein weiterer Schritt zur Entmündigung der Menschen. Willenlos und Rechtlos in der Hand von kriminellen Banken, Konzernen und Regierungen. Ich kann nur hoffen das sich die Menschen in Europa dieser Unterdrückung durch die Wahlen entziehen. Wir leben schon lange nicht mehr in einer Demokratie sondern in einer von der EU aufgebürdeten Finanzdiktatur.
  • 21.04.2017, 17:15 Uhr
  • 2
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Nur Bares - ist Wahres
  • 21.04.2017, 11:01 Uhr
  • 3
Sehe ich auch so, Vera. Denke immer daran und handle danach!
  • 21.04.2017, 20:55 Uhr
  • 0
Aber ja doch Peter ...
  • 21.04.2017, 21:17 Uhr
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Ein "Angriff auf die Privatsphäre" ist das sicher nicht, da es Alternativen gibt. Falls man überhaupt genügend Geld hat, kann man es ja in anderen Währungen, Aktien etc. anlegen. Auch die Kunstwährung Bitcoin bietet sich an.
Für den Normalverdiener, der von "der Hand in den Mund" lebt, ist diese Diskussion sowieso ohne jede Bedeutung. Was interessiert es ihn, ob der Staat seine Einkünfte bei Aldi, Lidl oder Woolworth registriert? Interessant ist für ihn lediglich, welche Gebühren beim Konto oder der bargeldlosen Bezahlung anfallen. Aber auch hier gibt es Alternativen durch den harten Wettbewerb der Banken. Im Moment sind die Direktbanken allemal günstiger, da sie kein aufwendiges Filialnetz haben. Beim bargeldlosen Verkehr ist das sowieso nicht mehr notwendig.
Fazit: Die Abschaffung des Bargeldes führt zur Abschaffung von Bankfilialen und auch die Gelddrucker werden arbeitslos.
  • 21.04.2017, 09:20 Uhr
  • 2
Und die Computerkriminalität kann noch schneller wie bisher an Dein Geld kommen - alles Verbrecher die das wollen. Der Staat kann auf einen Schlag dann alle Gelder abräumen ohne Probleme und Schwierigkeiten. Wenn kein Bargeld mehr unterwegs ist. Weiter so, solche Verbrecher zu unterstützen ist Wahnsinn.
  • 21.04.2017, 20:54 Uhr
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